Von Sabrina Brauns

Der britische Schriftsteller und Philosoph Aldous Huxley sagte einmal: „Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten […].“ Dieses Zitat spiegelte genau das wider, was die Teilnehmerkinder des Vorlesewettbewerbs auf Kreisebene, der am 19. Februar 2024 im Konferenzraum des Regino-Gymnasiums stattfand, der Zuhörerschaft ermöglichten: Die bunte Vielfalt der vorgetragenen Textpassagen, die die elf Kandidatinnen und Kandidaten aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm ausgewählt hatten, entführte in gruselige, spannende aber auch lustige Welten. Luna Sohns aus der Klasse 6p2 vertrat das Regino-Gymnasium souverän, hatte jedoch harte Konkurrenz, die sich vor allem im Vorlesen des von Frau Rehm ausgesuchten Fremdtextes aus dem „Buch des blauen Oktopus“ von Antonia Michaelis zeigte. Daher fiel es der Jury nicht leicht, zu einer Entscheidung zu kommen.

Der Vorjahressieger Max Pirotte aus der Klasse 7p2, Frau Müller (Lesepatin aus Prüm), Frau Rehm von der Buchhandlung Hildesheim, Frau Weber (Kreisverwaltung Pressestelle) und Frau Brauns standen vor der schwierigen Aufgabe, unter den kompetenten Vorleserinnen und Vorlesern das Siegerkind zu küren. Schließlich stand fest, dass Jan Küßner vom St. Josef-Gymnasium in Biesdorf den Eifelkreis Bitburg-Prüm auf der nächsten Ebene, nämlich beim Bezirksentscheid, vertreten wird. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg!

Neben der Ehrung des glücklichen Gewinners, die der stellvertretende Kulturamtsleiter Thomas Rippinger vornahm, erhielten alle Kandidatinnen und Kandidaten ebenfalls Teilnehmerurkunden sowie Buchpreise.

Fünf Schülerinnen den Jahrgangsstufen 5 und 6 haben sich im Rahmen des Vorlesewettbewerbs zur Aufgabe gemacht, die berühmte Fabel vom Wolf und dem Lamm, von Jean de la Fontaine, in ihrer eigenen Eifler Mundartvariante zu präsentieren: Auw, Daleiden, Schönecken, Nimshuscheid und Winterspelt/Ostbelgien.

Hören Sie selbst!

Der Wolf und das Lamm

Fabel von Jean de la Fontaine (1621-1695)

Ein Lämmchen löschte in der Flut

Des klaren Quells des Durstes Glut.

Da lag - o böses Ungemach! -

Ein Räuber an demselben Bach,

Ein wilder Wolf, mit leerem Bauch.

Der rief voll Gier und Wut:

„Wer lehrte dich so kühnen Brauch,

Zu trüben meinen Trank?

Wer Frevel treibt, der sühnt es auch!"

Das Lämmchen zitterte und sank

Demütig in die Knie.

„Sire,« sprach es, „Sire, bedenken Sie,

Dass ich weit unterhalb von Ihrem Platze trank,

Und da die Wellen talwärts gehn,

Blieb dort, wo Eure Majestät geruhn zu stehn,

Das Wasser ungetrübt und blank."

 

„Du trübst es doch!" rief streng das wilde Tier.

„Auch weiß ich, dass vor Jahresfrist du mir

Viel Übles nachgeredet hast." - „Vor einem Jahr?"

Entgegnete das Lamm, „eh ich geboren war?

Ich trink noch heute an der Mutter, Sire!"

„So war's ein Bruder denn von dir."

„Ich habe keinen." - »Nun, so war's aus deinem Bunde

Ein andrer - wie ihr immer schimpflich von mir denkt,

Ihr, eure Hirten, eure Hunde.

Man sagte mir's. Und weil ihr mich gekränkt,

Ihr, die ihr sämtlich Bösewichter,

So muß ich Rache üben alsobald."

Er griff das Lamm und schleppte es zum Wald

Und fraß es - ohne Recht und Richter.

Von Sabrina Brauns

Anlässlich des bundesweiten Vorlesetages fand am Freitag, dem 17. November 2023, der Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs am Regino-Gymnasium statt. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 durften als Zuhörerschaft miterleben, wie die besten Vorleserinnen und Vorleser der sechsten Klassen ihr Können unter Beweis stellten. Dabei gab es in diesem Jahr zum ersten Mal eine geschlechterausgewogene Konstellation: Zwei Mädchen, nämlich Franka Thielen (6a1) und Luna Sohns (6p2), traten gegen die beiden Jungen Raphael Baars (6a2) und Levi Aßmann (6p1, Vertreter des Klassensiegers Julian Nober) an. 

Mit großem Applaus würdigte das Publikum die Lesedarbietungen, die aus dem Vortrag einer vorbereiteten Textstelle und dem einer Passage aus Christian Humbergs Kinderroman „Sagenhaft Eifel: Das Phantom von Prüm“ bestanden. Es war für die Jury, bestehend aus dem Vorjahressieger Max Pirotte (7p2), dem stellvertretenden Schülersprecher Tobias Thielen (MSS 13), Frau Brauns, Frau Ehlen, Frau Rehm (Buchhandlung Hildesheim), Frau Rolef (Ehrenbürgerin der Stadt Prüm), Herrn Kinnen (1. Vorsitzender des Fördervereins) und Herrn Schalz (Sprecher des Schulelternbeirats) nicht leicht, eine Entscheidung zu treffen.

Nach intensiven Beratungen stand aber schließlich fest, dass Luna Sohns aus der Klasse 6p2 das Regino auf Kreisebene vertreten wird. Die gesamte Schulgemeinschaft gratuliert sehr herzlich und wünscht viel Erfolg für die nächste Runde!  

Die SiegerInnenehrung wurde ergänzt durch die Preisübergabe an die Teilnehmerinnen des diesjährigen Mundartwettbewerbs: Lomi Hepp (5p2), Frieda Antony (5p2), Anne Schneider (5p2), Pia Schäfer (5p2) und Sina Lotzkes (6a2) hatten im Vorfeld Jean de la Fontaines Fabel „Der Wolf und das Lamm“ in ihren jeweiligen Eifeler Dialekt übersetzt und das Ganze bei der Jury, bestehend aus Frau Rolef, Frau Schmitt, Herrn Disch und Frau Brauns, eingereicht. Ihr Können präsentierten sie stolz dem gesamten Publikum. Lomi Hepp aus der Klasse 5p2 konnte hier als Siegerin hervorgehen, Frieda Antony sowie Sina Lotzkes belegten den zweiten Platz und Anne Schneider sowie Pia Schäfer wurden als Drittplatzierte geehrt. Herzlichen Glückwunsch! Frau Rolef überreichte den Mädchen das von ihr selbst verfasste Buch über Prüm und seine Geschichte.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden mit Urkunden sowie Buchpreisen bedacht (gestiftet von der Fachschaft Deutsch, dem Förderverein und der Buchhandlung Hildesheim).

