Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Eltern,

alle wieder an Bord! Die Freude, alle Schülerinnen und Schüler in der Schule begrüßen zu können, war groß. Eine Kollegin, die mir am Montag um halb acht auf dem Weg in den Unterricht entgegenkam, meinte aus tiefster Seele und mit einem Lächeln, das durch keine Maske der Welt hätte verdeckt werden können, endlich sei „wieder richtig Leben im Schulgebäude“. Auch in den Klassen: Wiedersehensfreude pur! Da gab es einiges zu erzählen.

Gewiss kreisen nicht nur meine Gedanken um die Frage, ob diese Lockerungsschritte zur rechten Zeit und in angemessenem Tempo kommen. Beruhigend sind die Inzidenzzahlen, die der Eifelkreis ja täglich bekannt gibt: Am 16.06.2021 lautete der 7-Tage-Inzidenzwert 9,1. Beruhigend ist auch die Tatsache, dass die Teststrecken weitergehen. Ich kann den Kolleginnen und Kollegen, die das in ihren Freistunden leisten, gar nicht genug danken. Auch ein ehemaliger Schüler, Manuel Ruhe (Abiturjahrgang 2021), steht uns an einem Vormittag pro Woche als lizensierter Helfer zur Seite. Freilich denken wir darüber nach, die Teststrecken etwas zu entlasten. Doch dazu brauchen wir zunächst die Eindrücke dieser ersten Woche unter „Volllast“.

Die Medien hatten die Ankündigung der Bildungsministerin über weitere Lockerungen ja schon am Dienstag verbreitet. Nun folgte am gestrigen Nachmittag ein überarbeiteter Hygieneplan Corona, der ab 21.06.2021 gilt: corona.rlp.de/fileadmin/bm/Bildung/Corona/9._Hygieneplan.pdf

Schauen wir uns den wichtigsten Punkt gemeinsam an! Ich gehe dabei von der aktuellen Inzidenzlage aus, die deutlich unter dem Schwellenwert von 35 an drei aufeinanderfolgenden Tagen liegt. Es geht, wie bekannt, vor allem um die Maskenpflicht. Im Text des Hygieneplanes heißt es:

„Maskenpflicht Liegt in einem Landkreis … die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter 35, so gilt die Maskenpflicht für alle Personen im gesamten Schulgebäude, bis der Platz im Klassenraum, im Lehrerzimmer oder im Büro erreicht ist. Im Freien und während des Unterrichts am Platz besteht keine Verpflichtung, eine Maske zu tragen.“ (Corona-Hygieneplan, S.5) Ab nächsten Montag (21.06.21) gilt: Keine Maskenpflicht im Freien! Maskenfreie Pausen! Das ist eine Erleichterung. Beim Betreten des Schulgebäudes greifen wir dann auf die altbekannte Formel zurück: Wer geht und steht, trägt Maske. Soweit die Spielregel des Corona-Hygieneplanes. Wer sich allerdings mit Maske wohler fühlt, kann diese selbstverständlich auch weiterhin im Unterricht tragen.

Auch der Infektionsschutz im Fachunterricht der naturwissenschaftlichen Fächer sowie der Fächer Sport und Musik wird durch den aktualisierten Corona-Hygieneplan neu geregelt. Die Details könnt Ihr bzw. können Sie jederzeit nachlesen.

Ich weiß, dass alle Lehrerinnen und Lehrer behutsam und verantwortungsvoll mit diesen Lockerungsschritten umgehen. Auch Euch, die Schülerinnen und Schüler, bitte ich wie bisher auf die Hygiene- und Abstandsregeln zu achten: Wo immer möglich gilt der Mindestabstand von 1,50 m! Vor allem bitte ich Euch darum, die Testungen ernst zu nehmen. Das hat bisher hervorragend funktioniert. Und noch einmal: Wer seine Maske weiterhin tragen möchte, ist einfach nur vorsichtig oder muss dies sein. Nichts geschieht ohne Ursache.

Ich hoffe, dass die Inzidenzwerte unseres Kreises weiter so niedrig bleiben oder am besten noch weiter zurückgehen mögen. Unter diesen Voraussetzungen können wir uns weiter an die Normalität herantasten und hoffentlich die letzten Schulwochen dieses sehr speziellen Schuljahres mit Erfolg und Freude gestalten.

Kurz: Finale Spannung aufbauen und mit Abstand und Anstand Kurs Richtung Schuljahresende nehmen!

Mit den besten Grüßen

Albrecht Petri, Prüm, den 17.06.2021

Am Regino-Gymnasium ist derzeit kein Coronafall bekannt.
(Stand 21.06.2021)

Albrecht Petri, Schulleiter

Liebe Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler, die Ihr bereits volljährig seid,  

ich hoffe, es liegen erholsame Ostertage hinter Ihnen und Euch (aus Gründen der Lesbarkeit verzichte ich im Folgenden auf diese Zweiteilung der Anrede und bitte alle volljährigen Schülerinnen und Schüler, sich bei der Anrede an die Eltern mit angesprochen zu fühlen). Die Ferien waren für alle wichtig, um zur Ruhe zu kommen und Kraft zu tanken. Kraft werden wir auch im nächsten Quartal brauchen. Die Inzidenzzahlen im Eifelkreis sind alles andere als beruhigend.

Morgen beginnt der Unterricht nach dem Modell, das wir vor den Osterferien eingeübt haben:
Die Oberstufe tritt stets komplett an;
in den Klassenstufen 5 bis 10 kommt es zum Wechselunterricht, und zwar
am Donnerstag, dem 08.04., und Freitag, dem 09.04.2021, für die Gruppe A

und in der nächsten Woche (ab dem 12.04.2021) dann für die Gruppe B.

Bitte beachten Sie, dass am nächsten Dienstag, dem 13.04.2021, ein Studientag stattfindet. An diesem Tag finden weder Fern- noch Wechselunterricht statt. Eine Notbetreuung kann an diesem Tag leider nicht eingerichtet werden. Ich bitte um Ihr Verständnis.

Nun zu den Faktoren, die unseren Unterrichtsbeginn am morgigen Donnerstag beeinflussen:

 

1) Im gesamten Abteigebäude fanden in den Osterferien umfangreiche Baumaßnahmen statt, die dem vorläufigen Brandschutz dienen. An einigen Stellen sind noch Malerarbeiten zu verrichten.

2) Schon vor den Ferien haben Sie einige Informationen zu den Schnelltests bekommen, auf die die Landesregierung in den nächsten Wochen und Monaten setzt. Inzwischen finden sich, wie angekündigt, ausführliche Informationen auf der Homepage des Bildungsministeriums:


https://corona.rlp.de/fileadmin/bm/Bildung/Corona/Konzept_Selbsttests_an_Schulen.pdf

https://corona.rlp.de/de/selbsttests-an-schulen/faq/

 

Diese Schnelltests sollen den Schulen zwischen dem 06.04. und 09.04.2021 ausgeliefert werden. Zur Zeit warten wir noch auf sie. Diese Schnelltests sind ein zusätzliches Mittel der Diagnostik und kein Ersatz für einen PCR-Test, aber eben auch mehr als nur rein symbolisch gemeint. Sie sind auch nicht verpflichtend.
Diese Schnelltests stellen vor allem eine pädagogische Herausforderung dar und erfordern Solidarität und Fingerspitzengefühl:
Solidarität, denn in einer Pandemie kann es jede und jeden von uns treffen, ein positives Testergebnis ist also kein Grund für eine Ausgrenzung, Schuldzuschreibung oder ähnliches;
Fingerspitzengefühl, denn wir als Schule, wir als Lehrerinnen und Lehrer sind gefragt, mit diesen Testergebnissen behutsam umzugehen, ohne in Panik zu verfallen.
Der Aufwand an Bürokratie, den diese Test erzeugen, ist allerdings recht hoch. Sie, liebe Eltern, erhalten jeweils rechtzeitig die notwendigen Unterlagen mit der leider nicht zu vermeidenden Bitte um kurzfristige Rückgabe.
Die Kolleginnen und Kollegen werden alles weitere im Rahmen unseres Studientages am 13.04.2021 besprechen. Ich hoffe an diesem Studientag auf Unterstützung durch das Deutsche Rote Kreuz. Vor diesem Studientag mit den Tests zu beginnen, ist nicht sinnvoll. Das ist so auch mit der ADD abgesprochen. Sehr erfreut bin ich über die gewohnt vertrauensvolle Kooperation mit Frau Dr. Stahl vom Gesundheitsamt,  die diese Testungen mit Rat und ggf. Tat begleiten wird.

Liebe Eltern, Sie sehen, es bleibt spannend. Aber wir werden auch dieses Halbjahr zu einem sinnvollen Abschluss bringen, wenn wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen, sondern – wie bisher – im Sinne Ihrer Töchter und Söhne, unserer Schülerinnen und Schüler, konzentriert und besonnen und vor allem im vertrauensvollen Dialog mit allen am Schulleben Beteiligten zusammenarbeiten.

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Mit den besten Grüßen und entsprechenden Wünschen für einen guten Start ins nächste Quartal

Albrecht Petri

https://corona.rlp.de/fileadmin/bm/Bildung/Corona/Elternschreiben_20.01.2021.pdf

https://corona.rlp.de/fileadmin/bm/Bildung/Corona/Schulschreiben_20.01.2021.pdf

 

Liebe Eltern,                                                  Prüm, den 14.01.2021

zunächst und vor allem hoffe ich, dass Sie mit Ihren Familien das neue Jahr 2021 gut beginnen konnten, auch wenn Corona unser Leben und unsere Handlungsräume weiter einengt. Seit fast zwei Wochen befinden wir uns im Fernunterricht. Die Rückmeldungen, die mich bisher erreicht haben, sind in der Summe beruhigend. Der Fernunterricht funktioniert. Das hat nicht nur mit der tragfähigen und belastbaren Software zu tun, die wir nutzen. Meinen Kolleginnen und Kollegen habe ich am Vormittag bereits für ihren Ideenreichtum und ihr Engagement herzlich gedankt. Genauso herzlich möchte ich mich bei Ihnen, liebe Eltern, und Ihren Kindern für die Geduld und Ausdauer bedanken, die in solchen Anlaufphasen des Fernunterrichts nötig sind. Abstimmungsbedarf sehe ich im Blick auf das Aufgabenpensum, die Klarheit der Aufgabenkommunikation und die Taktung von Videokonferenzen. Doch das klären wir in Ruhe und unter Beteiligung der Schülervertretung sowie des Schulelternbeirates am Anfang der nächsten Woche. Schon jetzt möchte ich aber vor zu hohen Erwartungen im Blick auf Einheitlichkeit warnen. Es kann kein einheitliches Rezept für Fernunterricht geben. Die Wahl der Aufgabenformate und der Kommunikationsform hängt von vielen Faktoren ab. Natürlich brauche ich eine Videokonferenz, um etwa im Englischunterricht die Aussprache zu üben. Natürlich hilft eine Videokonferenz auch dabei, den unterrichtsgebundenen Kontakt unter den Kindern aufrechtzuerhalten, Rückmeldungen einzuholen oder Präsentationen zu üben. Aber es gibt auch den Arbeitsauftrag, der eine ruhige, individuelle und selbstständige Bearbeitung erfordert. Wie immer ist das Zauberwort: Rhythmus. Ich habe auch von Videokonferenzen gehört, die mit einem Arbeitsauftrag begannen, dann in eine Stillarbeitsphase übergingen, um in einer Schlussdiskussion zu münden. Doch zu all‘ diesen Fragen mehr in der nächsten Woche.

Wie Sie vielleicht von der Homepage des Bildungsministeriums wissen, liegt seit gestern Nachmittag ein Schreiben des Ministeriums vor, das die Wochen bis zum Halbjahresende regelt. Die folgenden Ausführungen sind mit der ADD und, sofern nötig, mit dem Schulträger abgestimmt. Ich fasse mich so kurz wie möglich und erspare Ihnen die einzelnen Begründungszusammenhänge:

Im Zeitraum vom 18. Januar bis 22. Januar 2021 wird der Fernunterricht für alle Schülerinnen und Schüler fortgesetzt. Dies gilt auch für die Klassenstufe 10. Eine „Notbetreuung“ für Schülerinnen und Schüler bis einschließlich der Klassenstufe 7 und für alle, die besonderen Unterstützungsbedarf haben, findet statt. Bitte melden Sie Ihre Kinder jeweils am Vortag oder eben für die gesamte Woche an.

