Von Carla Thielen und Mira Keßler, 6a1

Viele schöne Hobbys und Dinge mussten im letzten Schuljahr wegen Corona ausfallen. Aber Lesen, DAS ging immer.

Im 5. Schuljahr haben wir, die Klasse 6a1, viel mit Büchern erlebt. Zwei tolle Lektüren haben wir im Deutschunterricht besprochen und Frau Rehm aus der Buchhandlung Hildesheim stattete uns am „Welttag des Buches“ einen Besuch ab, bei dem wir viel darüber lernten, wie ein Buch entsteht. Im Gepäck hatte sie für jeden von uns den Comicroman „Biber Undercover“.

Und weil wir schon so sehr in Lesestimmung waren, kam Ende des Schuljahres die Idee auf, mit unserer Klasse beim „Lesesommer“ der Zentralbücherei Prüm mitzumachen. Tatsächlich haben wir so viele Bücher gelesen und bewertet, dass wir den Klassenpreis gewonnen haben!

Neben Kinogutscheinen und Urkunden für alle gewannen einige von uns zusätzlich noch Buchpreise in der Tombola. Außerdem erhielten wir für die gesamte Klasse einen Gutschein für eine szenische Lesung mit Rainer Rudloff von „Vivid Voices“.

Wir freuen uns sehr auf diese Veranstaltung und haben schon jetzt beschlossen, nächstes Jahr wieder gemeinsam am „Lesesommer“ teilzunehmen, denn: Lesen lohnt sich!

Vielen Dank an unsere Klassenlehrerin Frau Becker und Frau Klasen, unsere Deutschlehrerin, die uns immer zum Lesen motiviert haben.

#lesenlohntsich

 

Die 6a1 hat im zweiten Lockdown intensiv im Rahmen des Deutschfernunterrichts bei Frau Faschin die Lektüre „Krabat“ gelesen. Zum Teil, so könnte man formulieren, verschlungen.
Ausdruck dieses sich Hineinversetzens in die Handlung sind die daraus hervorgegangenen „Krabat-Kartons“ (vgl. Fotos weiter unten), die die Spannung zwischen Gut und Böse, Liebe und Tod , Weißer und Schwarzer Magie beeindruckend veranschaulichen...
Viel Freude beim Betrachten wünscht die 6a1 mit Frau Faschin

Zusammenfassung von Benedikt Scho (6a1)

In dem Roman „Krabat" handelt es sich um einen Jungen Namens Krabat, der im Traum von dem Chef der Mühle zu ihm gerufen wird. Auf der Mühle muss er die Tägliche Arbeit mit zwölf anderen Mühlknappen erledigen. Jeden Freitag gehen die Mühlknappen in die schwarze Schule, unterrichtet werden sie dort von dem Chef der Mühle, dem Meister. Jedes Jahr bringt der Meister an Neujahr einen der Mühlknappen um. Als nächstes wäre Krabat dran gewesen, doch er hatte von Juro eine Möglichkeit gesagt bekommen, wie er und die Mühlknappen freikommen, aber der Meister stirbt: seine Freundin, Kantorka musste in in der Schwarzen Schule als Rabe von den anderen Knappen unterscheiden. An Silvester kam also die Kantorka und zeigte blind auf Krabat, denn sie spürte, dass er Angst hatte.  

Benedikt Scho über den Autor Ottfried Preußler  

Otfried Preußler war ein erfolgreicher deutscher Kinderbuchautor, er schrieb beliebte Kinderbücher wie Die kleine Hexe (1957),Der Räuber Hotzenplotz (1962), Das kleine Gespenst (1966) und Krabat (1971). Geboren wurde er am 20. Oktober 1923 in Reichenberg (Liberec) in der Tschechoslowakei (heute Tschechien) und starb mit 89 Jahren am 18. Februar 2013 in Prien am Chiemsee.  

Paul Schneider (6a1) fasst zusammen und spricht über seine Leseerfahrung:

„Krabat" von Otfried Preußler ist 1971 erschienen. In dem Roman geht es um einen 14-jährigen Waisenjungen namens Krabat, der sein Leben mit Betteln bestreitet.