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden! Dat haat ihr juut jemaacht!


Beim diesjährigen „Lesesommer“ in der Zentralbücherei Prüm hat die Klasse 6a2 des Regino￾Gymnasiums den Klassenpreis in der Kategorie „weiterführende Schulen“ gewonnen. Um als 
erfolgreiche Teilnehmerin/ erfolgreicher Teilnehmer gewertet zu werden, mussten mindestens 3 
Bücher gelesen und bewertet bzw. in einem Interview Fragen zum Buch beantwortet werden. 
Mit 12 erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern war die 6a2 die erfolgreichste Klasse, die sich 
in diesem Jahr angemeldet hat. Insgesamt 63 Bücher hat die Klasse über die Sommerferien für den 
Wettbewerb gelesen- 16 davon gehen allein auf das Konto von Sina Lotzkes. Ein toller Erfolg! 
Am letzten Donnerstag besuchte uns überraschend Frau Klose, die Leiterin der Zentralbücherei, um 
uns unsere Urkunde zu überreichen und zu verkünden, was wir gewonnen haben: Eine Autorenlesung 
nach Wahl für die ganze Klasse! 
Außerdem hat sie bereits verraten, dass bei der Abschlussveranstaltung des Lesesommers am 
06.10.23 in der Zentralbücherei auch noch Preise auf einige Einzelsieger in der Klasse warten, die bei 
der Tombola gewonnen haben. 
Wir sind uns deshalb einig: Das Lesen hat sich gelohnt!

Von Sabrina Brauns

Zu den Ergebnissen:  https//www.facebook.com/safiye.can.poesie

Am Dienstag, dem 19. September 2023, machten sich die Leistungskurse Deutsch 1 und 2 in Begleitung von Herrn Klahm und Herrn Nauroth sowie die Klasse 8a1 mit Frau Brauns nach Trier auf, um an Schreibwerkstätten der ganz besonderen Art teilzunehmen: Safiye Can, Autorin von Lyrikbestsellern, präsentierte den Leistungskursen einige ihrer Gedichte, bevor die Schülerinnen und Schüler sich selbst kreativ betätigten. Cans Werke wurden in mehrere Sprachen übersetzt, erscheinen in Schulbüchern und werden vertont. Die Schriftstellerin arbeitet als Gastdozentin an Universitäten im In -und Ausland.

Die Klasse 8a1 traf auf Bas Böttcher, den Mitbegründer der deutschen Poetry Slam-Szene. Er gilt als der erste deutsche Slam-Poet, der 1997 die ersten deutschen Poetry Slam-Meisterschaften gewann, und sorgt seit den 90ern durch seine Lyrik-Performances und seine „digitale Poesie“ für Aufsehen. Böttcher ist daher Teil des Kanons für zeitgenössische Literatur, somit in Schulbüchern und in Anthologien deutschsprachiger Lyrik zu finden.

Nachdem der Poetry Slammer den Schülerinnen und Schülern Sensibilität für die Betonung und die damit verbundene Bedeutungsänderung von Wörtern vermittelt hatte, ging es an den Modus der Ideenfindung für eigene Texte. Hierbei galt das Motto: „Das Unglaubliche und Unmögliche zeigt sich durch den Zufall.“ Der Entdeckung eines Luftballons im Arbeitsraum folgte beispielsweise das Thema „Zweiter Urknall“. „Es geht darum, die Welt aus einer neuen Sicht zu betrachten“, denn „[die] Fantasie ist ein Land ohne Grenzen“, so Böttcher. Auf diesen Grundsätzen aufbauend besuchte die Lerngruppe die Ausstellung von Kunst- und Kulturschätzen von der frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert im Stadtmuseum Simeonstift, in der sie (kleine) Details als Themenbausteine für spätere eigene Texte sammelte. Die „Guckloch-Perspektive“ wurde eingenommen, um als Poeten „an[zu]fangen, versteckte Dinge zu sehen“. Als es schließlich in die „heiße Phase“ der Textproduktion ging, ließ es sich Böttcher nicht nehmen, Stichworte und einen „Bauplan“ zum Gedichteschreiben vorzugeben: den gleichen Anfang für drei Verse wählen und den vierten, letzten Vers anders gestalten. Final dachten sich die kreativen Schülerinnen und Schüler Rahmenerzählungen zu ihren Gedichten aus, bevor sie ihre Werke der Gruppe präsentierten. Hier eine Auswahl der Ergebnisse:

„Tagebuch“

An einem warmen Sommertag ging ich wandern. Als ich über Stock und Stein auf eine Lichtung kam, traute ich meinen Augen nicht: Ich hatte eine verlassene, alte Industriehalle gefunden! Ich ging neugierig durch die offenstehende, rostige Tür in das Gebäude hinein. Ich schaute mich um und entdeckte zwischen Ästen und rostigen Maschinen ein mysteriöses Zeichen mit folgendem Text:

Schon lange stehe ich hier.

Schon lange bin ich kostbar.

Schon lange erfülle ich meinen Zweck.

Durch mich kann man viel erfahren.

Ich fand diese Aufschrift sehr komisch. Als ich alles erkundet hatte und mir nichts weiter auffiel, ging ich hinaus und führte meine Wanderung fort. Noch Tage danach beschäftigt mich dieses „Gedicht“. Ich denke darüber nach, was dies bedeuten könnte.

„Das, was alle wollen“

Ein 30jähriger Mann lebt alleine und fragt Google: Was wollen eigentlich alle Menschen? Und Google antwortet:

Wenn man reich ist, hat man Einfluss.

Wenn man reich ist, ist man beliebt.

Wenn man reich ist, hat man Vorteile.

Dann hat man das, was alle wollen: Macht!

Der Mann wird nachdenklich und da er ganz andere Ansichten dazu hat, versucht er, es anders zu machen und einfach glücklich zu sein. Denn das ist das, was er will.

 

„Gefängnis“

Ich gehe die düsteren Flure des Kinderheimes entlang und höre durch eine offene Tür ein Kind weinen. Ich schleiche zur Tür und höre das Kind murmeln:

„Schon lange bin ich hier,

Schon lange bin ich alleine.

Schon lange lebe ich in Dunkelheit.

Ich vermisse meine Freiheit.“

Traurig und geschockt zugleich gehe ich weiter.