Auch im Zeitraum vom 25. Januar bis 29. Januar 2021 wird der Fernunterricht für alle Schülerinnen und Schüler fortgesetzt. Dies gilt auch für die Klassenstufe 10. Auch die „Notbetreuung“ läuft weiter. Sollte das Bildungsministerium bei seiner Linie bleiben, kann ein Wechselunterricht für die Klassenstufen 5 und 6 nach folgendem Schema stattfinden:

25.01.2021, MO.:       Fernunterricht
26.01.2021, DI.:          Unterricht für die Gruppe A nach dem Di.- Stundenplan
27.01.2021, MI.:         Unterricht für die Gruppe B nach dem Mi.-Stundenplan
28.01.2021, D0.:         Unterricht für die Gruppe A nach dem Do.-Stundenplan  
29.01.2021, FR.:         Unterricht für die Gruppe B nach dem Fr.-Stundenplan                             

Ob es tatsächlich zu diesem Wechselunterricht kommt, hängt natürlich ab von der Entwicklung der Infektionszahlen. Im Elternbrief der Ministerin vom 07.01.2021 heißt es: „Eltern und Sorgeberechtigte können aber im Einzelfall entscheiden, dass ihre Kinder nicht am Unterricht in der Schule teilnehmen.“ Sobald wir an dieser Stelle Klarheit haben, setze ich Sie, liebe Eltern der Klassenstufen 5 und 6, sofort in Kenntnis.  

Am Ende eines Halbjahres gibt es Zeugnisse. Zuvor aber müssen den Schülerinnen und Schülern die Teilnoten bekanntgegeben werden. Die Zeugnisnoten selbst setzt erst die Zeugniskonferenz fest. Das heißt, dass Ihre Kinder in den nächsten Tagen alle Klassenarbeits- und Epochalnoten oder punktuelle Noten, die ihnen noch nicht bekannt sind, erfahren werden. Zwei Möglichkeiten stehen dazu zur Verfügung: 

Die Kommunikation erfolgt per OneNote im persönlichen Schülerbereich, da dieser Bereich nur vom Lehrenden und von der entsprechenden Schülerin/ dem entsprechenden Schüler eingesehen werden kann.

Die Kommunikation erfolgt über einen Telefonanruf oder eine Vier-Augen-Teams-Sitzung.  

Die korrigierten Hefte, Kunstwerke und Ausarbeitungen aller Art können auch später zurückgegeben werden, wenn die Kinder wieder in der Schule sind.

Bleibt der Blick auf die Zeugnisausgabe: Als ein Gymnasium auf dem Land haben wir ca. 85% Fahrschüler. Die meisten Kinder können nicht gestaffelt kommen und dann nur für kurze Zeit in der Schule sein. Das ist aus verschiedenen Gründen nicht zu vertreten. Also erhalten alle Schülerinnen und Schüler ihre Zeugnisse auf dem Postweg. Das gilt nicht für die Klassenstufen 5 und 6, sofern sie sich in der letzten Januarwoche im Wechselunterricht befinden.

Ich hoffe, die wichtigsten Fragen beantwortet zu haben. Bei Rückfragen stehe ich jederzeit zu Ihrer Verfügung.

Ich wünsche Ihnen, liebe Eltern, und Ihren Kindern für die nächsten Wochen vor allem Gesundheit, dann jene Kraft, Geduld und konzentrierte Gelassenheit, die sich bisher als wichtig erwiesen haben.

Dies gilt in besonderem Maße für die Abiturientia und ihre Eltern. Bisher waren immer alle Abiturientinnen und Abiturienten anwesend. Vom Zauberwort Rhythmus war schon die Rede. Das gilt auch für den Rhythmus von An- und Entspannung in Prüfungsphasen.

Mit den besten Grüßen

Albrecht Petri

Liebe Schülerinnen und Schüler,                                            Prüm 21.12.2020
liebe Eltern, 

geschafft: endlich Ferien! Die letzten Tage der Betreuung vor den Ferien verliefen wie erwartet ruhig, die letzten Kursarbeiten wurden geschrieben, die letzten Nachschreiber/innen holten Ihre Klausuren nach, die 13er des Sport-LK legten, den Hygieneregeln entsprechend, praktische Teile der Abiturprüfung ab.

Hinter uns liegen ein anstrengendes Quartal und ein sehr spezielles Jahr. Der Politikforscher Krastev bezeichnet Corona als „dunkle Seite der Globalisierung“. Und in der Tat, es gab Tage, ja Wochen, in denen wir uns beinahe tastend, eben wie im Dunkeln bewegten, unsicher, was als nächstes kommen mag. Ratlos stimmt auch manche Entwicklung auf politischem Gebiet, nicht nur wenn man auf eine Figur wie den abgewählten, doch widerwillig und unter Hinterlassung eines Maximums an Unordnung und Verunsicherung aus dem Amt scheidenden US-Präsidenten schaut. Vollkommen sprachlos hinterlassen uns Untaten wie die unlängst in Trier oder in Paris geschehenen. Niedergeschlagenheit und Müdigkeit stellt sich ein.

Doch wie Advent und Weihnachten als Zeichen der Hoffnung gesehen werden können, habe ich in den letzten Monaten erlebt, dass wir solche Zeichen wie lichtvolle Momente auch in unserem Alltag erleben können, wenn wir uns eben nicht der Müdigkeit ergeben, sondern wach und wachsam bleiben:

Wir sind als Schulgemeinschaft erneut zusammengerückt und haben uns im vertrauensvollen Gespräch und im solidarischen Handeln verbündet gegen ein gefährliches Virus: Ich denke an die sehr zahlreichen und rückhaltlos offenen Gespräche im Vor- und Umfeld eines Coronatests oder einer Quarantäneverfügung. Ich denke an die Einführung der „prophylaktischen Selbstisolierung“ – und an deren Folgen: Ich habe meinen Kolleginnen und Kollegen sehr deutlich für jenes Mehr an Arbeit gedankt, das durch die vielen Nachschreibetermine entstand. In der Regel schreibt kein Mensch gerne nach. Das gilt insbesondere auch für Schülerinnen und Schüler. Aber es war eine verantwortungsbewusste Entscheidung im Sinne der Gesunderhaltung unserer Schulgemeinschaft, die zu diesen Selbstisolierungen führte. Dabei haben Sie, liebe Eltern, natürlich ebenso stark mitgeholfen. In zwei Situationen haben wir eine ganz Klasse darum gebeten, zu Hause zu bleiben, sei es wegen der Quarantäneverfügung des Gesundheitsamtes, sei es aus Gründen der Vorsicht.

Ich fasse zusammen: Unsere Schulgemeinschaft hat im Umgang mit diesem immer noch viel zu gefährlichen Virus vorsichtige Umsicht und konzentrierte Gelassenheit gezeigt. Für diese Haltung und die ebenso intensive wie vertrauensvolle Zusammenarbeit während dieses fordernden Jahres danke ich Ihnen, liebe Eltern, und Euch, liebe Schülerinnen und Schüler, sehr herzlich.

Momente, die wie Licht im Dunkeln wirken, gibt es aber auch im Schulalltag: Etwa wenn ein gelungener Scherz alle auch hinter ihren Masken zum Lachen bringt, wenn die SV hygienisch verpackte Weckmänner verteilt, wenn der LK-Musik uns mit rhythmischen Improvisationen überrascht, die inzwischen „viral gehen“, wenn Sextaner uns mit einem coronakonform stummen Weihnachtslied zum Mitsingen anregen oder den Weihnachtsbaum im der Vorhalle schmücken. Ich persönlich denke da an einen Schneemann auf dem Hahnplatz, der in der Vertretungsstunde nach einer Lateinarbeit entstand. Wie auch immer, die Liste ließe sich fortsetzen.

Ich komme zum Schluss: Wichtig ist mir das Gespräch mit der lebenserfahrenen Generation. Meine Aachener Mentorin, inzwischen 84 Jahre alt, riet mit großer, eben lebenserfahrener Gelassenheit dazu durchzuhalten, ruhig zu bleiben, Regeln einzuhalten und die räumliche Beschränkung als Zeitgewinn zu nutzen.

Diese Haltung wünsche ich insbesondere den Schülerinnen und Schülern der MSS 13, die sich in diesen Zeiten des Abstandes auf ihr Schriftliches vorbereiten müssen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch, liebe Schülerinnen und Schüler, und Ihnen, liebe Eltern, ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen trotz aller Beschränkungen inspirierenden Jahres-wechsel bei allzeit guter Gesundheit.

Mit den besten Grüßen

Albrecht Petri

corona.rlp.de/fileadmin/bm/Bildung/Corona/20201203_Merkblatt_Umgang_mit_Erkaeltungssymptomen_in_Kita_Schule.pdf

Liebe Eltern,                                                                                                                  
Liebe Schülerinnen und Schüler,

im Umgang mit dem Coronavirus lassen sich im Wesentlichen drei Fälle unterscheiden:

1) vorsorgliche Selbstisolation:

Ihre Tochter oder Ihr Sohn hat die im Merkblatt
corona.rlp.de/fileadmin/bm/Bildung/Corona/Merkblatt_Umgang_mit_Erkaeltungssymptomen_in_Kita_Schule.pdf beschriebene Symptomhäufung oder hatte einen nur indirekten Kontakt mit einem Coronafall oder stand in direktem Kontakt zu einem noch unbestätigten Coronafall?

Dann sollte Ihre Tochter oder Ihr Sohn vorsorglich zu Hause bleiben. Wir entschuldigen diese reine Vorsichtsmaßnahme großzügig.
 

2) Quarantäne:

Diese wird vom Gesundheitsamt ausgesprochen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.

Die Quarantänemaßnahme ist einzuhalten.

 

3) positive Corona-Testung:

Auch dann übernimmt das Gesundheitsamt das Ruder. Es nimmt eine individuelle Risikoabschätzung vor, verordnet eine Quarantäne und leitet gegebenenfalls eine Kontaktnachverfolgung ein (z.B. über die Sitzpläne).

Bitte rufen Sie, liebe Eltern, oder ruft Ihr, liebe Schülerinnen und Schüler, die Ihr volljährig seid, in allen drei Fällen im Sekretariat (06551-95310) an. Sollte eine Kursarbeit betroffen sein, ist das MSS-Büro zu kontaktieren.

Wie im Elternbrief vom 03.11.2020 beschrieben, unterstützen wir als Schule die Arbeit des Gesundheitsamtes, etwa indem wir die Sitzpläne der Lerngruppen zur Verfügung stellen.

Selbstverständlich informiert das Sekretariat in jedem Fall alle Kolleginnen und Kollegen, die Ihren Sohn oder Ihre Tochter unterrichten, und bittet um Aufgabenübermittlung auf bewährtem Wege.

Bei Rückfragen können Sie sich jederzeit an uns wenden.
Wir kümmern uns um Ihre und Eure Fragen.

Bleiben Sie gesund!

Beste Grüße

Albrecht Petri

Liebe Eltern,

in unübersichtlichen Momenten ist Planungssicherheit wichtig. Daher bin ich froh, dass nun ein Schreiben unserer Bildungsministerin, Frau Dr. Stefanie Hubig, vorliegt. Nach eingehender Beratung im Kreise der Schulleitung sowie nach Rücksprache mit dem Schulelternbeiratsvorsitz halte ich folgendes Vorgehen für angemessen: 

Frau Dr. Hubig schreibt: „Von Mittwoch, 16.12.2020, bis Freitag, 18.12.2020, wird die Präsenzpflicht für Schülerinnen und Schüler an allen Schulen aufgehoben. Schülerinnen und Schüler, die zuhause bleiben können, sollen zuhause bleiben.“

Aus Gründen der Umsetzbarkeit teilen Sie uns bitte mit, wenn Sie von diesem Rat keinen Gebrauch machen können, d.h. wenn Ihre Tochter oder Ihr Sohn zur Schule kommen soll. Bitte melden Sie dann Ihre Tochter oder Ihren Sohn bis zum morgigen Dienstag, 15.12.2020, 12:00 Uhr im Sekretariat an (06551-95310).

Für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11 bis 13 werden die bis Freitag, 18.12.2020, noch ausstehenden Kursarbeiten sämtlich geschrieben. Auch die Nachschreibetermine für die Oberstufe finden an den festgesetzten Terminen statt.

In den Tagen bis Freitag ist es wichtig, die Kommunikation für die Zeit nach den Ferien sicherzustellen. Daher werden alle Kolleginnen und Kollegen die Funktion unserer Plattform (Office 365 professional) via Email überprüfen und Kontakt mit ihren Lerngruppen aufnehmen.

Daher ist es wichtig, dass sich alle Schülerinnen und Schüler, die keine geeigneten Endgeräte für den Unterricht zuhause nutzen können, bis zum morgigen Dienstag, 15.12.2020, bei Herrn Weber melden (weber@regino-gym.de). Es stehen in begrenztem Umfang Geräte aus dem Stiftungsprogramm zur Verfügung.  

Wie bisher stehen Ihnen, liebe Eltern, als Informationsquellen zur Verfügung:
a) unsere Homepage (www.regino-gym.de) und

b) die über die Klassengruppen verschickten Elternbriefe.

Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, regelmäßig aus diese Quellen zu schöpfen.

Nachmittagsführungen für Grundschulkinder und ihre Eltern:

Die Nachmittagsführungen für die an unserer Schule interessierten Grundschulkinder und ihre Eltern finden zu den vereinbarten Terminen statt.  