Er hat den immer wiederkehrenden Traum, er müsse zur Mühle im Koselbruch gehen.

Als er eines Tages wirklich zu dieser Mühle geht, fängt er dort eine Lehre an. Zu dem Zeitpunkt weiß er allerdings noch nicht, was es damit genau auf sich hat. Bald merkt er aber, dass etwas mit der Mühle nicht stimmt.

Bis hierhin finde ich die Geschichte etwas langweilig, aber dann wird es spannender. Nach drei Monaten darf Krabat nämlich an Kursen in schwarzer Magie teilnehmen.

Bei einem Ausflug in der ersten Osternacht verliebt sich Krabat in Kantorka und er muss immer wieder an sie denken.

In jeder Neumondnacht kommt der Herr Gevatter, der Sensenmann, in die Mühle und verlangt von den Müllerjungen seltsame Arbeiten. Hier wird die Geschichte etwas unheimlich und gruselig was einen aber zum Weiterlesen animiert.

In der ersten Silvesternacht stirbt dann Krabats Freund Tonda. Erst dann erfährt Krabat, dass der Meister einen Bund mit dem Herrn Gevatter ausgehandelt hat: Jedes Silvester darf der Tod einen von den Gesellen holen.

Am zweiten Silvester auf der Mühle holt sich der Gevatter Tod Michal und Krabat verliert erneut einen guten Freund. Krabat will jetzt den Fluch nicht länger hinnehmen und jetzt fängt es an richtig spannend zu werden. Gemeinsam mit Juro kommt er darauf, dass nur die Liebe einer Frau, zusammen mit Krabats Willen, den Bann der Mühle brechen kann.

In der Nacht vor dem dritten Jahreswechsel erscheint Kantorka dann in der Mühle, wo sie mit verbundenen Augen die Angst von Krabat als Aura spürt und ihn richtig erkennt. Damit ist der Fluch von der Mühle genommen und der Meister stirbt jetzt selbst in der Silvesternacht. Die Gesellen vergessen die erlernte Zauberei und sind allesamt frei.

In meinem Karton habe ich mir die Szene ausgesucht wo Krabat dem Meister gegenübersteht und ihm vor den Kopf wirft, dass er nichts mehr mit ihm zu tun haben möchte. Ich sehe diese Scene als Schlüsselscene, denn hier wendet sich das Blatt und Krabat lehnt sich Auge in Auge gegen den Meister auf.

Ich finde das wir auch heute noch viel aus dem Roman lernen können, aber vor allem vielleicht eins: Es sind nicht besondere Fähigkeiten oder Besitztümer, die uns als Menschen auszeichnen, sondern das Vermögen Schlechtes von Gutem zu unterscheiden und in entscheidenden Momenten das Richtige zu tun.

Von Marie  & Anna-Lena (6a3) 

Kurz vor den Herbstferien nahmen wir, die Klasse 6a3 des Regino-Gymnasiums, an dem Quiz-Wettbewerb zum Buch “Abenteuer in der Megaworld” teil.  

Am Welttag des Buches bekamen wir ein Buch namens “Abenteuer in der Megaworld” von Sven Gerhard zugeschickt. Mit großer Freude haben wir das Buch gelesen und uns entschieden, an dem Wettbewerb teil zu nehmen. Wir mussten Fragen zu dem Buch beantworten und schickten diese ein. 

Wir bekamen am 2.12. einen schönen Brief, in dem uns mitgeteilt wurde, dass wir einen Preis gewonnen haben. Es gab drei wundervolle Bücher für die Klassenbücherei und schöne Postkarten. Wir freuten uns über diese tolle Nachricht und nahmen die Geschenke gerne an. Die Bücher wurden sogleich zum Lesen verteilt. 

Das ist ein schöner Grund sich nächstes Jahr erneut anzustrengen wieder etwas zu gewinnen.  

Anmerkung : In diesem Jahr fand dies für die 6. Klassen statt, aufgrund der Schulschließungen im Frühjahr. Nächstes Jahr können die 5. Klassen wieder mitmachen.