„Kaiser“

Wir leben in einer Welt, in der alles sich um Geld dreht. Nur einer stellt sich an einem trüben Tag auf die Straße und erzählt ein paar wichtige Zeilen:

Reich sein heißt Macht,

Reich sein heißt Beachtung,

Reich sein heißt Glück.

Doch eines versteht ihr nicht: Einsamkeit, Neid ist Folge von Reichtum.

Mit diesen einfachen Zeilen brachte er die Menschen zum Denken.

„Das innere Gefängnis“

In einem Zimmer eines verlassenen Hauses fand man nicht außer einem kleinen Stück Papier, worauf stand:

Ich bin in einem Gefängnis,

in dem Gefängnis der Gefühle,

in dem Gefängnis der Trauer,

in dem Gefängnis des Schmerzes.

Jetzt hol mich endlich hier raus.

Man bemerkte nur noch einzelne Aschekörner, eine leere Packung Streichhölzer und Brotkrümel in diesem Raum.      

Die Meinungen der 8a1 zu der Arbeit mit Bas Böttcher waren einhellig:

„Es war spannend, so kreativ zu sein und Tipps vom Profi zu bekommen.“ – „Besonders war es, eigene, individuelle Texte mit Ideen aus dem Museum zu verknüpfen.“ – „Das Modell der Stadt Trier im Museum war sehr schön und interessant.“

Ein herzliches Dankeschön an den Hauptorganisator Malte Blümke (Vorsitzender des Friedrich-Bödecker-Kreises Rheinland-Pfalz) sowie natürlich an Safiye Can und Bas Böttcher!   

Von Sabrina Brauns

Am 22. Mai 2023 fand dank unserer Schülerin Louana Bretz (7p), die letztes Jahr den Landesentscheid des Vorlesewettbewerbs gewann, ein ganz besonderes Ereignis im Fürstensaal des Regino-Gymnasiums statt: Die acht besten Vorleser und Vorleserinnen aus Rheinland-Pfalz versammelten sich, um ihr Können unter Beweis zu stellen und unter der Moderation von Frau Brauns und von Frau Peters (Börsenverein des Deutschen Buchhandels) gegeneinander anzutreten: Sophia Budy vom Gutenberg-Gymnasium in Mainz für den Bezirk Rheinhessen, Pepe Klasen vom St. Matthias-Gymnasium in Gerolstein für den Bezirk Trier, Julia Kriha vom Werner-Heisenberg-Gymnasium in Bad Dürkheim für den Bezirk Pfalz, Mia-Luisa Küstner vom Wilhelm-Hofmann-Gymnasium in St. Goarshausen für den Bezirk Koblenz, Elvira Müller von der Freien Christlichen Realschule in Neuwied für den Bezirk Koblenz, Lara Noll von der IGS Salmtal für den Bezirk Trier, Lena-Marie Titz vom Eduard-Spranger-Gymnasium in Landau für den Bezirk Pfalz und Holly Zinzow vom Immanuel-Kant-Gymnasium in Pirmasens für den Bezirk Rheinhessen.

Die Kinder machten es der Jury, bestehend aus der Vorjahressiegerin Louana Bretz, Cornelia Klose von der Zentralbücherei Prüm, Fritz-Peter Linden vom Trierischen Volksfreund, Dr. Lothar Oebel vom Ministerium für Bildung in Mainz und Sabine Rehm von der Buchhandlung Hildesheim nicht leicht. Sie alle zeigten in den beiden Vorleserunden (eine vorbereitete sowie eine fremde Textstelle) ihre große Souveränität beim Vorlesen. Da jedoch nur eine Person Rheinland-Pfalz im Bundesentscheid vertreten wird, fiel die Entscheidung auf Mia-Luisa Küstner vom Wilhelm-Hofmann-Gymnasium in St. Goarshausen, die im Juni nach Berlin reisen darf. Herzlichen Glückwunsch!

Umrahmt wurde die Veranstaltung vom Mittelstufenchor unter der Leitung von Frau Becker, von der Theater-AG unter der Leitung von Frau Ehlen sowie von Tjark Marek Zimmer aus der MSS 12 am Klavier.

Alle Vorleserinnen und Vorleser wurden mit Urkunden sowie Buchpreisen bedacht, und die Jury erhielt ebenfalls eine Anerkennung.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden! Dat haat ihr juut jemaacht!

Von Sabrina Brauns

Viel Lesen und die rege Teilnahme am Lesesommer zahlen sich aus! Am Montag, dem 15. Mai 2023, durfte die Klasse 7a1 ihren Lesepreis in der Zentralbücherei in Prüm „einlösen“: eine Begegnung mit Mechthild Gläser, Autorin von fantastischer Jugendbuchliteratur (2013 mit dem „Seraph“ für ihren Debütroman „Stadt aus Trug und Schatten“ ausgezeichnet). Sie las aus ihrem Roman „Die Buchspringer“, in dem es um die außergewöhnliche Gabe der Protagonistin Amy geht, wortwörtlich in die fiktionalen Welten von Geschichten eintreten und somit die Heldinnen und Helden treffen zu können. Diese Fähigkeit ist jedoch mit der großen Verantwortung verbunden, den jeweiligen Handlungsverlauf zu bewahren und zu schützen. Gerade dieser Herausforderung muss sich das Mädchen stellen, als ein Dieb wesentliche Elemente aus der Weltliteratur stiehlt und damit die Geschichten zerstört.

Frau Gläser trug bedeutsame Passagen sehr lebendig vor und erläuterte den aufmerksamen Schülerinnen und Schülern ihren Weg zum Schreiben.

Im Anschluss an die Lesung gab die Autorin der Klasse 7a1 Raum für Fragen, der sehr gerne von den Jugendlichen in Anspruch genommen wurde. Sie reichten von der Ideenfindung über das Schreiben während des Studiums bis hin zur Verlagsarbeit und Entlohnung.        

Ein ganz herzliches Dankeschön an die Zentralbücherei in Prüm, die diese bedeutsame Erfahrung für die Siebtklässlerinnen und Siebtklässler ermöglicht hat!                   

Von Sabrina Brauns

Nachdem am 18. November 2ß22 der Schüler Max Pirotte aus der Klasse 6p2 den Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs gewonnen hatte, nahm er für das Regino-Gymnasium am Kreisentscheid des Eifelkreises Bitburg-Prüm, der am 15. Februar 2023 in der St. Matthias-Schule in Bitburg ausgetragen wurde, teil. „Die Vorstadtkrokodile“ von Max von der Grün und die Lesung des Fremdtextes brachten den Sechstklässler in der Jurybewertung so weit nach vorne, dass das Regino-Gymnasium beim in Trier stattfindenden Bezirksentscheid vertreten sein wird.