Mit den besten Grüßen

Albrecht Petri

Die RGP-Initiative für Bewegung, auch wenn kein Schulsport stattfindet. 

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie und den damit verbundenen und notwendigen Ausgangsbeschränkungen warnen Mediziner verstärkt vor einem möglichen Bewegungsmangel. Die Fachschaft Sport des Regino-Gymnasiums Prüm bietet deshalb mit seiner Initiative der täglichen Sportstunde #RGP-sport@Home ein Angebot mit Inhalten des Schulsports an, das von den Schülerinnen und Schülern daheim mit minimalem Geräteeinsatz und geringem Platzbedarf durchgeführt werden kann. Bewegung und körperliche Ertüchtigung ist in diesen Tagen sehr wichtig. Durch unsere tägliche Sportstunde (täglich 11:00 auf https://www.instagram.com/regino_gram/ oder MS Stream) kommen die Schülerinnen und Schüler wieder in Bewegung und stärken dabei ihr Immunsystem.  Die Schülerinnen und Schüler finden beim Sporttreiben einen Ausgleich in diesen schwierigen Zeiten. Monotones, langdauerndes Sitzen wird unterbrochen und die Schülerinnen und Schüler zum Mitmachen motiviert. Ziel ist es, mit Übungen aus den Bereichen Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination ein vielfältiges Bewegungsangebot zu bieten. Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang, der sich derzeit nicht adäquat entfalten kann. Jetzt ist es besonders wichtig Bewegungsroutinen zu entwickeln, um körperlich und mental in Balance zu bleiben. Wer sich bewegt, stärkt das Herz-Kreislauf-System und die Muskulatur, fördert das Wohlbefinden und beeinflusst das Immunsystem positiv. Bewegung ist einfach das beste Medikament gegen eine Vielzahl von Bewegungs-Mangel-Erkrankungen. Ziel sollten tägliche, 30-minütige Bewegungsroutinen sein, die auch nach der Corona-Pandemie fortgeführt werden sollten. Eine Möglichkeit an der täglichen Sportstunde teilzunehmen, ist die Teilnahme über MicrosoftTeams (Teil des Office365-Pakets). Solltet ihr diese Möglichkeit, aus welchen Gründen auch immer, bevorzugen, dann folgt bitte den Anweisungen dieses links (Anmeldung). Ihr werdet dann zu einer Teams-Sitzung eingeladen, in der ihr die tägliche Sportstunde ebenfalls „live“ verfolgen könntet. Dies soll v.a. denjenigen Schülerinnen und Schülern entgegen kommen, die keinen Insta-Account besitzen.

Fritz-Peter Linden berichtet über die mutmachende Aktion der Fachschaft Sport am Regino-Gymnasium (26.03.2020, mit freundlicher Genehmigung des Trierischen Volksfreundes):

https://www.volksfreund.de/region/bitburg-pruem/mutmacher-in-coronazeiten-das-sportangebot-des-regino-gymnasiums-pruem_aid-49751221?advertisement=false

Und hier der Link zum täglichen Programm:

https://web.microsoftstream.com/channel/15212bb4-1b4b-4cc4-ac7b-3d1b05c9e9ea

 

Liebe Eltern,

liebe Schülerinnen und Schüler,

es gibt Neuigkeiten:


Fundort:
https://corona.rlp.de/de/aktuelles/detail/news/News/detail/grosse-einigkeit-ueber-shutdown-vom-16-dezember-bis-10-januar-1/

Der entscheidende Abschnitt aus der Pressekonferenz unserer Ministerpräsidentin lautet:

„In den Schulen wird die Präsenzpflicht vom 16. bis 18. Dezember 2020 aufgehoben. Dies bedeutet: Alle Schülerinnen und Schüler können zuhause bleiben. Fernunterricht muss in diesen drei Tagen nicht stattfinden. Für die Zeit nach den Ferien gilt: In der Woche vom 4. bis zum 15. Januar 2021 findet in allen Schularten ausschließlich Fernunterricht statt. Die Schulen bieten Notbetreuung für Schüler und Schülerinnen bis zur Klassenstufe 7 an. …“

Das heißt konkret:

Am morgigen Montag (14.12.2020) und am Dienstag (15.12.2020) findet regulärer Unterricht statt.

Nähere Informationen erhalten Sie, liebe Eltern, und Ihr, liebe Schülerinnen und Schüler, morgen im Laufe des Tages.

Geben Sie, liebe Eltern, Ihren Kinder auch morgen schon eine zusätzliche Tasche mit, damit am Di. nicht zu viel transportiert werden muss.

Schönen Abend,

beste Grüße

Albrecht Petri

Liebe Eltern,                                                                                                                                       Prüm, den 03.11.2020

vor anderthalb Wochen haben wir nach den Herbstferien mit dem Unterricht am Regino-Gymnasium begonnen. Die Regeln, denen unsere Unterrichts- und Erziehungsarbeit unterliegt, sind Ihnen bekannt:

Die Maskenpflicht gilt zunächst bis zum 30.11.2020 für alle Schülerinnen und Schüler sowie für alle Lehrerinnen und Lehrer auch im Unterricht. Dies ergibt sich aus § 12 der 12. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 30.10.2020.

Das Lüftungskonzept sieht vor, dass alle 20 Minuten eine drei- bis fünfminütige Stoßlüftung erfolgen muss.

Seit Unterrichtsbeginn konnte ich mir in zahlreichen Gesprächen und Emails einen Eindruck über die Bandbreite an Meinungen verschaffen, die in unserer Elternschaft zur Schulöffnung vertreten ist. Während die einen „über jeden Tag froh“ sind, an dem die Schule für alle geöffnet ist, gibt es natürlich auch Stimmen, die nach möglichen Alternativen zu dem bestehenden Regelwerk fragen. Es ist dies nicht der Ort, diese Diskussion zu führen. Seien Sie aber versichert, dass ich diese Bandbreite auch der Schulaufsicht rückgemeldet habe.

In der ersten Schulwoche gingen zahlreiche Meldungen im Sekretariat ein. Sie stammten zunächst von Schülerinnen und Schülern, deren Quarantäne in den Herbstferien begann. In Einzelfällen wurden deren Quarantäne verlängert. Bei diesen vereinzelten Verlängerungen gab es auch positive Testergebnisse. Die aber wurden im Rahmen einer bestehenden Quarantäne ermittelt, d.h. die Schülerinnen und Schüler waren nicht an der Schule. Daher gab es auch keinen Auftrag des Gesundheitsamtes, eine Nachverfolgung zu starten.              
Um die in Quarantäne Befindlichen mit Aufgaben zu versorgen, habe ich die Klassen- bzw. Stammkursleiter/-innen sowie die Fachlehrer/-innen über die jeweilige Lage informiert.

Was in den nächsten Wochen, und zwar mit Beginn der zweiten Schulwoche auf unsere Schul-gemeinschaft zu kommen kann, zeichnet sich ebenfalls ab.

Bei der momentanen Infektionslage im Eifelkreis Bitburg-Prüm ist damit zu rechnen, dass

weiterhin Quarantänen durch das Gesundheitsamt ausgesprochen werden:       
Dabei entscheidet das Gesundheitsamt, ob eine Schülerin oder ein Schüler zur Kontaktperson der Kategorie I (höheres Infektionsrisiko) oder der Kategorie II (geringeres Infektionsrisiko) zuzurechnen ist. Für die Kontaktpersonen der Kategorie I ist vom Gesundheitsamt eine häusliche Absonderung für 14 Tage vorzusehen (Quarantäne). Für Kontaktpersonen der Kategorie II wird keine Quarantäne verordnet, evt. aber eine befristete Selbstisolierung empfohlen
bei den Testungen neben den hoffentlich überwiegend negativen eben auch positive Ergeb-nisse ermittelt werden:              

Bei einem positiven Testergebnis, also bei einer nachgewiesenen Infektion übernimmt das Gesundheitsamt das Ruder. Dem Gesundheitsamt ist gemäß § 1 (8) der Corona-Bekämpfungsverordnung ist die Kontaktnachverfolgung zu ermöglichen.  Unter Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen werden dem Gesundheitsamt unverzüglich die erforderlichen Kontaktdaten übermittelt. Zur Kontaktdatenübermittlung gehören Adresse, Geburtsdatum, Telefonnummer, Email-Adresse, Sorgeberechtigte. Darüber hinaus halten wir am Regino-Gymnasium sämtliche Sitzpläne bereit, so dass auch eine kurzfristige Übermittlung des Sitzplanes gewährleistet ist.

Das Gesundheitsamt entscheidet jeweils nach den Kriterien des Robert-Koch-Institutes und nach Lage der Dinge, welche Personen als Kategorie I angesprochen und in Quarantäne geschickt werden. Nach Lage der Dinge bedeutet, dass eine individuelle Risikobewertung vorgenommen werden muss.

Die Namen der betroffenen Schülerinnen und Schüler sind vertraulich zu behandeln. Natürlich werden wir die Klassen- und Stammkursleiter/-innen und Fachlehrer/-innen der Lerngruppen informieren.

Ich bin froh, dass Frau Dr. Stahl vom Prümer Gesundheitsamt uns wie auch schon seit Ausbruch der Pandemie mit Rat und Tat zur Seite steht.

Wie schon in meinem letzten Brief weise ich Sie, liebe Eltern, auf das Merkblatt des Bildungsministeriums zum Umgang mit Erkältungssymptomen hin:  corona.rlp.de/fileadmin/bm/Bildung/Corona/Merkblatt_Umgang_mit_Erkaeltungssymptomen_in_Kita_Schule.pdf

Erneut bitte ich Sie darum, Ihre Tochter oder Ihren Sohn zu Hause zu lassen, wenn die dort beschriebene Verknüpfung von Symptomen vorliegt. Wir haben, wie versprochen, entsprechend großzügig entschuldigt und werden das auch weiter tun.         

Melden Sie sich bitte, wenn Sie Fragen haben. Je früher, desto besser. Wir kümmern uns um Ihre Fragen oder die Ihrer Kinder. 

Mit den besten Grüßen

Albrecht Petri

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen, 

schon liegen die ersten vier Wochen dieses besonderen Schuljahres hinter uns. Auf den ersten Blick ist alles ruhig. Der masken- und abstandsgestützte Regelbetrieb läuft problemlos:

Gott sei Dank hat Corona bisher einen Bogen um unsere Schulgemeinschaft gemacht. Auch die zweite „anlasslose Testung“ von insgesamt 50 Freiwilligen (d.h. Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 12 und 13 sowie Kolleginnen und Kollegen), zu der uns das Bildungsministerium im Rahmen einer landesweiten Routinemaßnahme aufgefordert hatte, kam erfreulicherweise zu demselben Ergebnis wie die erste Testung vor den Sommerferien: komplett negativ! Gut so!

Gut ist auch, dass die allermeisten Mitglieder der Schulgemeinschaft sich an die zu Beginn des Jahres ausführlich besprochenen Hygiene- und Abstandsregeln sowie an die eigens erstellten Wege- und Pausenpläne halten. „Maskenmuffel“, für die eine inzwischen erarbeitete Maßnahmenordnung gilt (einer ersten und zweiten Verwarnung folgt eine „Sozialstunde“ und ggf. eine „Nachschulung“), sind bislang die große Ausnahme. 

Alle zwei Wochen tagt ein Hygieneteam (an dem dankenswerterweise Frau Becker, Frau Brauns, Herr Dr. Gasber, Herr Götz und Herr Kronenburg mitwirken), um das Regelwerk auf die jeweilige Situation abzustimmen.

Unser Ziel ist es, diesen Regelbetrieb so lange wie möglich aufrechtzuerhalten. Dabei haben wir insbesondere die MSS 13 im Blick, der wir einen möglichst unbeschwerten Weg hin zum Abitur nicht nur wünschen, sondern zu ermöglichen suchen. 

Und dennoch: Der masken- und abstandsbewehrte Regelbetrieb bedeutet nur eine scheinbare Normalität. Wir gehen als Schulgemeinschaft in vorsichtiger Gelassenheit mit der Situation um. In der Ruhe liegt die Kraft. Doch soll diese Gelassenheit nicht blauäugig erscheinen. Natürlich sind wir uns als Schulleitung bewusst, dass die Lage zwar nicht „dynamisch“, aber doch labil ist, natürlich bin ich im stetigen Kontakt mit Frau Dr. Stahl vom Prümer Gesundheitsamt und natürlich soll diese Gelassenheit nicht dazu einladen, leichtsinnig zu werden:

Gerade auch im Privatbereich gibt es den im Kern nachvollziehbaren Wunsch, einmal „in Ruhe und Gründlichkeit“ – auf gut Deutsch – „ausgelassen“ zu feiern.  Dabei die geltenden Regeln nicht zu vergessen, bitte ich Euch ausdrücklich, liebe Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, und auch Sie, liebe Eltern. Das ist ein Gebot der Solidarität.