 

Von Sabrina Brauns

Am Donnerstag, dem 10.12.20, fand der alljährliche Vorlesewettbewerb am Regino-Gymnasium statt. „Alljährlich“ bedeutete in diesem Falle nicht „wie üblich“: Coronabedingt durften anstatt der vollständigen fünften Klassen nur die Klassensprecher/innen und deren Vertreterinnen mit Maske ausgestattet als Zuhörer teilnehmen. Nach dem Grußwort durch den Schulleiter Herrn Albrecht Petri ging es los: Von Frau Brauns über die Kriterien für die Jurybewertung aufgeklärt, lasen die Klassensieger Paul Schneider (6a1), Pauline Becker (6a2), Leona Lange (6a3) und Louisa Kling (6p) in Begleitung der Lesemaus Mimi ihre jeweiligen vorbereiteten Texte mit Maske vor. Dieser ersten, sehr lebendigen Vorleserunde folgte der Vortrag einer unbekannten Textstelle aus Max von der Grüns „Vorstadtkrokodile“.  

Die Anspannung war groß, als die Jury, bestehend aus der Vorjahressiegerin Lina Klapp (7p), der stellvertretenden Schülersprecherin Hannah Kaufmann (MSS 12), Frau Brauns, Frau Dorothea Ehlen und der Vorsitzenden des Schulelternbeirats, Frau Sabine Rehm, sich zurückzog, um über den besten Vorleser / die beste Vorleserin zu entscheiden.

Diese Gelegenheit zur Erprobung der eigenen Vorlesekünste nahmen wiederum alle Fünftklässler unter Anleitung von Schülersprecher Jakob Backes (MSS 12) gerne wahr, zumal sie die spannend-dramatisch geschilderte Mutprobe des Jungen Hannes, der in die Bande der „Krokodiler“ aufgenommen werden möchte, darbieten konnten.     

Schnell wurde klar, dass dieser Vorlesewettbewerb nicht nur coronabedingt „nicht wie üblich“ war: Nach langen Überlegungen konnte die Jury zum ersten Mal keine(n) Sieger(in) bestimmen, da alle Vorleser/innen ihr überzeugendes Können unter Beweis gestellt hatten. So mussten alle Teilnehmer/innen nochmals ran: Die Kurzgeschichte über den „Nikolaus im Sommer“ als zweiter Fremdtext entschied schließlich, dass Pauline Becker aus der Klasse 6a2 das Regino-Gymnasium beim Kreisentscheid als Schulsiegerin vertreten wird. Die vier Klassensieger/innen durften sich über einen Buchpreis, gestiftet von der Buchhandlung Hildesheim, freuen.

Herzlichen Glückwunsch und ein großes Kompliment an alle Vorleser/innen, die sich die Freude am Vorlesen von der Maske nicht haben nehmen lassen!  

Von Carina Conrad

Gespannt waren die 5. Klässler heute nicht nur, ob der Nikolaus den Weg zum Musiksaal finden würde, sondern auch wer die diesjährige Gewinnerin des Vorlesewettbewerbs wird. Nach einem Grußwort von Herrn Petri und Herrn Ruhl (Förderverein) konnte es losgehen. Als Klassensiegerinnen traten Lara Dimmer (6a2), Lina Klapp (6p) und Lina Fleck (6a1) gegeneinander an. Sie lasen zunächst aus selbstgewählten Texten ein Stück vor, bevor sie sich mit einem fremden Text auseinandersetzen mussten. Alle drei meisterten diese Aufgaben mit Bravour und machten es der Jury nicht leicht eine Entscheidung zu treffen. Als Jurymitglieder waren Frau Sabine Rehm (SEB), Judith Wehse, die Vorjahressiegerin sowie Lena Tautges (SV) ,  Doris Ehlen und Carina Conrad anwesend. Es war ein echtes Kopf an Kopf Rennen und eine Entscheidung konnte nicht leicht gefällt werden. So einigte man sich auf zwei zweite Plätze und eine knappe Siegerin, Lina Klapp.

Wir wünschen ihr viel Erfolg für den weiteren Wettbewerb.

… und dann kam auch tatsächlich der Nikolaus mit seinem Gefolge, so dass alle freudig zurück in den Unterricht gingen.