Gemeinsam mit Schulleiter Albrecht Petri überreichte Sabrina Brauns im Namen der Fachschaft Deutsch Max am 23.03.23 eine Anerkennung für seine tolle Leistung. Die Schulgemeinschaft gratuliert dem Sechstklässler ganz herzlich zu seinem Erfolg, drückt ihm für die nächste Runde die Daumen und ist stolz darauf, zum zweiten Mal in Folge beim Bezirksentscheid dabei zu sein!

Von Sabrina Brauns

Am Mittwoch, dem 01. März 2023, durfte die Jahrgangsstufe 13 eine Begegnung der ganz besonderen Art erleben: Tania Witte, Autorin von hauptsächlich realistischer Jugendbuchliteratur (2017 mit dem „Martha-Saalfeld-Förderpreis für Literatur“ ausgezeichnet) sowie Journalistin (2016 mit dem „Felix-Rexhausen-Sonderpreis“ für ihre journalistische Arbeit bedacht), las aus ihrem Roman Marilu, in dem es um eine bipolare Persönlichkeit geht, welche ihre Freundin vor ganz besondere, existentielle Herausforderungen stellt. Nicht nur das Thema an sich, das gerade nach der psychischen Corona-Belastungsprobe hochaktuell ist, sondern auch die Art der performance of spoken word, des freien mündlichen Erzählvortrags, sowie authentische Erfahrungsberichte fesselten die Schülerinnen und Schüler.  

Die hohe Aufmerksamkeit und das große Interesse der Abiturienten während der Lesung erlaubten im Anschluss eine rege Interaktion zwischen der Zuhörerschaft und der Autorin – viele Fragen bezüglich der Textgenese (der Entstehung des Textes) sowie der Beziehung zwischen Urheber/in des Textes und Verlag / Management wurden gestellt, welche Tania Witte ausführlich beantwortete. Die Autorin, die zahlreiche Stipendien erhalten hat, hatte einige ihrer, u.a. mit verschiedenen Preisen ausgezeichneten Jugendromane mitgebracht. Diese konnten die Schülerinnen und Schüler am Ende der Veranstaltung käuflich erwerben und inklusive einer persönlichen Signatur mit nach Hause nehmen: Marilu (2019 mit dem „Mannheimer Feuergriffel“ für „besonders wertvolle Jugendliteratur“ ausgezeichnet), Die Stille zwischen den Sekunden (versehen mit dem „KIMI-Siegel“ für „Vielfalt im Jugendbuch“), Einfach nur Paul (auch als Hörbuch verlegt; „Jugendbuch des Monats Dezember 2022“ der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendbuchliteratur) und Wild. Sie hören dich denken.

Sicherlich hat diese authentische Begegnungssituation bei der Zuhörerschaft ein sensibilisiertes Bewusstsein für Literatur und deren Prozesshaftigkeit geschaffen, was den Blick auf das Schriftstellertum erweitert und verändert. Ein ganz herzliches Dankeschön an den Friedrich-Bödecker-Kreis und das Ministerium für Bildung in Mainz sowie an den Förderverein des Regino-Gymnasiums, der durch seine finanzielle Unterstützung diese bedeutsame Erfahrung ermöglicht hat!                  

Vor den Halbjahreszeugnissen gelang es der 6p1 kleine Kunstwerke im Deutschunterricht zu erschaffen und damit Lust zu wecken, dass das eigene Lieblingsbuch auch andere aus der Klasse auf ganz besondere Weise anspricht. Verbunden mit einem mündlichen Kurzreferat wurde jede

 „Buchvorstellung im Schuhkarton“

zu etwas ganz Besonderen und somit zur Anregung zum Lesen.

Hier die Ergebnisse, die viel zu schön sind, um im Regal zu verstauben: Viel Freude beim Lesen wünscht die 6p1 und Frau Faschin.

Tolle Ergebnisse, sehr erfreuliche mündliche Buchvorstellungen und hier ein Eindruck der künstlerischen Leistungen:

Die 5p2 ist energiegeladen, kreativ und ganz schnell bereit, sich auf Neues einzulassen. Die Ergebnisse sprechen für sich..

Es grüßt die 5p2 und Frau Faschin

Von Sabrina Brauns

Am 18. November.2022, dem bundesweiten Vorlesetag, fand der Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs am Regino-Gymnasium statt. Endlich, nach zweijähriger Corona-Pause, durften die Klassensiegerinnen Annelie Schüßler (6a1), Leonie Meyer (6a2) und Pauline Kewes (6p1) sowie der Klassensieger Max Pirotte (6p2) ihr Können wieder einem großen Publikum, nämlich der gesamten Jahrgangsstufe 5, präsentieren.   

Es war für die Jury, bestehend aus der Vorjahressiegerin Louana Bretz (7p), den SV-Mitgliedern Linn Schröter und Dennis Hohenfeld (beide MSS 12), Frau Brauns, Frau Ehlen, Frau Rehm (Mitglied des Schulelternbeirats) und Frau Hau (2. Vorsitzende des Fördervereins) nicht leicht, eine Entscheidung zu treffen. 

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten ihr Talent unter Beweis, als sie zuerst eine vorbereitete und im Anschluss eine fremde Textstelle aus Ruth Anne Byrnes Jugendroman „Ungebremst“ vorlasen. Nach intensiven Beratungen stand aber schließlich fest, dass Max Pirotte aus der Klasse 6p2 das Regino auf Kreisebene vertreten wird. Die gesamte Schulgemeinschaft gratuliert sehr herzlich und wünscht viel Erfolg für die nächste Runde!    

Die Jahrgangsstufe 5 war nicht die einzige Zuhörerschaft, die den Wettbewerb verfolgte: Monika Rolef, Ehrenbürgerin der Stadt Prüm, war auch gekommen und das aus gutem Grund: Erstmalig wurden in diesem Jahr im Rahmen des Vorlesewettbewerbs auch Schülerinnen aus zwei sechsten Klassen geehrt, die an einem Mundartwettbewerb teilgenommen hatten. Carla Dahmen, Mira Henkes, Mira Messerich, Annelie Schüßler, Lisa Wiesen (alle 6a1) und Leni Weidert (6a2) hatten im Vorfeld Jean de la Fontaines Fabel „Der Rabe und der Fuchs“ in ihren jeweiligen Eifeler Dialekt übersetzt und das Ganze bei der Jury, bestehend aus Frau Schmidt, Herrn Disch und Frau Brauns, eingereicht. Ihr Können präsentierten sie stolz der begeisterten „Mundartexpertin“ Monika Rolef sowie dem gesamten Publikum, das im Fürstensaal versammelt war. Annelie Schüßler aus der Klasse 6a1 konnte hier als Siegerin hervorgehen. Herzlichen Glückwunsch!  