Sollten Sie, liebe Eltern, sich nicht sicher sein, ob Ihre Tochter oder Ihr Sohn die Schule besuchen kann, weil sie oder er deutliche Anzeichen einer gesundheitlichen Beeinträchtigung hat, empfehle ich von neuem einen Blick auf das folgende hilfreiche Merkblatt, das auch uns in der Schule als Entscheidungsgrundlage dient: corona.rlp.de/fileadmin/bm/Bildung/Corona/Merkblatt_Umgang_mit_Erkaeltungssymptomen_in_Kita_Schule.pdf 
Zögern Sie bitte nicht, in der Schule anzurufen! Wir kümmern uns um Ihre Fragen.

Zeigen Schüler/-innen jene Symptomverknüpfung, die auf diesem Merkblatt beschrieben ist, schicken die Kolleginnen und Kollegen die Kinder/jungen Erwachsenen künftig zunächst ins Sekretariat. Dort wird das Fieber per Stirnthermometer gemessen und die Kinder werden ggf. nach Hause geschickt, nachdem zuvor die Eltern informiert worden sind. Das gilt auch bei Sek. II-Schüler/-innen, sofern diese mit der Information der Eltern einverstanden sind.

Leider müssen wir bis auf Weiteres von Kuchenspenden zum Geburtstag absehen. Das gilt auch für Muffins. Das Hygieneteam rät zu verpackten Alternativen.

Auch Kursabende finden bis zu den Osterferien in der Schule nicht statt. Da diese Veranstaltungen auch im privaten Bereich nur unter starken Auflagen durchgeführt werden können, rät das Hygieneteam bis auf Weiteres von diesem Format ab.

Die Aufzählung ließe sich fortsetzen. Bevor ich mich aber im Detail verliere, sei gesagt, dass die wichtigsten Regelungen jeweils durch die Klassen- und Stammkursleiterinnen und -leiter kommuniziert werden.

Das Regino-Gymnasium auf dem Weg zur Ganztagsschule in Angebotsform

Der TV hat es berichtet, unsere Homepage (www.regino-gym.de) hat es dokumentiert: Das Mainzer Bildungsministerium hat den gemeinsamen Antrag von Schulleitung und Schulträger (Eifelkreis Bitburg-Prüm) auf Einrichtung einer Ganztagsschule in Angebots-form zum 01.08.2021 bewilligt.

Schon im Frühjahr 2019 haben sich sämtliche Gremien der Schulgemeinschaft, meist einstimmig oder mit deutlicher Mehrheit, dafür ausgesprochen, eine solche Ganztagsschule in Angebotsform am Regino-Gymnasium einzurichten: Der Leitfaden der ADD zur Schulentwicklungsplanung sagt:  „Die Ganztagsschulen in Angebotsform sehen in der Regel an vier Tagen in der Woche ein Angebot von 8.00 bis 16.00 Uhr vor. Die Teilnahme am Ganztagsschulangebot ist freiwillig. Nach der Anmeldung ist die Teilnahme aber für mindestens ein Schuljahr verpflichtend.“

Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I. Da es am Regino-Gymnasium keine Ganztagsklasse geben kann, unterscheidet sich der Vormittag (07:45 bis 12.55 Uhr) nicht von dem bisher Gewohnten. Die Schülerinnen und Schüler kommen dann aus den verschiedenen Klassen in das Nachmittagsangebot. Dieses umfasst neben dem Mittagessen eine Freizeitphase der Bewegung und Entspannung, eine Stillarbeitsphase für die schriftlichen Hausaufgaben und eine Lerngruppenzeit zur
Wiederholung und Vertiefung der Unterrichtsinhalte. In der letzten Phase bietet sich die Gelegenheit, den verschiedenen Begabungsprofilen unserer Schülerinnen und Schüler Raum zu geben. Gleiches gilt natürlich für unsere Arbeitsgemeinschaften, die durch dieses Konzept aufgewertet werden.

Wie geht es nun weiter? Wie bereits im Vorfeld der Antragstellung werden wir Ende Januar, Anfang Februar 2021 eine Befragung der Eltern der Klassenstufen 5 bis 10 durchführen, um das „schulische Bedürfnis“ zur Einrichtung der Ganztagsschule in Angebotsform nun konkret im Blick auf den 01.08.2021 zu ermitteln. Ende des ersten Halbjahres werden wir Ihnen, liebe Eltern, unser Konzept in besonderen Informationsveranstaltungen vorstellen. Eine eigens eingerichtete AG Ganztagsschule (an der dankenswerterweise Frau Billen, Frau Klasen, Frau Mattes, Herr Di Stefano, Herr Gansen und Herr Mäling mitarbeiten) sammelt zur Zeit Informationen bei den Schulen, mit denen wir im Ganztagsschulbereich kooperieren. Im zweiten Halbjahr wird es einen Studientag des Kollegiums geben, der sich ausschließlich dieser Thematik widmet.

Die neue Nutzungsordnung für digitale Endgeräte

Am 06.10.2020 findet eine Gesamtkonferenz statt, in der u.a. die neue Nutzungsordnung zur Abstimmung gestellt wird. Da diese Ordnung zur Hausordnung gehört, werden auch noch andere Gremien damit befasst. Für die Vorarbeiten danke ich Frau Klasen, Frau Sternkopf, Frau Schmitt und Frau Zimmer sowie Herrn Götz, Herrn Di Stefano und Herrn Welker, last but not least aber unserer ehemaligen Schülervertretung unter der Leitung von Lorena Maus (s.u.).

Am 06.10.2020 findet auch in der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm eine wichtige Sitzung statt. Dort geht es um den endgültigen zeitlichen Ablauf der Baumaßnahmen, kurz: um die Frage, wann die in hochwertigen Holzmodulen untergebrachte Interimsschule beginnen kann.

In der letzten Woche hat sich die ADD zu den wichtigen Formaten wie dem Elternsprechtag und Informationsveranstaltungen geäußert. Diese können unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln durchgeführt werden. Als Termin für den Elternsprechtag notieren Sie, liebe Eltern, sich bitte den 03.11.2020. Nähere Informationen hierzu folgen.

Personalia:

In der letzten Woche wurde die neue Schülervertretung gewählt. Der Vorteil der späten Wahl liegt auf der Hand: Auch unsere neuen Schülerinnen und Schüler in den Klassen- und Jahrgangsstufen 5, 7 und 11 konnten auf diese Weise mitwählen. Auch durch die Beratung des SV-Lehrerteams (Danke an Frau Sternkopf und Herrn Pütz!) ist es gelungen, eine Schülervertretung zu bilden, die die Jahrgangsstufen übergreift. So ist eine etwas ruhigere, weil kontinuierlichere Arbeit möglich – eine Kontinuität, die auch das gerade geänderte Schulgesetz nahelegt.

Das Team Future setzt sich zusammen aus: Niclas Fiedler (MSS 11), Luca Ballmann (MSS 11), Hannah Kaufmann (MSS 12), Maren Kanther (MSS 11), Jakob Backes (MSS 12) und Peter Nahrings (10p/n). Dabei fungiert Jakob Backes als Schülersprecher und Hannah Kaufmann als Stellvertretende Schülersprecherin. Wir gratulieren zur Wahl!

An dieser Stelle möchte ich dem bisherigen SV-Team unter der Leitung der nun ehemaligen Schülersprecherin Lorena Maus sehr herzlich danken. Zu diesem Team gehörten: Maria Peifer-Weihs, Cosima Kremer, Chiara Künzl, Pauline Knauf, Jenny Schalz sowie Stephan Post und Lukas Valentin. Auch wenn Bauplanungssitzungen und vor allem Corona die eine oder andere gemeinsame Sitzung verhinderten, habt Ihr, liebe ehemalige SV, eine enorm wichtige Leistung für die Schulgemeinschaft erbracht: Unterstützt durch einige Kolleginnen und Kollegen der AG „digitale Endgeräte“, habt Ihr – noch hatte uns Corona nicht im Griff – den Entwurf der neuen Nutzungsordnung für digitale Endgeräte allen Schülerinnen und Schülern vorgestellt und deren Rückmeldungen konstruktiv verarbeitet. Das war eine tolle Leistung im Sinne der Partizipation. Die Pizza, die wir zusammen aßen, war also hochverdient. Nochmals meinen herzlichen Dank an die nunmehr, ich zitiere, „alte SV“!

Neue Kolleginnen und Kollegen:

Aus NRW in die Heimat und damit an ihre ehemalige Schule versetzt wurde Frau Fuchs (Deutsch, Erdkunde, Physik). Nach einem Jahr am Staatlichen Eifel-Gymnasium Neuerburg ans Regino zurückgekehrt ist Frau Reichertz, geb. Hell (Deutsch, Katholische Religion). Gerade verabschiedet, konnten wir schließlich Herrn Recht als einen „neuen“ Kollegen begrüßen, der eigens zurückgekommen ist, um seinen 13er-Kurs zum Latinum zu führen. Allen neuen und „altneuen“ Kolleginnen und Kollegen einen guten Start!

Die neuen 150% des Hausmeisterteams

Durch den Wechsel von Herrn Hontheim, dem ich im Namen der Schulgemeinschaft für seine Arbeit herzlich danke, war an unserer Schule eine halbe Hausmeisterstelle zu besetzen. Ich bin froh, dass wir diese Lücke schnell schließen konnten, denn inzwischen arbeitet Herr Schweyen mit Herrn Holz zusammen. Herr Schweyen ist von Hause Heizungs- und Lüftungsbauer und verfügt über langjährige Berufserfahrung auf diesem Gebiet. Er ist mit der einen Hälfte seiner Stelle dem Regino-Gymnasium, mit der anderen Hälfte der Berufsbildenden Schule Prüm zugeordnet. Daher ist er im Zweiwochenrhythmus an unserer Schule im Einsatz.

Abschließend möchte ich Ihnen noch die beweglichen Ferientage nennen:

12.02.2021      Freitag nach Weiberdonnerstag
15.02.2021      Rosenmontag
16.02.2021      Veilchendienstag
07.04.2021      Mittwoch nach den Osterferien
14.05.2021      Freitag nach Christi Himmelfahrt
04.06.2021      Freitag nach Fronleichnam

Ebenso entfällt der Unterricht wegen der mündlichen Abiturprüfungen am
Freitag, dem 12.03.2021, und am Montag, dem 15.03.2021. Die Abiturfeier ist für Freitag, den 19.03.2021, geplant.

Ich wünsche allen Mitgliedern unserer Schulgemeinschaft auch weiterhin ein möglichst unbeschwertes, schönes und erfolgreiches Schuljahr bei allzeit guter Gesundheit und verbleibe
mit den besten Grüßen

Albrecht Petri

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

ich hoffe, dass alle, die diese Zeilen lesen, auf erholsame Sommerferien zurückschauen können, und zwar bei guter Gesundheit. Dass diese Ferien für uns alle wichtig waren, steht außer Frage.

Nun aber ist es soweit: Am Montag beginnt auch am Regino-Gymnasium der Unterricht (der genaue Zeitplan findet sich auf unserer Homepage). Der Hygieneplan-Corona in der aktuellen Fassung bemerkt zum Schulbeginn: „Unter Berücksichtigung des derzeitigen Infektionsgeschehens … ist die Wiederaufnahme des Regelbetriebs in den Schulen mit Beginn des Schuljahres 2020/21 möglich und geboten.“ Regelbetrieb bedeutet in der Sprache des Ministeriums: durchgängiger Präsenzunterricht … in den regulären Lerngruppen … nach dem regulären Stundenplan. Die Fragen, die mit dem Regelbetrieb zusammenhängen, sind vielfältig, sie werden landauf, landab in der Presse diskutiert. Und natürlich sind wir noch längst nicht in der Nach-Corona-Zeit angekommen.

Daher hat das Bildungsministerium in Abhängigkeit davon, wie sich die Pandemie eventuell entwickelt, drei sogenannte Szenarien entworfen und mit Spielregeln versehen; neben dem Regelbetrieb, mit dem wir starten (Szenario 1) sind dies das Szenario 2: „eingeschränkter Regelbetrieb mit Abstandsgebot“ und das Szenario 3: „temporäre Schulschließung“.

Das Beruhigende vorab: Was immer uns Corona in den nächsten Monaten abverlangen sollte, wir kennen alle drei Szenarien aus dem letzten Halbjahr und können im Rahmen unserer schulischen Möglichkeiten damit umgehen. Wir haben die Schulschließung im März (vgl. Szenario 3) durch den digitalen Unterricht in der Summe ordentlich bis gut aufgefangen, wir haben dann einen versetzten Unterrichtsbeginn (vgl. Szenario 2) gemeistert und das Schuljahr einem geordneten Abschluss entgegengeführt. Auch in der gestrigen Dienstbesprechung mit meinen Kolleginnen und Kollegen wurde dieses Könnensbewusstsein deutlich. Wir haben die wesentlichen Bestimmungen des Corona-Hygieneplanes und der ministeriellen Handreichungen in Ruhe besprochen. (Der Hygieneplan ist mit unserer Homepage verlinkt, ebenso das Merkblatt „Umgang mit Erkältungs-/Krankheitssymptomen bei Kindern und Jugendlichen in Kita und Schule in Rheinland-Pfalz“).

