Von Stephan Welker

Eva Wagenknecht aus Dasburg hat es geschafft. Die Schülerin des Regino-Gymnasiums, die in wenigen Wochen ihr Abitur ablegen wird, ist in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen worden. 

Üblicherweise wird man für die Studienstiftung vorgeschlagen und muss ein Bewerbungsverfahren durchlaufen. 

Eva hat mit ihrem Talent und ihrer Begeisterung für die alten Sprachen einen anderen Weg gefunden: 

Im rheinland-pfälzischen Wettbewerb für alte Sprachen (Certamen Rheno-Palatinum) hat sie im Jahr 2019 den 2. Platz in Latein und den 3. Platz in Altgriechisch belegt. Dafür wurde sie mit dem Thomas-Morus-Preis ausgezeichnet und zur zweiten Stufe des Wettbewerbs zugelassen. In einer Hausarbeit über drei Monate zum Thema „Nero – ein umstrittener Herrscher“ überzeugte sie die Juroren und wurde mit dem Preis der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft ausgezeichnet. Damit hatte sie die 3. Stufe des Wettbewerbs erreicht. 

In einem Kolloquium an der Universität in Mainz wurden aus den verbliebenen acht Teilnehmern zwei junge Menschen ausgewählt, die aufgrund ihrer Fähigkeiten und ihrer Persönlichkeit in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen werden. 

Und seit wenigen Tagen ist klar:  Eva Wagenknecht ist eine der beiden neuen Stipendiatinnen! 

Neben der großzügigen finanziellen Unterstützung durch die Studienstiftung profitieren die Stipendiaten auch von zahlreichen Kontakten und Netzwerken, die sie für ihre berufliche Karriere knüpfen können. Ein paar Namen?  Eckhart von Hirschhausen (Kabarettist), Igor Levit (Pianist), Petra Gerster (Fernsehjournalistin), Bernhard Grzimek (Tierfilmer), Heinrich August Winkler (Historiker), Antje Vollmer (Politikerin). Sie und viele andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens waren Stipendiaten der deutschen Studienstiftung. 

Das Regino-Gymnasium ist sehr stolz auf seine Schülerin. Wir gratulieren Eva ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg!  

Von Franziska Stortz und Maria Munkler, 10a3

Wir, die Klassen 10a2 und 10a3 haben gemeinsam mit unserer Lateinlehrerin Frau Born ein Projekt zum Thema Harry-Potter-Zaubersprüche durchgeführt.

Hierzu haben wir zahlreiche Plakate gestaltet, welche zum Teil vor der Hausmeisterloge ausgestellt sind. Wir konnten zwischen zwei Varianten entscheiden, wobei wir bei der ersten für jeweils einen Spruch die Übersetzung, eine Erläuterung der Grammatik/ der Kunstform und dessen Einsatzmöglichkeiten herausarbeiten sollten. Außerdem war es wichtig, mit z.B. Comics oder selbst nachgespielten Szenen kreativ zu sein.

Bei Variante 2 mussten wir ein Plakat als optisch ansprechende Lehrbuchseite aus einem Zauberlehrbuch gestalten. Diese Seite sollte eine mögliche Übersetzung der Zaubersprüche, eine kurze grammatikalische Erläuterung und den Einsatzbereich von vier Zaubersprüchen beinhalten.

Uns hat dieses Projekt als Abwechslung zum normalen Unterricht viel Spaß gemacht.

Der römische Dichter Ovid beschreibt in seinen Metamorphosen (Verwandlungsgeschichten) unter anderem die Entwicklung vom goldenen Zeitalter zum eisernen Zeitalter.

Hatte der Mensch im goldenen Zeitalter ohne Nöte und Ängste, ohne Krieg, Hunger und Entbehrungen in völliger Freiheit und Sicherheit gelebt, in paradiesischen Zuständen sozusagen, war das eiserne Zeitalter geprägt von Rechtlosigkeit, Krieg, Feindschaft, Verbrechen, Grenzüberschreitungen und Ausbeutung.

Annika Burggraf (MSS 12) hat als freiwillige kreative Aufgabe im Leistungskurs Latein dieses eiserne Zeitalter in einer beeindruckenden Collage mit originalen Textzitaten aus den Metamorphosen, aber auch mit Bezügen zur Gegenwart dargestellt und veranschaulicht.

Von Stephan Welker