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden mit Urkunden sowie Buchpreisen bedacht (gestiftet von der Fachschaft Deutsch, dem Förderverein und der Buchhandlung Hildesheim). 

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden! Dat haat ihr juut jemaacht! 

Schreibwerkstatt mit der Autorin Antje Wagner

Am Mittwoch, 21. und Donnerstag, 22. September 2022, fand am Regino-Gymnasium eine Schreibwerkstatt mit der Autorin Antje Wagner statt, die bekannte Jugendbücher wie „Unland“, „Vakuum“ oder zuletzt den preisgekrönten Roman  „Hyde“ geschrieben hat. 12 schreibbegeisterte Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 8 bis 13 konnten an zwei intensiven Tagen mit der Autorin erleben, wie ein Text entsteht und wie er in einem längeren Prozess des Redigierens schließlich reif für eine Veröffentlichung wird. Antje Wagner ließ dabei die Teilnehmenden hinter die Kulissen des Literaturbetriebs und auch des eigenen Schreibens schauen. Verabredet ist, dass in einigen Wochen ein Reader mit den bis dahin erarbeiteten Ergebnissen der jungen Schreibenden veröffentlicht werden soll. Wir sind gespannt, denn der Workshop wurde begeistert aufgenommen.

Von Sabrina Brauns

Der Lesesommer hat begonnen! Zu diesem Anlass kam der Autor und Schauspieler Michael Hain gemeinsam mit Frau Kunz von der Zentralbücherei in Prüm am Donnerstag, dem 07. Juli 2022, ans Regino. Als der „neue Hausmeister der Zentralbücherei“, Hubert Hammel, stellte Herr Hain auf sehr unterhaltsame Weise den Fünftklässlern verschiedene ausgewählte Bücher vor, bevor er mit einem Ausschnitt aus Cornelia Funkes „Gespensterjäger auf eisiger Spur“ eine überzeugende Lese- und Schauspielprobe abgab, welche die Schülerinnen und Schüler in den gruseligen Keller mitnahm. 

Zum Abschluss gab Frau Kunz einige Informationen zum Lesesommer. Wer teilnehmen möchte, kann dies jederzeit mit Anmeldung in der Zentralbücherei tun. Es gibt zahlreiche Preise zu gewinnen. Der Lesesommer findet vom 12.Juli 2022 bis zum 11. September 2022 statt – Mitmachen lohnt sich!           

Angesichts des tollen Erfolgs unserer Vorleserin Louana – beste in Rheinland-Pfalz im Jahr 2022 - ließ es sich Frau Dr. Hubig nicht nehmen, der Sechstklässlerin mit einem Brief und einem Comicroman über die Anfänge des Buchdrucks durch den Mainzer Johannes Gutenberg zu gratulieren. Herr Petri überreichte Louana im Beisein ihrer Klassenkameradinnen und -kameraden sowie ihres Klassenlehrers Herrn Meyer am 30. juni 2022 die Anerkennung der Bildungsministerin und gratulierte der Schülerin nochmals herzlich zu ihrer Leistung.

Von Sabrina Brauns

Der 21.Juni 2022 war für die Klasse 6p ein ganz besonderer, spannender Tag: Sie durfte die Endausscheidung des Bundeswettbewerbs im Vorlesen in der Schule live mitverfolgen. Um kurz nach elf Uhr war es so weit: Die Finalistinnen und Finalisten zogen ins Studio des rbb (Rundfunk Berlin-Brandenburg) ein und wurden von der Moderatorin Muschda Sherzada, bekannt u.a. aus dem „Tigerenten-Club“, begrüßt. Alle zusehenden Klassen aus den 16 Bundesländern wurden zugeschaltet, um ihre Kandidatinnen und Kandidaten anzufeuern. Natürlich hatte die Klasse 6p – einheitlich im „Regino-Style“ gekleidet - unter der Klassenleitung von Herrn Meyer einige kreative Plakate erstellt, die in großer Anspannung und Erwartung sowie unter lautem, langanhaltendem Jubel in die Höhe gehalten wurden, um Louana von Prüm aus tatkräftig zu unterstützen.

Nach einem kurzen Interview mit Frau Sherzada eröffnete die Sechstklässlerin des Reginos auch schon den Wettbewerb. Louana las eine Textstelle aus Ruth Anne Byrnes Jugendroman „Ungebremst“, in welchem es um die mutige Entwicklung der Protagonistin Nina geht, die nach einem Reitunfall im Rollstuhl sitzt und schließlich das Rollstuhl-Skaten für sich entdeckt. Die fünfköpfige Jury (u.a. aus „Team Timster“ vom KiKa) tat in ihrem Kurz-Feedback ihre einhellige Meinung kund, dass die Landessiegerin von Rheinland-Pfalz „die Hilflosigkeit der Nina“ und die „Atmosphäre genauso transportiert“ habe, „wie es sein muss“. Louana habe einen „tollen Einstieg“ geboten.

Leicht konnte man sich die Entscheidung darüber, wer von diesen sehr kompetenten Vorlesern und Vorleserinnen denn nun Deutschlands bester oder beste sein sollte, nicht machen. Nach einer langen Beratung kam die Jury schließlich zu dem Ergebnis, dass Ada Grossmann aus Bayern den Wanderpokal mit nach Hause nehmen darf.

Auch wenn Louana das Finale des Vorlesewettbewerbs nicht gewonnen hat, so ist das Regino dennoch sehr stolz auf sie; diese Stufe erreicht zu haben ist eine großartige Leistung! Wer sich die Endausscheidung (noch einmal) ansehen möchte, kann dies auf www.vorlesewettbewerb.de oder in der ARD-Mediathek tun. Es lohnt sich!

Von Sabrina Brauns

Louana Bretz aus der Klasse 6p hat es geschafft: Am 20.05.2022 gewann sie den Landesentscheid des Vorlesewettbewerbs in Bad Kreuznach und ist somit dieses Jahr die beste Vorleserin in Rheinland-Pfalz! Im Finale darf die Sechstklässlerin die allerletzte Runde bestreiten – im Bundeswettbewerb, der am 20. und 21. Juni 2022 in Berlin stattfindet, wird Louana gegen die besten Vorleserinnen und Vorleser der anderen 15 Bundesländer antreten, um Deutschlands Vorleserin zu werden.