Wir starten also im Regelbetrieb, scheinbar ganz normal, aber eben nicht wirklich normal; denn es gelten nach wie vor klare Spielregeln. Hier sind die beiden wichtigsten Regeln:

Grundsätzlich gilt für alle Personen, die sich auf dem Schulgelände aufhalten, der Mindestabstand von 1,50 m. Hiervon darf für Schülerinnen und Schüler nur abgewichen werden, wenn es für den Unterrichtsbetrieb im regulären Klassen- und Kursverband zwingend erforderlich ist. Auch dann ist der maximal mögliche Abstand einzuhalten.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) ist grundsätzlich für alle Personen auf dem Schulgelände verpflichtend. Die Mund-Nase-Bedeckung kann abgelegt werden, sobald die Schülerinnen und Schüler ihren Sitzplatz im Unterrichtsraum erreicht haben.

Soweit für den Anfang. Am Montag werden die Klassen- und Stammkursleiter/-innen ausführlich die weiteren Details mit Euch, liebe Schülerinnen und Schüler, besprechen.
Dazu hat Herr Welker dankenswerterweise ein Papier zusammengestellt, aus dem auch die Wegeführung und die Aufteilung der Schule in Zonen hervorgeht.

Ich wünsche der gesamten Schulgemeinschaft einen guten Start in ein spannendes Schuljahr. Hoffen wir, dass der Regelbetrieb so lange wie möglich erhalten bleibt, auch wenn „das mit den Masken und den Abstandsregeln schon ziemlich nervt“, wie eine Schülerin der Klasse 5 am Ende des Schuljahres meinte. „Trotzdem ist es in der Schule viel schöner, als alleine zu Hause vor dem Rechner zu lernen“. Auch dies ein Zitat aus Schülermund.

Mit den besten Grüßen

Albrecht Petri

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern!                                                                                                                                                          Prüm, den 07.07.2020

Geschafft: Die Sommerferien haben begonnen. Die sind ebenso nötig wie hochverdient. Doch der Reihe nach:
Mit jedem Schuljahresende sind Verabschiedungen verbunden. So auch am vergangenen Freitag, als wir Frau Kords und Frau Steimers-Echt, beide werden an andere Schulen in Trier und Bitburg versetzt, Herrn Schuster und Herrn Recht aber wegen des Erreichens der Altersgrenze verabschiedet haben. Auch wenn die Feier nur unter den Bedingungen stattfinden konnte, die Corona erlaubt, habe ich den vier Kolleginnen und Kollegen im Namen der Schulgemeinschaft für ihre engagierte pädagogische Arbeit gedankt. Im Falle von Herrn Recht währte diese seit 1981.            
Gehen wir noch einen Schritt zurück: Dass am vergangenen Dienstag die Nachricht aus dem Mainzer Bildungsministerium eintraf, dass unser Antrag auf Einrichtung einer Ganztagsschule in Angebotsform bewilligt wurde, hat dem Ende dieses merkwürdigen Schuljahres eine schwungvolle Perspektive verliehen (der TV und unsere Homepage www.regino-gym.de berichteten darüber).

Doch jetzt haben wir Ferien. Meinen Kolleginnen und Kollegen habe ich bei der Verabschiedung sowie in Briefform bereits sehr herzlich gedankt. Ausdrücklich möchte ich aber auch Euch, liebe Schülerinnen und Schüler, und Sie, liebe Eltern, in diesen Dank einschließen.

Mitte März von der Schließung mehr oder minder überrascht, hat sich die Schulgemeinschaft als Stressgemeinschaft bewährt:            
Mit viel Geduld haben Sie, liebe Eltern, Ihre Kinder darin unterstützt, sich auf unser digitales Angebot in all‘ seinen Formen einzulassen, Aufgaben zu finden und zu bearbeiten, ggf. im Dialog mit den Lehrerinnen und Lehrern zu klären, was zu klären war, von den ungewöhnlichen Schulzeiten einmal ganz abgesehen. Unter Coronas Herrschaft und den folglich geltenden Abstands- und Hygieneplänen gab es Schülergruppen, die drei Monate nicht die Schule besuchen „durften“ – dies ein Zitat eines klugen Schülers. Wer von Ihnen hätte sich das im letzten Sommer vorstellen können?

Ihr, liebe Schülerinnen und Schüler, habt in diesen Monaten viel gelernt. Hier habt gelernt, wie schwer ein auf Regeln fußendes System wie die Schule mit einem solchen Ereignis wie einer Pandemie zurechtkommt. Ihr habt noch nie so viel über angewandte Statistik nachdenken müssen angesichts der allabendlichen Meldungen der Johns-Hopkins-Universität, die in diesem traurigen Kontext zu einer gewissen Berühmtheit gelangt ist. Ihr habt mit Hilfe der digitalen Möglichkeiten unter Anleitung eurer Lehrerinnen und Lehrer oder sehr selbstständig gelernt, Ihr habt miteinander kommuniziert, ja sogar Videokonferenzen oder Sportstunden erlebt und gestaltet. Immer wieder hörte ich von meinen Kolleginnen und Kollegen, dass es Schülerinnen und Schüler gebe, die zwar im normalen Unterricht eher zurückhaltend seien, nun aber zum Teil mit hervorragenden Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben. In meinen beiden Lerngruppen fand ich diesen Eindruck bestätigt. Vor allem aber – und das ist das Allerwichtigste – habt Ihr, haben wir alle gelernt, wie wichtig Schule als Ort nicht nur des Lernens und Arbeitens, sondern des Miteinanders, der Begegnung und der Dialoge ist. Selbst hinter den Masken verborgen, sah man die Freude, wieder in der Schule sein zu können, an den glänzenden Augen nicht nur der Schülerinnen und Schüler der Orientierungsstufe.

Kurz: Heilfroh, dass Corona unsere Schulgemeinschaft bislang verschont hat – alle Tests, die wir im Auftrag des Bildungsministeriums in der vorletzten Woche routinemäßig durchgeführt haben, waren negativ –, schaue ich als Schulleiter mit großer Dankbarkeit und echtem Stolz auf das zurück, was wir als Schulgemeinschaft in der gemeinsamen Arbeit erreicht haben.

Was Corona bedeutet und welche Folgen dieses Virus wohl mittelfristig nach sich ziehen wird, füllt die Talkshow-Abende und den Wirtschafts- bzw. Feuilletonteil aller Zeitungen. Ich mache es kurz und will für unsere Schule auf zwei Perspektiven hinweisen, die sich um einen Begriff drehen: Rhythmus.

Wir haben nach einigen Dosierungs- und Abstimmungsproblemen zu Beginn recht schnell – herzlichen Dank an Herrn Weber für seine unermüdliche Hilfe beim Feintuning – einen Rhythmus gefunden, den Unterricht digital zu führen. Dabei hat sich office 365 bewährt, das durch Beschluss des Schulelternbeirates bereits vor drei Jahren eingeführt worden war.

Wir haben unter z.T. schwierigen Bedingungen (Abstands- und Hygieneregeln, Klassenaufteilung, Aufteilung der Klassen, Gleichzeitigkeit von „Präsenzunterricht und nichtregulärem Unterricht“,…), bei deren Bewältigung wir dankenswerterweise von Herrn Welkers Gespür für das profitierten, was dem Gebäude zuzumuten war und ist, vor allem eine entscheidende Erfahrung gemacht, die wir in die Nachcoronazeit überführen können. Wir, die Lehrerinnen und Lehrer haben Euch, den Schülerinnen und Schülern, Aufgaben gegeben. Diese wurden in der Regel ordentlich, meist gut oder auch sehr gut gelöst. Nur wenige nutzten unser Angebot nicht. Die Ergebnisse Eurer Arbeit wurden dann zurückgesendet, mal im kleinen, mal im größeren Kreis vorgestellt und dann im „Präsenzunterricht“ diskutiert. Ich kann mir vorstellen, dass wir diesen Rhythmus auch nach Corona einbauen sollten, wenn wir wieder – sagen wir – Unterricht ohne Vorsilbe erteilen. Wir lassen Euch, die Schülerinnen und Schüler, auf diese Weise in größerer Ruhe zum Zuge kommen; das Gute dabei ist, dass Eure Arbeiten digital abgesichert sind.  

Wir haben Ferien, wir machen jetzt Ferien! Und das heißt abschließend, dass ich Sie und Euch jetzt nicht mit den Szenarien konfrontiere, auf die uns das Bildungsministerium in umfänglichen Schreiben einstellt. Ich meine den aktuellen  Corona-Hygieneplan    (https://corona.rlp.de/fileadmin/bm/Bildung/Corona/4._Hygieneplan_Corona_Schulen_30.06.2020.pdf)
und die Leitlinien für den Unterricht an Gymnasien, Kollegs und Abendgymnasien im Schuljahr 2020/2021 corona.rlp.de/fileadmin/bm/Bildung/Corona/Leitlinien_Gym.pdf).

Auch wenn diese Schreiben an die Schulleitungen oder an die Kollegien gerichtet sind, finden sie sich gleichsam „in Echtzeit“ auf der Corona-Homepage des Ministeriums wieder. Das hat einige Vorteile im Blick auf die Transparenz, das hat im Blick auf die Nachfragendichte auch manche Nachteile.

Über die Sommerschule muss ich Sie nicht im Detail informieren, das leistet die Homepage des Bildungsministeriums, bzw. das eigens eingerichtete Portal.  

Soweit, so gut und so offen. Ich wünsche Ihnen, liebe Eltern, und Euch, liebe Schülerinnen und Schüler, schöne, erholsame und anregende Ferien bei allzeit guter Gesundheit!

Beste Grüße

Albrecht Petri

AKTUALISIERTE Informationen  
zu den weiteren Schritten der Schulöffnung  
am 25.05.2020 für die Jahrgangsstufen 5 und 6 sowie 
am 08.06.2020 für die Jahrgangsstufen 7 bis 9; 

Liebe Schülerinnen und Schüler,  

liebe Eltern,  

es ist lange her, dass ich mich in einem Brief an alle Schülerinnen und Schüler wenden konnte. Vor zwei Wochen haben die Klassenstufe 10 und die Jahrgangsstufen 11 und 12 mit dem sogenannten „Präsenzunterricht“ begonnen. Ein komisches Wort. „Komisch im Sinne von seltsam.“ Die Schultage haben gezeigt, dass unser Gebäude groß genug ist, um den Unterricht unter den besonderen Hygiene- und Abstandsregeln, die uns Corona diktiert, zu organisieren.  

Ihr, liebe Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6, kommt ab Montag, dem 25. Mai 2020, in die in die Schule zurück. Darauf freuen wir uns sehr, denn Eure Anwesenheit erfüllt gerade den Flur um das Sekretariat mit Leben. Allerdings werdet Ihr nicht als vollständige Klassen in die Schule kommen können, sondern nur geteilt und im wöchentlichen Wechsel. Die Aufteilung erfolgt durch die Schulleitung. Das hat mit dem Stundenplan zu tun. 

Ab dem 8. Juni 2020 wird die Schule für zwei Wochen sämtliche Klassen und Jahrgangsstufen erleben, denn an diesem Montag kommen auch die Klassenstufen 7 bis 9 dazu. Auch diese Klassenstufen aber können nur in Teilgruppen und im wöchentlichen Wechsel unterrichtet werden. Um die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler nicht zu groß werden zu lassen, werden ab dem 8. Juni 2020 auch die zehnten Klassen aufgeteilt und im wöchentlichen Wechsel unterrichtet. Von diesem Wechsel sind nur die Jahrgangsstufen 11 und 12 ausgenommen. 

Um aber die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler zu reduzieren, endet der „Präsenz-unterricht“ für die Klassenstufe 10 und die Jahrgangsstufen 11 und 12 am Freitag, dem 19. Juni 2020. Bis dahin haben diese drei Stufen viele Leistungsnachweise erbracht und, sofern keine Nachschreibetermine mehr stattfinden, eine „Cooldown-Phase“ verdient. Die Zeugnisvergabe für die Klassenstufe 10 und die Jahrgangsstufen 11 und 12 findet in den Klassen und Stammkursen an einem Termin in der letzten Schulwoche statt, nach Möglichkeit gekoppelt mit der Schulbuchrückgabe.  
 
Sämtliche Details zu den beiden nächsten Schritten der Schulöffnung am 25. Mai 2020 und 8. Juni 2020 werden rechtzeitig, bevor es für Euch, liebe Schülerinnen und Schüler, losgeht, von Herrn Welker jeweils in einem gesonderten Schreiben an Euch versandt. Da geht es dann auch um Abstands- und Hygieneregeln, Laufwege und Raumpläne. Die Klassen 5 und 6 haben diese ausführlichen Schreiben ja schon erhalten.  

