21.07.2018 :: Fachschaften / Mat.- Nat. / LK Biologie am ExploHeidelberg / 

Der DNA auf der Spur – der Bio-Leistungskurs am ExploHeidelberg

Von Luisa Weyres und Fredericke Engel

 

Am 08.06. 2018 begaben wir uns mit einer Gruppe von 17 Schülerinnen und Schülern des Biologie Leistungskurses und den betreuenden Lehrkräften Frau Becker und Frau Weis des Region-Gymnasiums auf eine Exkursion nach Heidelberg. Dort besuchten wir das ExploHeidelberg Lernlabor, wo wir theoretisch erlerntes Wissen in die Praxis umwandeln konnten. 

„Der frühe Vogel fängt den Wurm“ war unsere Motivation, uns in den frühen Morgenstunden auf diese Exkursion zu begeben. Nach der langen Fahrt starteten wir direkt das Praktikum „DNA1, PCR, DNA-Isolierung aus Mundschleimhautzellen“. Zu Beginn wurden wir theoretisch in die Laborarbeit eingeführt und haben Basiswissen wiederholt. Dabei stellten wir fest, dass uns viel Wissen aus dem Unterricht mitgegeben wurde. Danach ging es endlich an die Praxis. Damit die spätere Laborarbeit reibungslos voranschreiten konnte, erlernten wir zu allererst das Pipettieren mit verschiedenen Mikropipetten. Im weiteren Verlauf arbeiteten wir darauf hin, einen fiktiven Täter anhand seines genetischen Fingerabdrucks zu ermitteln. Dafür war es notwendig, Ansätze zur Durchführung einer PCR mit gefundener Täter-DNA und der DNA der Verdächtigten herzustellen. Anschließend fand eine PCR von den von uns angesetzten Proben im Thermocycler statt. Diese Reaktion nahm einige Zeit in Anspruch, welche wir sinnvoll zu nutzen wussten. Wir isolierten DNA aus unseren Mundschleimhautzellen, die nach einiger Behandlung für das bloße Auge sichtbar wurde. Jeder durfte seine eigene DNA als Erinnerung mit nach Hause nehmen. Nach diesem Vorgang widmeten wir uns wieder unserer Täterermittlung. Die Agarose-Gelelektrophorese, die wir bisher nur theoretisch behandelt hatten, konnten wir nun selbst praktisch durchführen. Dazu gossen wir eigenständig eine Gelplatte und durften anschließend selber Proben mithilfe von Mikropipetten in die Geltaschen füllen. Das war schwieriger als gedacht. Aufgrund von potenziell krebserregenden Chemikalien, wurde die Gelelektrophorese zur Ermittlung der Täter jedoch von unserer betreuenden Professorin Christiane Schlager durchgeführt. Nun konnten wir mithilfe der elektrophoretischen Auftrennung von DNA-Proben verschiedener Verdächtiger den Täter ermitteln. Bei einer Abschlussbesprechung ließen wir unsere Ergebnisse Revue passieren und kamen zu einem erfolgreichen Abschluss unseres Praktikums. 

Zum krönenden Abschluss verbrachten wir die letzten Stunden unseres Aufenthalts in der Heidelberger Altstadt mit einem gemeinsamen Essen. 

Zuletzt wollten wir uns beim Lernlabor des ExploHeidelbergs und den betreuenden Lehrkräften Frau Becker und Frau Weis für einen erfolgreichen und lehrreichen Tag bedanken. 


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