Nachdem coronabedingt die letzten Wettbewerbe digital ausgetragen worden waren, war es Louana im Landeswettbewerb endlich möglich, ihr Können live vor Publikum zu zeigen. Nicht nur die Zuschauer bzw. die Zuhörer sondern auch die Jury wurden von der großartigen Leseleistung der Sechstklässlerin überzeugt, welche zunächst eine vorbereitete Textstelle aus dem Roman „Das Freu – Wahres Glück findest du nur in der Wirklichkeit“ von Karl Olsberg darbot, bevor ein fremder Text vorzulesen war.

Gemeinsam mit Schulleiter Albrecht Petri überreichte Sabrina Brauns im Namen der Fachschaft Deutsch Louana als Anerkennung für ihre beispiellose Leistung am 31. Mai2022 zwei Buchpreise. Die Schulgemeinschaft gratuliert der Sechstklässlerin ganz herzlich zu ihrem sehr großen Erfolg und drückt ihr für die allerletzte Runde die Daumen, welche live gestreamt und im rbb, im KiKa sowie in der ARD Mediathek ausgestrahlt wird (Livestream aus dem Fernsehstudio A des rbb am 21.06.2022 ab 11.00 Uhr)!

Von Sabrina Brauns

Für die erfolgreiche Vorleserin Louana Bretz aus der Klasse 6p geht es im Vorlesewettbewerb eine Runde weiter. Nachdem sie als Kreissiegerin auch den Bezirksentscheid gewonnen hat, darf die Sechstklässlerin für das Regino-Gymnasium und den Bezirk Trier im Landesentscheid antreten. Dieser findet am 20. Mai 2022 in Bad Kreuznach statt.

Coronabedingt handelte es sich bei dem Bezirksentscheid um einen digitalen Wettbewerb. Louana präsentierte daher ihren Lesebeitrag wieder als Video und konnte mit einer sehr gut ausgewählten, spannenden Textstelle aus dem „Geheimnis der roten Schatulle“ von Emma Carroll die Jury überzeugen.

Gemeinsam mit Schulleiter Albrecht Petri überreichte Sabrina Brauns im Namen der Fachschaft Deutsch Louana als Anerkennung für ihre ganz besondere Leistung am 04.Mai 2022 einen Buchpreis. Die Schulgemeinschaft gratuliert Louana ganz herzlich zu ihrem sehr großen Erfolg und drückt ihr für die nächste Runde die Daumen!

Nachdem am 18. November 2021 die Schülerin Louana Bretz aus der Klasse 6p den Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs gewonnen hatte, an welchem auch Mia Wiesen (Klasse 6a1) und Silas Wehse (Klasse 6a2) als Klassensieger vertreten gewesen waren, nahm sie für das Regino-Gymnasium am Kreisentscheid des Eifelkreises Bitburg-Prüm, der in der letzten Februarwoche ausgetragen wurde, teil. Coronabedingt fand der Wettbewerb digital statt; dies bedeutete, dass Louana ihren Lesebeitrag als Video präsentierte. Mit der „Duftapotheke“ von Anna Ruhe überzeugte die Sechstklässlerin aufgrund ihrer großen (Vor-) Lesekompetenz und sichtlichen Freude am lebendigen Vorlesen am 22. Februar 2022 die Jury, sodass das Regino-Gymnasium beim im April stattfindenden Bezirksentscheid vertreten sein wird.  

Gemeinsam mit Schulleiter Albrecht Petri überreichten Werner Kinnen für den Förderverein und Sabrina Brauns im Namen der Fachschaft Deutsch Louana als Anerkennung für ihre tolle Leistung am 10. März 2022 einen Buchgutschein bzw. einen Buchpreis. 25 Jahre nach dem Sieg im Kreisentscheid durch Frau Brauns hat das Regino-Gymnasium nun eine neue Kreissiegerin. Die Schulgemeinschaft gratuliert Louana ganz herzlich zu diesem Erfolg und drückt ihr für die nächste Runde die Daumen! 

Von Carla Thielen und Mia Wiesen, 6a1 

Am Dienstag, dem 7.12.2021, fand die Lesung von Rainer Rudloff (Vivid voices), die wir (Klasse 6a1, Klassenlehrerin Frau Becker) als ersten Preis beim Lesesommer der Zentralbücherei Prüm gewonnen haben, statt. Eine exklusive Vorlesung, nur für uns! 

Die szenische Lesung ging ca. eine Stunde lang und Rainer Rudloff las aus dem spannenden Buch „Der König von Narnia“ vor. Er brachte uns, indem er seine Stimme immer wieder verstellte und die Szenen mit passenden Bewegungen nachspielte, oft zum Lachen und vor allem zum Staunen. Wir alle hatten das Gefühl, hautnah dabei zu sein und uns inmitten der Charaktere wiederzufinden. Anschließend bekam jeder von uns, passend zum Nikolaustag, ein Geschenk, nämlich eine Autogrammkarte mit einer Auflistung der persönlichen Lieblingsbücher von Rainer Rudloff. Darüber freuten wir uns sehr. 

Nun sind wir alle motiviert, um beim nächsten Lesesommer mitzumachen, und wer weiß, vielleicht gibt es ja dann ein Wiedersehen mit Rainer Rudloff. Wir würden uns sehr freuen. Bis dahin werden wir alle die Chroniken von Narnia gelesen haben..... 

Von Carla Thielen und Mira Keßler, 6a1

Viele schöne Hobbys und Dinge mussten im letzten Schuljahr wegen Corona ausfallen. Aber Lesen, DAS ging immer.

Im 5. Schuljahr haben wir, die Klasse 6a1, viel mit Büchern erlebt. Zwei tolle Lektüren haben wir im Deutschunterricht besprochen und Frau Rehm aus der Buchhandlung Hildesheim stattete uns am „Welttag des Buches“ einen Besuch ab, bei dem wir viel darüber lernten, wie ein Buch entsteht. Im Gepäck hatte sie für jeden von uns den Comicroman „Biber Undercover“.

Und weil wir schon so sehr in Lesestimmung waren, kam Ende des Schuljahres die Idee auf, mit unserer Klasse beim „Lesesommer“ der Zentralbücherei Prüm mitzumachen. Tatsächlich haben wir so viele Bücher gelesen und bewertet, dass wir den Klassenpreis gewonnen haben!

Neben Kinogutscheinen und Urkunden für alle gewannen einige von uns zusätzlich noch Buchpreise in der Tombola. Außerdem erhielten wir für die gesamte Klasse einen Gutschein für eine szenische Lesung mit Rainer Rudloff von „Vivid Voices“.

Wir freuen uns sehr auf diese Veranstaltung und haben schon jetzt beschlossen, nächstes Jahr wieder gemeinsam am „Lesesommer“ teilzunehmen, denn: Lesen lohnt sich!