Seit gestern gilt eine Neufassung des Hygieneplans, die an zwei wichtigen Stellen für größere Klarheit sorgt:  

„INFEKTIONSSCHUTZ IM UNTERRICHT: 
Sportunterricht kann aus Gründen des Infektionsschutzes derzeit nur im Freien unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen angeboten werden“ 

Das sind gute Nachrichten! Zuvor konnten Sportunterricht nur als Theorie mit Bewegungselementen angeboten werden. 

„PERSONEN MIT EINEM HÖHEREN RISIKO FÜR EINEN SCHWEREN COVID-19-KRANKHEITSVERLAUF 
… b) Schülerinnen und Schüler   

Schülerinnen und Schüler mit Grunderkrankungen haben das Recht auf einen Schulbesuch, gehören aber gleichzeitig zu einer besonders schützenswerten Personengruppe.  

… Die grundsätzliche Bemessung des individuellen Risikos kann aufgrund der Vielfalt der denkbaren Krankheitsbilder mit unterschiedlichen Ausprägungen immer nur eine Entscheidung des verantwortlichen Arztes oder der verantwortlichen Ärztin bleiben. Ob auf dieser Basis ein Schulbesuch derzeit vertretbar ist, sollten die Eltern gemeinsam mit der Ärztin oder dem Arzt entscheiden. Ein ärztliches Attest, das die gesundheitliche Unbedenklichkeit des Schulbesuchs bescheinigt, ist nicht erforderlich und kann daher von Schulen auch nicht eingefordert werden.   

Dessen ungeachtet können Schülerinnen und Schüler mit einer oder mehreren risikoerhöhenden Erkrankungen jederzeit zuhause bleiben. Gleiches gilt, wenn im Haushalt Personen (Eltern, Geschwisterkinder) mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19- Krankheitsverlauf leben.“   

Das haben wir bisher auch schon so gemacht. Bei Rückfragen stehen die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer zu Ihrer und Eurer Verfügung. Gleiches gilt für die Schulleitung insgesamt.  

All‘ diese „Spielregeln“ sind wichtig, damit wir dieses wirklich merkwürdige Schuljahr zu einem einigermaßen geordneten Abschluss bringen.  

Das Wichtigste aber ist, dass es einfach schön sein wird, wenn wir uns in wenigen Tagen oder Wochen wiedersehen. Eure SV hat allen, die nicht am 4. Mai 2020 mit der Schule beginnen „durften“ (um mit den Worten eines klugen Schülers zu sprechen), schon eine Karte geschickt, die deutlich gemacht hat, wie sehr Ihr uns gefehlt habt.  

Ich wünsche zunächst den Klassenstufen 5 und 6,  

bald aber auch den Klassenstufen 7 bis 9 einen guten Start! 

Mit den besten Grüßen 

Albrecht Petri 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen, 

schon liegen die ersten vier Wochen dieses besonderen Schuljahres hinter uns. Auf den ersten Blick ist alles ruhig. Der masken- und abstandsgestützte Regelbetrieb läuft problemlos:

Gott sei Dank hat Corona bisher einen Bogen um unsere Schulgemeinschaft gemacht. Auch die zweite „anlasslose Testung“ von insgesamt 50 Freiwilligen (d.h. Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 12 und 13 sowie Kolleginnen und Kollegen), zu der uns das Bildungsministerium im Rahmen einer landesweiten Routinemaßnahme aufgefordert hatte, kam erfreulicherweise zu demselben Ergebnis wie die erste Testung vor den Sommerferien: komplett negativ! Gut so!

Gut ist auch, dass die allermeisten Mitglieder der Schulgemeinschaft sich an die zu Beginn des Jahres ausführlich besprochenen Hygiene- und Abstandsregeln sowie an die eigens erstellten Wege- und Pausenpläne halten. „Maskenmuffel“, für die eine inzwischen erarbeitete Maßnahmenordnung gilt (einer ersten und zweiten Verwarnung folgt eine „Sozialstunde“ und ggf. eine „Nachschulung“), sind bislang die große Ausnahme. 

Alle zwei Wochen tagt ein Hygieneteam (an dem dankenswerterweise Frau Becker, Frau Brauns, Herr Dr. Gasber, Herr Götz und Herr Kronenburg mitwirken), um das Regelwerk auf die jeweilige Situation abzustimmen.

Unser Ziel ist es, diesen Regelbetrieb so lange wie möglich aufrechtzuerhalten. Dabei haben wir insbesondere die MSS 13 im Blick, der wir einen möglichst unbeschwerten Weg hin zum Abitur nicht nur wünschen, sondern zu ermöglichen suchen. 

Und dennoch: Der masken- und abstandsbewehrte Regelbetrieb bedeutet nur eine scheinbare Normalität. Wir gehen als Schulgemeinschaft in vorsichtiger Gelassenheit mit der Situation um. In der Ruhe liegt die Kraft. Doch soll diese Gelassenheit nicht blauäugig erscheinen. Natürlich sind wir uns als Schulleitung bewusst, dass die Lage zwar nicht „dynamisch“, aber doch labil ist, natürlich bin ich im stetigen Kontakt mit Frau Dr. Stahl vom Prümer Gesundheitsamt und natürlich soll diese Gelassenheit nicht dazu einladen, leichtsinnig zu werden:

Gerade auch im Privatbereich gibt es den im Kern nachvollziehbaren Wunsch, einmal „in Ruhe und Gründlichkeit“ – auf gut Deutsch – „ausgelassen“ zu feiern.  Dabei die geltenden Regeln nicht zu vergessen, bitte ich Euch ausdrücklich, liebe Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, und auch Sie, liebe Eltern. Das ist ein Gebot der Solidarität.

Sollten Sie, liebe Eltern, sich nicht sicher sein, ob Ihre Tochter oder Ihr Sohn die Schule besuchen kann, weil sie oder er deutliche Anzeichen einer gesundheitlichen Beeinträchtigung hat, empfehle ich von neuem einen Blick auf das folgende hilfreiche Merkblatt, das auch uns in der Schule als Entscheidungsgrundlage dient: corona.rlp.de/fileadmin/bm/Bildung/Corona/Merkblatt_Umgang_mit_Erkaeltungssymptomen_in_Kita_Schule.pdf 
Zögern Sie bitte nicht, in der Schule anzurufen! Wir kümmern uns um Ihre Fragen.

Zeigen Schüler/-innen jene Symptomverknüpfung, die auf diesem Merkblatt beschrieben ist, schicken die Kolleginnen und Kollegen die Kinder/jungen Erwachsenen künftig zunächst ins Sekretariat. Dort wird das Fieber per Stirnthermometer gemessen und die Kinder werden ggf. nach Hause geschickt, nachdem zuvor die Eltern informiert worden sind. Das gilt auch bei Sek. II-Schüler/-innen, sofern diese mit der Information der Eltern einverstanden sind.

Leider müssen wir bis auf Weiteres von Kuchenspenden zum Geburtstag absehen. Das gilt auch für Muffins. Das Hygieneteam rät zu verpackten Alternativen.

Auch Kursabende finden bis zu den Osterferien in der Schule nicht statt. Da diese Veranstaltungen auch im privaten Bereich nur unter starken Auflagen durchgeführt werden können, rät das Hygieneteam bis auf Weiteres von diesem Format ab.

Die Aufzählung ließe sich fortsetzen. Bevor ich mich aber im Detail verliere, sei gesagt, dass die wichtigsten Regelungen jeweils durch die Klassen- und Stammkursleiterinnen und -leiter kommuniziert werden.

Das Regino-Gymnasium auf dem Weg zur Ganztagsschule in Angebotsform

Der TV hat es berichtet, unsere Homepage (www.regino-gym.de) hat es dokumentiert: Das Mainzer Bildungsministerium hat den gemeinsamen Antrag von Schulleitung und Schulträger (Eifelkreis Bitburg-Prüm) auf Einrichtung einer Ganztagsschule in Angebots-form zum 01.08.2021 bewilligt.

Schon im Frühjahr 2019 haben sich sämtliche Gremien der Schulgemeinschaft, meist einstimmig oder mit deutlicher Mehrheit, dafür ausgesprochen, eine solche Ganztagsschule in Angebotsform am Regino-Gymnasium einzurichten: Der Leitfaden der ADD zur Schulentwicklungsplanung sagt:  „Die Ganztagsschulen in Angebotsform sehen in der Regel an vier Tagen in der Woche ein Angebot von 8.00 bis 16.00 Uhr vor. Die Teilnahme am Ganztagsschulangebot ist freiwillig. Nach der Anmeldung ist die Teilnahme aber für mindestens ein Schuljahr verpflichtend.“

Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I. Da es am Regino-Gymnasium keine Ganztagsklasse geben kann, unterscheidet sich der Vormittag (07:45 bis 12.55 Uhr) nicht von dem bisher Gewohnten. Die Schülerinnen und Schüler kommen dann aus den verschiedenen Klassen in das Nachmittagsangebot. Dieses umfasst neben dem Mittagessen eine Freizeitphase der Bewegung und Entspannung, eine Stillarbeitsphase für die schriftlichen Hausaufgaben und eine Lerngruppenzeit zur
Wiederholung und Vertiefung der Unterrichtsinhalte. In der letzten Phase bietet sich die Gelegenheit, den verschiedenen Begabungsprofilen unserer Schülerinnen und Schüler Raum zu geben. Gleiches gilt natürlich für unsere Arbeitsgemeinschaften, die durch dieses Konzept aufgewertet werden.

Wie geht es nun weiter? Wie bereits im Vorfeld der Antragstellung werden wir Ende Januar, Anfang Februar 2021 eine Befragung der Eltern der Klassenstufen 5 bis 10 durchführen, um das „schulische Bedürfnis“ zur Einrichtung der Ganztagsschule in Angebotsform nun konkret im Blick auf den 01.08.2021 zu ermitteln. Ende des ersten Halbjahres werden wir Ihnen, liebe Eltern, unser Konzept in besonderen Informationsveranstaltungen vorstellen. Eine eigens eingerichtete AG Ganztagsschule (an der dankenswerterweise Frau Billen, Frau Klasen, Frau Mattes, Herr Di Stefano, Herr Gansen und Herr Mäling mitarbeiten) sammelt zur Zeit Informationen bei den Schulen, mit denen wir im Ganztagsschulbereich kooperieren. Im zweiten Halbjahr wird es einen Studientag des Kollegiums geben, der sich ausschließlich dieser Thematik widmet.

Die neue Nutzungsordnung für digitale Endgeräte

Am 06.10.2020 findet eine Gesamtkonferenz statt, in der u.a. die neue Nutzungsordnung zur Abstimmung gestellt wird. Da diese Ordnung zur Hausordnung gehört, werden auch noch andere Gremien damit befasst. Für die Vorarbeiten danke ich Frau Klasen, Frau Sternkopf, Frau Schmitt und Frau Zimmer sowie Herrn Götz, Herrn Di Stefano und Herrn Welker, last but not least aber unserer ehemaligen Schülervertretung unter der Leitung von Lorena Maus (s.u.).

Am 06.10.2020 findet auch in der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm eine wichtige Sitzung statt. Dort geht es um den endgültigen zeitlichen Ablauf der Baumaßnahmen, kurz: um die Frage, wann die in hochwertigen Holzmodulen untergebrachte Interimsschule beginnen kann.

In der letzten Woche hat sich die ADD zu den wichtigen Formaten wie dem Elternsprechtag und Informationsveranstaltungen geäußert. Diese können unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln durchgeführt werden. Als Termin für den Elternsprechtag notieren Sie, liebe Eltern, sich bitte den 03.11.2020. Nähere Informationen hierzu folgen.

Personalia:

In der letzten Woche wurde die neue Schülervertretung gewählt. Der Vorteil der späten Wahl liegt auf der Hand: Auch unsere neuen Schülerinnen und Schüler in den Klassen- und Jahrgangsstufen 5, 7 und 11 konnten auf diese Weise mitwählen. Auch durch die Beratung des SV-Lehrerteams (Danke an Frau Sternkopf und Herrn Pütz!) ist es gelungen, eine Schülervertretung zu bilden, die die Jahrgangsstufen übergreift. So ist eine etwas ruhigere, weil kontinuierlichere Arbeit möglich – eine Kontinuität, die auch das gerade geänderte Schulgesetz nahelegt.

Das Team Future setzt sich zusammen aus: Niclas Fiedler (MSS 11), Luca Ballmann (MSS 11), Hannah Kaufmann (MSS 12), Maren Kanther (MSS 11), Jakob Backes (MSS 12) und Peter Nahrings (10p/n). Dabei fungiert Jakob Backes als Schülersprecher und Hannah Kaufmann als Stellvertretende Schülersprecherin. Wir gratulieren zur Wahl!

