20.11.2017 :: Fachschaften / Musik / Kinder an die Macht / 

Von Alexandra Becker

Hinter dem Musical „Kinder an die Macht!“ steht die Erzählung einer Gegebenheit, die sich in einem kleinen französischen Dorf ereignet. Dieses verwahrlost durch die Trunken- und Faulheit der erwachsenen Dorfbewohner immer mehr, bis diese durch eine höhere Fügung von einem blauen Strahl in einen andauernden Schlaf versetzt werden. In Folge dessen nehmen die Kinder des Dorfes das Ruder in die Hand. Dabei haben sie mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, wie ihrer eigenen Versorgung oder den unerwartet auftauchenden, fremden Straßenkindern. Dennoch überwinden sie jegliche Steine, die ihnen in den Weg gelegt werden, machen die Nachlässigkeiten ihrer Eltern bei weitem wett und beweisen so, sie wären die besseren Erwachsenen. Sie wachsen als Gruppe unter Einsatz von Teamwork, Toleranz und rücksichtsvollem Verhalten immer mehr zusammen und demonstrieren ein friedvolles Miteinander in einer Gemeinschaft im Miniaturformat – als Keimzelle für den Weltfrieden? Letztendlich überzeugen sie so auch die wiedererwachten Erwachsenen zu einer in Zukunft zum besseren gewandelten Lebensweise.

Unvoreingenommenheit und gerechtes Handeln, wie von Kindern vorgelebt, sind angesichts der ungebrochenen Aktualität von Entwicklungen wie strukturellem Rassismus und politischer Radikalisierung Haltungen, die als vorbildhaft von Erwachsenen übernommen werden sollten. Denn wie schon Mahatma Gandhi betonte: „Wenn wir wahren Frieden in der Welt erlangen wollen, müssen wir bei den Kindern anfangen.“

 

Die Texte werden von klangvollen und abwechslungsreichen Liedern des Chores und Instrumentalstücken für Orchester umrahmt und getragen. An der Aufführung sind über 100 Schülerinnen und Schüler der Unter- und Mittelstufe in Chor, Orchester, Theater und Ballett beteiligt.

Bilder von der Probearbeit

v.l.: Linn Schröter (7a2), Greta Meyers (6a), Kevin Künzl (6a1), Elisa Hansen (6a1), Jette Rehm (7a2) und Robin Kessler (6a1).
v.l.: Celina Beer (6a1), Jana Großmann (6a1), Jule Großmann (6a1)
2. v.l.: Sophie Richards (6a1)

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