Vielen Dank an unsere Klassenlehrerin Frau Becker und Frau Klasen, unsere Deutschlehrerin, die uns immer zum Lesen motiviert haben.

#lesenlohntsich

 

Von Sabrina Brauns

Am Donnerstag, dem 18.11.21, fand der Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs am Regino-Gymnasium statt. Bereits im Jahr zuvor war die Zuhörerschaft coronabedingt um die Klassensprecher/innen und deren Vertreterinnen reduziert; dieses Mal musste die Veranstaltung leider ohne Publikum stattfinden. Nachdem die Teilnehmer/innen von Frau Brauns über die Kriterien für die Jurybewertung aufgeklärt waren, lasen die Klassensieger/innen Mia Wiesen (6a1), Silas Wehse (6a2) und Louana Bretz (6p) in Begleitung der Lesemaus Mimi ihre jeweiligen vorbereiteten Texte vor. Dieser ersten, sehr lebendigen Vorleserunde folgte der Vortrag einer unbekannten Textstelle aus Barbara Robinsons „Hilfe, die Herdmanns kommen“.   

Die Anspannung war groß, als die Jury, bestehend aus der Vorjahressiegerin Pauline Becker (7a2), dem Schülersprecher Luca Ballmann (MSS 12), Frau Brauns, Frau Ehlen, Frau Rehm (Mitglied des Schulelternbeirats) und Herr Kinnen (Mitglied des Fördervereins) sich zurückzog, um über den besten Vorleser / die beste Vorleserin zu entscheiden.

Da die Klassensieger/innen allesamt ihre fundierte Vorlesekompetenz mit flüssigen, lebendigen Vorträgen unter Beweis gestellt hatten, war es nicht leicht, zu einer Entscheidung zu kommen. Schließlich einigte sich die Jury darauf, dass Louana Bretz aus der Klasse 6p das Regino-Gymnasium beim Kreisentscheid als Schulsiegerin vertreten wird. Alle Vorleser/innen wurden für ihre tollen Leistungen mit Urkunden des Deutschen Börsenvereins, Buchpreisen von der Buchhandlung Hildesheim (ausgehändigt durch Frau Rehm) sowie Buchgutscheinen vom Förderverein (ausgegeben von Herrn Kinnen) belohnt.

Herzlichen Glückwunsch und ein großes Kompliment an alle Vorleser/innen, die sich die Freude am Vorlesen trotz der besonderen Umstände nicht haben nehmen lassen! Die Schulgemeinschaft wünscht Louana viel Erfolg für die nächste Runde!

Vielen Dank an alle Teilnehmer/innen und an unsere Fotografin Maren Kanther (MSS12)!             

Die 6a1 hat im zweiten Lockdown intensiv im Rahmen des Deutschfernunterrichts bei Frau Faschin die Lektüre „Krabat“ gelesen. Zum Teil, so könnte man formulieren, verschlungen.
Ausdruck dieses sich Hineinversetzens in die Handlung sind die daraus hervorgegangenen „Krabat-Kartons“ (vgl. Fotos weiter unten), die die Spannung zwischen Gut und Böse, Liebe und Tod , Weißer und Schwarzer Magie beeindruckend veranschaulichen...
Viel Freude beim Betrachten wünscht die 6a1 mit Frau Faschin

Zusammenfassung von Benedikt Scho (6a1)

In dem Roman „Krabat" handelt es sich um einen Jungen Namens Krabat, der im Traum von dem Chef der Mühle zu ihm gerufen wird. Auf der Mühle muss er die Tägliche Arbeit mit zwölf anderen Mühlknappen erledigen. Jeden Freitag gehen die Mühlknappen in die schwarze Schule, unterrichtet werden sie dort von dem Chef der Mühle, dem Meister. Jedes Jahr bringt der Meister an Neujahr einen der Mühlknappen um. Als nächstes wäre Krabat dran gewesen, doch er hatte von Juro eine Möglichkeit gesagt bekommen, wie er und die Mühlknappen freikommen, aber der Meister stirbt: seine Freundin, Kantorka musste in in der Schwarzen Schule als Rabe von den anderen Knappen unterscheiden. An Silvester kam also die Kantorka und zeigte blind auf Krabat, denn sie spürte, dass er Angst hatte.  

Benedikt Scho über den Autor Ottfried Preußler  

Otfried Preußler war ein erfolgreicher deutscher Kinderbuchautor, er schrieb beliebte Kinderbücher wie Die kleine Hexe (1957),Der Räuber Hotzenplotz (1962), Das kleine Gespenst (1966) und Krabat (1971). Geboren wurde er am 20. Oktober 1923 in Reichenberg (Liberec) in der Tschechoslowakei (heute Tschechien) und starb mit 89 Jahren am 18. Februar 2013 in Prien am Chiemsee.  

Paul Schneider (6a1) fasst zusammen und spricht über seine Leseerfahrung:

„Krabat" von Otfried Preußler ist 1971 erschienen. In dem Roman geht es um einen 14-jährigen Waisenjungen namens Krabat, der sein Leben mit Betteln bestreitet.

Er hat den immer wiederkehrenden Traum, er müsse zur Mühle im Koselbruch gehen.

Als er eines Tages wirklich zu dieser Mühle geht, fängt er dort eine Lehre an. Zu dem Zeitpunkt weiß er allerdings noch nicht, was es damit genau auf sich hat. Bald merkt er aber, dass etwas mit der Mühle nicht stimmt.

Bis hierhin finde ich die Geschichte etwas langweilig, aber dann wird es spannender. Nach drei Monaten darf Krabat nämlich an Kursen in schwarzer Magie teilnehmen.

Bei einem Ausflug in der ersten Osternacht verliebt sich Krabat in Kantorka und er muss immer wieder an sie denken.

In jeder Neumondnacht kommt der Herr Gevatter, der Sensenmann, in die Mühle und verlangt von den Müllerjungen seltsame Arbeiten. Hier wird die Geschichte etwas unheimlich und gruselig was einen aber zum Weiterlesen animiert.

In der ersten Silvesternacht stirbt dann Krabats Freund Tonda. Erst dann erfährt Krabat, dass der Meister einen Bund mit dem Herrn Gevatter ausgehandelt hat: Jedes Silvester darf der Tod einen von den Gesellen holen.

Am zweiten Silvester auf der Mühle holt sich der Gevatter Tod Michal und Krabat verliert erneut einen guten Freund. Krabat will jetzt den Fluch nicht länger hinnehmen und jetzt fängt es an richtig spannend zu werden. Gemeinsam mit Juro kommt er darauf, dass nur die Liebe einer Frau, zusammen mit Krabats Willen, den Bann der Mühle brechen kann.