An dieser Stelle möchte ich dem bisherigen SV-Team unter der Leitung der nun ehemaligen Schülersprecherin Lorena Maus sehr herzlich danken. Zu diesem Team gehörten: Maria Peifer-Weihs, Cosima Kremer, Chiara Künzl, Pauline Knauf, Jenny Schalz sowie Stephan Post und Lukas Valentin. Auch wenn Bauplanungssitzungen und vor allem Corona die eine oder andere gemeinsame Sitzung verhinderten, habt Ihr, liebe ehemalige SV, eine enorm wichtige Leistung für die Schulgemeinschaft erbracht: Unterstützt durch einige Kolleginnen und Kollegen der AG „digitale Endgeräte“, habt Ihr – noch hatte uns Corona nicht im Griff – den Entwurf der neuen Nutzungsordnung für digitale Endgeräte allen Schülerinnen und Schülern vorgestellt und deren Rückmeldungen konstruktiv verarbeitet. Das war eine tolle Leistung im Sinne der Partizipation. Die Pizza, die wir zusammen aßen, war also hochverdient. Nochmals meinen herzlichen Dank an die nunmehr, ich zitiere, „alte SV“!

Neue Kolleginnen und Kollegen:

Aus NRW in die Heimat und damit an ihre ehemalige Schule versetzt wurde Frau Fuchs (Deutsch, Erdkunde, Physik). Nach einem Jahr am Staatlichen Eifel-Gymnasium Neuerburg ans Regino zurückgekehrt ist Frau Reichertz, geb. Hell (Deutsch, Katholische Religion). Gerade verabschiedet, konnten wir schließlich Herrn Recht als einen „neuen“ Kollegen begrüßen, der eigens zurückgekommen ist, um seinen 13er-Kurs zum Latinum zu führen. Allen neuen und „altneuen“ Kolleginnen und Kollegen einen guten Start!

Die neuen 150% des Hausmeisterteams

Durch den Wechsel von Herrn Hontheim, dem ich im Namen der Schulgemeinschaft für seine Arbeit herzlich danke, war an unserer Schule eine halbe Hausmeisterstelle zu besetzen. Ich bin froh, dass wir diese Lücke schnell schließen konnten, denn inzwischen arbeitet Herr Schweyen mit Herrn Holz zusammen. Herr Schweyen ist von Hause Heizungs- und Lüftungsbauer und verfügt über langjährige Berufserfahrung auf diesem Gebiet. Er ist mit der einen Hälfte seiner Stelle dem Regino-Gymnasium, mit der anderen Hälfte der Berufsbildenden Schule Prüm zugeordnet. Daher ist er im Zweiwochenrhythmus an unserer Schule im Einsatz.

Abschließend möchte ich Ihnen noch die beweglichen Ferientage nennen:

12.02.2021      Freitag nach Weiberdonnerstag
15.02.2021      Rosenmontag
16.02.2021      Veilchendienstag
07.04.2021      Mittwoch nach den Osterferien
14.05.2021      Freitag nach Christi Himmelfahrt
04.06.2021      Freitag nach Fronleichnam

Ebenso entfällt der Unterricht wegen der mündlichen Abiturprüfungen am
Freitag, dem 12.03.2021, und am Montag, dem 15.03.2021. Die Abiturfeier ist für Freitag, den 19.03.2021, geplant.

Ich wünsche allen Mitgliedern unserer Schulgemeinschaft auch weiterhin ein möglichst unbeschwertes, schönes und erfolgreiches Schuljahr bei allzeit guter Gesundheit und verbleibe
mit den besten Grüßen

Albrecht Petri

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

ich hoffe, dass alle, die diese Zeilen lesen, auf erholsame Sommerferien zurückschauen können, und zwar bei guter Gesundheit. Dass diese Ferien für uns alle wichtig waren, steht außer Frage.

Nun aber ist es soweit: Am Montag beginnt auch am Regino-Gymnasium der Unterricht (der genaue Zeitplan findet sich auf unserer Homepage). Der Hygieneplan-Corona in der aktuellen Fassung bemerkt zum Schulbeginn: „Unter Berücksichtigung des derzeitigen Infektionsgeschehens … ist die Wiederaufnahme des Regelbetriebs in den Schulen mit Beginn des Schuljahres 2020/21 möglich und geboten.“ Regelbetrieb bedeutet in der Sprache des Ministeriums: durchgängiger Präsenzunterricht … in den regulären Lerngruppen … nach dem regulären Stundenplan. Die Fragen, die mit dem Regelbetrieb zusammenhängen, sind vielfältig, sie werden landauf, landab in der Presse diskutiert. Und natürlich sind wir noch längst nicht in der Nach-Corona-Zeit angekommen.

Daher hat das Bildungsministerium in Abhängigkeit davon, wie sich die Pandemie eventuell entwickelt, drei sogenannte Szenarien entworfen und mit Spielregeln versehen; neben dem Regelbetrieb, mit dem wir starten (Szenario 1) sind dies das Szenario 2: „eingeschränkter Regelbetrieb mit Abstandsgebot“ und das Szenario 3: „temporäre Schulschließung“.

Das Beruhigende vorab: Was immer uns Corona in den nächsten Monaten abverlangen sollte, wir kennen alle drei Szenarien aus dem letzten Halbjahr und können im Rahmen unserer schulischen Möglichkeiten damit umgehen. Wir haben die Schulschließung im März (vgl. Szenario 3) durch den digitalen Unterricht in der Summe ordentlich bis gut aufgefangen, wir haben dann einen versetzten Unterrichtsbeginn (vgl. Szenario 2) gemeistert und das Schuljahr einem geordneten Abschluss entgegengeführt. Auch in der gestrigen Dienstbesprechung mit meinen Kolleginnen und Kollegen wurde dieses Könnensbewusstsein deutlich. Wir haben die wesentlichen Bestimmungen des Corona-Hygieneplanes und der ministeriellen Handreichungen in Ruhe besprochen. (Der Hygieneplan ist mit unserer Homepage verlinkt, ebenso das Merkblatt „Umgang mit Erkältungs-/Krankheitssymptomen bei Kindern und Jugendlichen in Kita und Schule in Rheinland-Pfalz“).

Wir starten also im Regelbetrieb, scheinbar ganz normal, aber eben nicht wirklich normal; denn es gelten nach wie vor klare Spielregeln. Hier sind die beiden wichtigsten Regeln:

Grundsätzlich gilt für alle Personen, die sich auf dem Schulgelände aufhalten, der Mindestabstand von 1,50 m. Hiervon darf für Schülerinnen und Schüler nur abgewichen werden, wenn es für den Unterrichtsbetrieb im regulären Klassen- und Kursverband zwingend erforderlich ist. Auch dann ist der maximal mögliche Abstand einzuhalten.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) ist grundsätzlich für alle Personen auf dem Schulgelände verpflichtend. Die Mund-Nase-Bedeckung kann abgelegt werden, sobald die Schülerinnen und Schüler ihren Sitzplatz im Unterrichtsraum erreicht haben.

Soweit für den Anfang. Am Montag werden die Klassen- und Stammkursleiter/-innen ausführlich die weiteren Details mit Euch, liebe Schülerinnen und Schüler, besprechen.
Dazu hat Herr Welker dankenswerterweise ein Papier zusammengestellt, aus dem auch die Wegeführung und die Aufteilung der Schule in Zonen hervorgeht.

Ich wünsche der gesamten Schulgemeinschaft einen guten Start in ein spannendes Schuljahr. Hoffen wir, dass der Regelbetrieb so lange wie möglich erhalten bleibt, auch wenn „das mit den Masken und den Abstandsregeln schon ziemlich nervt“, wie eine Schülerin der Klasse 5 am Ende des Schuljahres meinte. „Trotzdem ist es in der Schule viel schöner, als alleine zu Hause vor dem Rechner zu lernen“. Auch dies ein Zitat aus Schülermund.

Mit den besten Grüßen

Albrecht Petri

Liebe Eltern und Sorgeberechtigte, Prüm, den 23.10.2020

ich hoffe, Sie schauen mit Ihren Töchtern und Söhnen auf erholsame Ferientage zurück. Vielleicht hatten Sie die Ferien anders geplant, als sie dann verlaufen sind. Doch der Herbst in der Eifel ist wunderschön. 

Seit gestern Vormittag liegt das Schreiben unserer Bildungsministerin, Frau Dr. Stefanie Hubig, vor, das diese vor den Herbstferien angekündigt hatte. Sie finden es unter dem Link: corona.rlp.de/fileadmin/bm/Bildung/Corona/Anschreiben_-_Ende_Herbstferien.pdf

Damit haben auch wir als Schule eine gewisse Planungssicherheit. In diesem Schreiben schildert die Ministerin die Dynamik der Lage, die Corona uns aufzwingt. Sie betont die Notwendigkeit einer auf die jeweilige Situation angepassten Vorgehensweise und erklärt die Rolle, die die sogenannte „Regionale Corona-Task-Force“ dabei spielt. 

Was heißt das für unsere Schule? Wie Sie aus der Presse wissen, hat der Schulträger schon am 20.10.2020 eine erweiterte Maskenpflicht an Schulen verfügt. In einer Mitteilung des Eifelkreises Bitburg-Prüm heißt es: „Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus im Eifelkreis Bitburg-Prüm einzudämmen, hat die Regionale Corona-Task Force, … heute eine Regelung für den am kommenden Montag wieder anlaufenden Schulbetrieb beschlossen: Für vorerst 14 Tage, also vom 26. Oktober bis 7. November, gilt für Schüler und Lehrer auch während des Unterrichts die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Hiervon betroffen sind alle weiterführenden Schulen im Eifelkreis Bitburg-Prüm, also Schulen ab der 5. Jahrgangsstufe. Ausnahmen gelten für Schüler und Lehrkräfte, denen aus gesundheitlichen Gründen das Tragen einer Alltagsmaske nicht zugemutet werden kann.“

Wir starten also mit allen Schülerinnen und Schülern. Alle Schülerinnen und Schüler müssen auch im Unterricht eine Maske tragen. Gleiches gilt für die Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule. Diese Maßnahme ist befristet, sie gilt vom 26. Oktober bis 7. November. 

Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt bedürfen Ausnahmen eines aussagekräftigen Attestes. Aussagekräftig heißt, dass die Frage nach dem Grund für die Ausnahme beantwortet werden muss. Mit Masken sind Masken gemeint. Auch ich werde mich von meinen Fahrradtüchern verabschieden müssen. Auch face-shields sind keine Masken. Ausnahmen bedürfen eines aussagekräftigen Attestes. 

Das bedeutet für alle Mitglieder der Schulgemeinschaft eine große Belastung. Mit Sicherheit ist es sinnvoll, Ihren Söhnen und Töchtern eine hygienisch verpackte Ersatzmaske mit in die Schule zu geben. 

Damit entfällt bis zum Ende dieser Maßnahme unser bisheriges Motto: „Maske trägt, wer geht und steht.“ Nur beim Essen und Trinken kann die Maske ausgezogen werden. Natürlich werden wir mit besonderen Situationen pädagogisch angemessen umgehen. Ein Beispiel: Wenn in Kursarbeiten der Oberstufe der Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, kann die Maske abgelegt werden. 

D.h. nicht, dass wir nun einen neuen Kursarbeitsplan erstellen können. 

Das zweite Standbein der Corona-Abwehr ist ein regelmäßiges Lüften. Hierzu finden Sie zwei Dokumente auf der Homepage des Ministeriums: corona.rlp.de/fileadmin/bm/Bildung/Corona/Handreichung_Lueften.pdf

corona.rlp.de/fileadmin/bm/Bildung/Corona/Richtig_Lueften_UBA.pdf

Die Ministerin betont in ihrem Schreiben: „Lüften bleibt also das A und O – auch in der kalten Jahreszeit. Bei einer Stoßlüftung von drei bis fünf Minuten sinkt die Raumtemperatur vorübergehend um etwa drei Grad.“

Da wir diese Stoßlüftung alle zwanzig Minuten für drei bis fünf Minuten durchführen werden, bitte ich Sie darauf zu achten, dass Ihre Kinder bei der Bekleidung dem „Zwiebelprinzip“ folgen. Insbesondere wer an den Fensterplätzen sitzt, sollte einen Schaal oder eine Mütze mitbringen. 

Mitte nächster Woche wird vom Schulträger noch ein Körpertemperaturmessgerät am Eingang installiert. Wir warten die Einweisung ab. Zur in den Medien vielfach diskutierten Frage nach der Anschaffung mobiler Luftreinigungsgeräte erlaube ich mir erneut das Schreiben der Ministerin zu zitieren: „Wir wollen sicherstellen, dass auch dort, wo die Fenster nicht umgebaut werden können und kein ausreichendes Lüften möglich ist, Räume für den Unterricht genutzt werden können. Derzeit wird in Abstimmung mit den Kommunalen Spitzenverbänden die Förderrichtlinie erarbeitet. Diese sieht vor, dass eine Nutzung von mobilen Luftreinigungsgeräten im Einzelfall für Schulräume möglich ist, die benötigt werden und nicht gut zu belüften sind.“ (S.4)

Angesichts dieser Ausgangslage findet der Elternsprechtag am Dienstag, dem 03.11.2020, nicht in der geplanten, ohnehin ja schon reduzierten Form statt. Dennoch – bis auf die angesetzten Kursarbeiten in der Jahrgangsstufe 13 – entfällt am 03.11.2020 der Unterricht am Vormittag. In der Regel finden also keine Gespräche in der Schule statt. Sie erreichen die Kolleginnen und Kollegen zu den ausgemachten Terminen entweder auf fernmündlichem oder digitalem Wege.  Auf der Homepage werden in der nächsten Woche dazu weitere Informationen folgen. Am besten geben Sie, liebe Eltern, Ihren Kindern auf dem „Laufzettel“ die Telefonnummer an, unter der Sie an diesem Tag zum dem ausgemachten Zeitpunkt zu erreichen sind. 