In der Nacht vor dem dritten Jahreswechsel erscheint Kantorka dann in der Mühle, wo sie mit verbundenen Augen die Angst von Krabat als Aura spürt und ihn richtig erkennt. Damit ist der Fluch von der Mühle genommen und der Meister stirbt jetzt selbst in der Silvesternacht. Die Gesellen vergessen die erlernte Zauberei und sind allesamt frei.

In meinem Karton habe ich mir die Szene ausgesucht wo Krabat dem Meister gegenübersteht und ihm vor den Kopf wirft, dass er nichts mehr mit ihm zu tun haben möchte. Ich sehe diese Scene als Schlüsselscene, denn hier wendet sich das Blatt und Krabat lehnt sich Auge in Auge gegen den Meister auf.

Ich finde das wir auch heute noch viel aus dem Roman lernen können, aber vor allem vielleicht eins: Es sind nicht besondere Fähigkeiten oder Besitztümer, die uns als Menschen auszeichnen, sondern das Vermögen Schlechtes von Gutem zu unterscheiden und in entscheidenden Momenten das Richtige zu tun.

Von Marie  & Anna-Lena (6a3) 

Kurz vor den Herbstferien nahmen wir, die Klasse 6a3 des Regino-Gymnasiums, an dem Quiz-Wettbewerb zum Buch “Abenteuer in der Megaworld” teil.  

Am Welttag des Buches bekamen wir ein Buch namens “Abenteuer in der Megaworld” von Sven Gerhard zugeschickt. Mit großer Freude haben wir das Buch gelesen und uns entschieden, an dem Wettbewerb teil zu nehmen. Wir mussten Fragen zu dem Buch beantworten und schickten diese ein. 

Wir bekamen am 2.12. einen schönen Brief, in dem uns mitgeteilt wurde, dass wir einen Preis gewonnen haben. Es gab drei wundervolle Bücher für die Klassenbücherei und schöne Postkarten. Wir freuten uns über diese tolle Nachricht und nahmen die Geschenke gerne an. Die Bücher wurden sogleich zum Lesen verteilt. 

Das ist ein schöner Grund sich nächstes Jahr erneut anzustrengen wieder etwas zu gewinnen.  

Anmerkung : In diesem Jahr fand dies für die 6. Klassen statt, aufgrund der Schulschließungen im Frühjahr. Nächstes Jahr können die 5. Klassen wieder mitmachen.

 

Von Sabrina Brauns

Am Donnerstag, dem 10.12.20, fand der alljährliche Vorlesewettbewerb am Regino-Gymnasium statt. „Alljährlich“ bedeutete in diesem Falle nicht „wie üblich“: Coronabedingt durften anstatt der vollständigen fünften Klassen nur die Klassensprecher/innen und deren Vertreterinnen mit Maske ausgestattet als Zuhörer teilnehmen. Nach dem Grußwort durch den Schulleiter Herrn Albrecht Petri ging es los: Von Frau Brauns über die Kriterien für die Jurybewertung aufgeklärt, lasen die Klassensieger Paul Schneider (6a1), Pauline Becker (6a2), Leona Lange (6a3) und Louisa Kling (6p) in Begleitung der Lesemaus Mimi ihre jeweiligen vorbereiteten Texte mit Maske vor. Dieser ersten, sehr lebendigen Vorleserunde folgte der Vortrag einer unbekannten Textstelle aus Max von der Grüns „Vorstadtkrokodile“.  

Die Anspannung war groß, als die Jury, bestehend aus der Vorjahressiegerin Lina Klapp (7p), der stellvertretenden Schülersprecherin Hannah Kaufmann (MSS 12), Frau Brauns, Frau Dorothea Ehlen und der Vorsitzenden des Schulelternbeirats, Frau Sabine Rehm, sich zurückzog, um über den besten Vorleser / die beste Vorleserin zu entscheiden.

Diese Gelegenheit zur Erprobung der eigenen Vorlesekünste nahmen wiederum alle Fünftklässler unter Anleitung von Schülersprecher Jakob Backes (MSS 12) gerne wahr, zumal sie die spannend-dramatisch geschilderte Mutprobe des Jungen Hannes, der in die Bande der „Krokodiler“ aufgenommen werden möchte, darbieten konnten.     

Schnell wurde klar, dass dieser Vorlesewettbewerb nicht nur coronabedingt „nicht wie üblich“ war: Nach langen Überlegungen konnte die Jury zum ersten Mal keine(n) Sieger(in) bestimmen, da alle Vorleser/innen ihr überzeugendes Können unter Beweis gestellt hatten. So mussten alle Teilnehmer/innen nochmals ran: Die Kurzgeschichte über den „Nikolaus im Sommer“ als zweiter Fremdtext entschied schließlich, dass Pauline Becker aus der Klasse 6a2 das Regino-Gymnasium beim Kreisentscheid als Schulsiegerin vertreten wird. Die vier Klassensieger/innen durften sich über einen Buchpreis, gestiftet von der Buchhandlung Hildesheim, freuen.

Herzlichen Glückwunsch und ein großes Kompliment an alle Vorleser/innen, die sich die Freude am Vorlesen von der Maske nicht haben nehmen lassen!  

Von Carina Conrad

Gespannt waren die 5. Klässler heute nicht nur, ob der Nikolaus den Weg zum Musiksaal finden würde, sondern auch wer die diesjährige Gewinnerin des Vorlesewettbewerbs wird. Nach einem Grußwort von Herrn Petri und Herrn Ruhl (Förderverein) konnte es losgehen. Als Klassensiegerinnen traten Lara Dimmer (6a2), Lina Klapp (6p) und Lina Fleck (6a1) gegeneinander an. Sie lasen zunächst aus selbstgewählten Texten ein Stück vor, bevor sie sich mit einem fremden Text auseinandersetzen mussten. Alle drei meisterten diese Aufgaben mit Bravour und machten es der Jury nicht leicht eine Entscheidung zu treffen. Als Jurymitglieder waren Frau Sabine Rehm (SEB), Judith Wehse, die Vorjahressiegerin sowie Lena Tautges (SV) ,  Doris Ehlen und Carina Conrad anwesend. Es war ein echtes Kopf an Kopf Rennen und eine Entscheidung konnte nicht leicht gefällt werden. So einigte man sich auf zwei zweite Plätze und eine knappe Siegerin, Lina Klapp.

Wir wünschen ihr viel Erfolg für den weiteren Wettbewerb.

… und dann kam auch tatsächlich der Nikolaus mit seinem Gefolge, so dass alle freudig zurück in den Unterricht gingen.