Das Maskengebot wird insbesondere den Sportunterricht verändern. Unsere Sportlehrer/-innen haben das gründlich besprochen. Bewegung ist ihr oberstes Ziel. Um die Sporthalle zu entlasten, werden die Kolleg(inn)en Spaziergänge mit Bewegungsangeboten anbieten. Dann muss die Kleidung wetterfest (Regenjacke) und den Temperaturen entsprechend sein. Die Sportlehrer/-innen werden den Kindern jeweils rechtzeitig sagen, was in der konkreten Sportstunde geplant ist.  

Sie sehen, liebe Eltern, und gewiss habt auch Ihr, liebe Schülerinnen und Schüler, mitgelesen: Das nächste Quartal wird uns alle vor einige Herausforderungen stellen. Unsere gemeinsame Zielsetzung ist klar:

1) Es geht um den Schutz der Gesundheit aller Mitglieder der Schulgemeinschaft. 

2) Es geht darum, allen Schülerinnen und Schüler ein Maximum an „Unterricht ohne Vorsilbe“ zu ermöglichen.

3) Es geht im Besonderen darum, die Schülerinnen und Schüler unserer Jahrgangstufe 13 in größtmöglicher Ruhe auf ihr Abitur vorzubereiten.

Um diese Ziele zu erreichen, brauche ich Ihre und Eure Hilfe, liebe Eltern und liebe Schüler/-innen. Die nächsten Monate werden anstrengend. Aber das waren auch die Monate März bis Juli. Wir haben die Herausforderungen jener Monate bewältigt, indem wir uns täglich den Problemen gestellt haben. Wir haben geduldig analysiert, flexibel reagiert und auf allen Ebenen sowie permanent kommuniziert. Wir haben also als Schulgemeinschaft bewiesen, dass wir das können. Wenn zu diesem Könnensbewusstsein noch die Disziplin, die Corona uns in der kalten Jahreszeit abverlangt, und jene Solidarität hinzukommen, die wir sowohl vulnerablen Schüler/-innen oder Kolleg(inn)en als auch der Abiturientia auf dem Weg zu den großen Prüfungen schulden, können wir mit konzentrierter Gelassenheit in das nächste Quartal gehen. 

Erlauben Sie mir eine Bitte zum Schluss, liebe Eltern. Sie alle kennen das Merkblatt des Bildungsministeriums zum Umgang mit Erkältungssymptomen. corona.rlp.de/fileadmin/bm/Bildung/Corona/Merkblatt_Umgang_mit_Erkaeltungssymptomen_in_Kita_Schule.pdf

Wenn die dort beschriebene Verknüpfung von Symptomen vorliegt, lassen Sie bitte Ihre Tochter oder Ihren Sohn zu Hause. Wir werden, das versichere ich Ihnen, entsprechend großzügig entschuldigen. Ich empfand es in den letzten Monaten als ausgesprochene Stärke unserer Schule, dass wir offen und vertrauensvoll mit den anstehenden Fragen umgehen können. Ich habe zahlreichen Telefonate mit Eltern in Sachen Corona geführt und darf behaupten, aus Erfahrung zu sprechen. Melden Sie sich, wenn Sie Fragen haben. Wir kümmern uns um Ihre Fragen oder die Ihrer Kinder.  

Ausdrücklich bedanke ich mich für das Vertrauen, das durch diese Gespräche zum Ausdruck kommt. 

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein schönes Wochenende, 

und allen einen guten Start in ein besonderes Quartal und 

verbleibe mit den besten Grüßen

 

Albrecht Petri

AKTUALISIERTE Informationen  
zu den weiteren Schritten der Schulöffnung  
am 25.05.2020 für die Jahrgangsstufen 5 und 6 sowie 
am 08.06.2020 für die Jahrgangsstufen 7 bis 9; 

Liebe Schülerinnen und Schüler,  

liebe Eltern,  

es ist lange her, dass ich mich in einem Brief an alle Schülerinnen und Schüler wenden konnte. Vor zwei Wochen haben die Klassenstufe 10 und die Jahrgangsstufen 11 und 12 mit dem sogenannten „Präsenzunterricht“ begonnen. Ein komisches Wort. „Komisch im Sinne von seltsam.“ Die Schultage haben gezeigt, dass unser Gebäude groß genug ist, um den Unterricht unter den besonderen Hygiene- und Abstandsregeln, die uns Corona diktiert, zu organisieren.  

Ihr, liebe Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6, kommt ab Montag, dem 25. Mai 2020, in die in die Schule zurück. Darauf freuen wir uns sehr, denn Eure Anwesenheit erfüllt gerade den Flur um das Sekretariat mit Leben. Allerdings werdet Ihr nicht als vollständige Klassen in die Schule kommen können, sondern nur geteilt und im wöchentlichen Wechsel. Die Aufteilung erfolgt durch die Schulleitung. Das hat mit dem Stundenplan zu tun. 

Ab dem 8. Juni 2020 wird die Schule für zwei Wochen sämtliche Klassen und Jahrgangsstufen erleben, denn an diesem Montag kommen auch die Klassenstufen 7 bis 9 dazu. Auch diese Klassenstufen aber können nur in Teilgruppen und im wöchentlichen Wechsel unterrichtet werden. Um die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler nicht zu groß werden zu lassen, werden ab dem 8. Juni 2020 auch die zehnten Klassen aufgeteilt und im wöchentlichen Wechsel unterrichtet. Von diesem Wechsel sind nur die Jahrgangsstufen 11 und 12 ausgenommen. 

Um aber die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler zu reduzieren, endet der „Präsenz-unterricht“ für die Klassenstufe 10 und die Jahrgangsstufen 11 und 12 am Freitag, dem 19. Juni 2020. Bis dahin haben diese drei Stufen viele Leistungsnachweise erbracht und, sofern keine Nachschreibetermine mehr stattfinden, eine „Cooldown-Phase“ verdient. Die Zeugnisvergabe für die Klassenstufe 10 und die Jahrgangsstufen 11 und 12 findet in den Klassen und Stammkursen an einem Termin in der letzten Schulwoche statt, nach Möglichkeit gekoppelt mit der Schulbuchrückgabe.  
 
Sämtliche Details zu den beiden nächsten Schritten der Schulöffnung am 25. Mai 2020 und 8. Juni 2020 werden rechtzeitig, bevor es für Euch, liebe Schülerinnen und Schüler, losgeht, von Herrn Welker jeweils in einem gesonderten Schreiben an Euch versandt. Da geht es dann auch um Abstands- und Hygieneregeln, Laufwege und Raumpläne. Die Klassen 5 und 6 haben diese ausführlichen Schreiben ja schon erhalten.  

Seit gestern gilt eine Neufassung des Hygieneplans, die an zwei wichtigen Stellen für größere Klarheit sorgt:  

„INFEKTIONSSCHUTZ IM UNTERRICHT: 
Sportunterricht kann aus Gründen des Infektionsschutzes derzeit nur im Freien unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen angeboten werden“ 

Das sind gute Nachrichten! Zuvor konnten Sportunterricht nur als Theorie mit Bewegungselementen angeboten werden. 

„PERSONEN MIT EINEM HÖHEREN RISIKO FÜR EINEN SCHWEREN COVID-19-KRANKHEITSVERLAUF 
… b) Schülerinnen und Schüler   

Schülerinnen und Schüler mit Grunderkrankungen haben das Recht auf einen Schulbesuch, gehören aber gleichzeitig zu einer besonders schützenswerten Personengruppe.  

… Die grundsätzliche Bemessung des individuellen Risikos kann aufgrund der Vielfalt der denkbaren Krankheitsbilder mit unterschiedlichen Ausprägungen immer nur eine Entscheidung des verantwortlichen Arztes oder der verantwortlichen Ärztin bleiben. Ob auf dieser Basis ein Schulbesuch derzeit vertretbar ist, sollten die Eltern gemeinsam mit der Ärztin oder dem Arzt entscheiden. Ein ärztliches Attest, das die gesundheitliche Unbedenklichkeit des Schulbesuchs bescheinigt, ist nicht erforderlich und kann daher von Schulen auch nicht eingefordert werden.   

Dessen ungeachtet können Schülerinnen und Schüler mit einer oder mehreren risikoerhöhenden Erkrankungen jederzeit zuhause bleiben. Gleiches gilt, wenn im Haushalt Personen (Eltern, Geschwisterkinder) mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19- Krankheitsverlauf leben.“   

Das haben wir bisher auch schon so gemacht. Bei Rückfragen stehen die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer zu Ihrer und Eurer Verfügung. Gleiches gilt für die Schulleitung insgesamt.  

All‘ diese „Spielregeln“ sind wichtig, damit wir dieses wirklich merkwürdige Schuljahr zu einem einigermaßen geordneten Abschluss bringen.  

Das Wichtigste aber ist, dass es einfach schön sein wird, wenn wir uns in wenigen Tagen oder Wochen wiedersehen. Eure SV hat allen, die nicht am 4. Mai 2020 mit der Schule beginnen „durften“ (um mit den Worten eines klugen Schülers zu sprechen), schon eine Karte geschickt, die deutlich gemacht hat, wie sehr Ihr uns gefehlt habt.  

Ich wünsche zunächst den Klassenstufen 5 und 6,  

bald aber auch den Klassenstufen 7 bis 9 einen guten Start! 

Mit den besten Grüßen 

Albrecht Petri 

Die RGP-Initiative für Bewegung, auch wenn kein Schulsport stattfindet. 

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie und den damit verbundenen und notwendigen Ausgangsbeschränkungen warnen Mediziner verstärkt vor einem möglichen Bewegungsmangel. Die Fachschaft Sport des Regino-Gymnasiums Prüm bietet deshalb mit seiner Initiative der täglichen Sportstunde #RGP-sport@Home ein Angebot mit Inhalten des Schulsports an, das von den Schülerinnen und Schülern daheim mit minimalem Geräteeinsatz und geringem Platzbedarf durchgeführt werden kann. Bewegung und körperliche Ertüchtigung ist in diesen Tagen sehr wichtig. Durch unsere tägliche Sportstunde (täglich 11:00 auf https://www.instagram.com/regino_gram/ oder MS Stream) kommen die Schülerinnen und Schüler wieder in Bewegung und stärken dabei ihr Immunsystem.  Die Schülerinnen und Schüler finden beim Sporttreiben einen Ausgleich in diesen schwierigen Zeiten. Monotones, langdauerndes Sitzen wird unterbrochen und die Schülerinnen und Schüler zum Mitmachen motiviert. Ziel ist es, mit Übungen aus den Bereichen Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination ein vielfältiges Bewegungsangebot zu bieten. Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang, der sich derzeit nicht adäquat entfalten kann. Jetzt ist es besonders wichtig Bewegungsroutinen zu entwickeln, um körperlich und mental in Balance zu bleiben. Wer sich bewegt, stärkt das Herz-Kreislauf-System und die Muskulatur, fördert das Wohlbefinden und beeinflusst das Immunsystem positiv. Bewegung ist einfach das beste Medikament gegen eine Vielzahl von Bewegungs-Mangel-Erkrankungen. Ziel sollten tägliche, 30-minütige Bewegungsroutinen sein, die auch nach der Corona-Pandemie fortgeführt werden sollten. Eine Möglichkeit an der täglichen Sportstunde teilzunehmen, ist die Teilnahme über MicrosoftTeams (Teil des Office365-Pakets). Solltet ihr diese Möglichkeit, aus welchen Gründen auch immer, bevorzugen, dann folgt bitte den Anweisungen dieses links (Anmeldung). Ihr werdet dann zu einer Teams-Sitzung eingeladen, in der ihr die tägliche Sportstunde ebenfalls „live“ verfolgen könntet. Dies soll v.a. denjenigen Schülerinnen und Schülern entgegen kommen, die keinen Insta-Account besitzen.

Fritz-Peter Linden berichtet über die mutmachende Aktion der Fachschaft Sport am Regino-Gymnasium (26.03.2020, mit freundlicher Genehmigung des Trierischen Volksfreundes):

https://www.volksfreund.de/region/bitburg-pruem/mutmacher-in-coronazeiten-das-sportangebot-des-regino-gymnasiums-pruem_aid-49751221?advertisement=false

Und hier der Link zum täglichen Programm:

https://web.microsoftstream.com/channel/15212bb4-1b4b-4cc4-ac7b-3d1b05c9e9ea

 

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