18.09.2019 :: Homepage / Gebäudesanierung / 

Erneut ein deutliches Zeichen

Liebe Schülerinnen und Schüler,  
liebe Eltern,  
liebe Kolleginnen und Kollegen, 

alle, die am vergangenen Samstag den Trierischen Volksfreund gelesen haben, sind bereits informiert (hier). Erneut hat unser Schulträger ein deutliches Zeichen gesetzt: Er hat seinen Willen zum Ausdruck gebracht, den im Januar 2019 eingeschlagenen Weg weiterzugehen, auch wenn dieser Weg viel Geld kostet. Im Namen der Schulgemeinschaft des Regino-Gymnasiums danke ich als Schulleiter allen Verantwortlichen sehr herzlich dafür.  
Seit Januar 2019 steht fest, dass unsere Schule während der Gesamtsanierung vorübergehend ausgelagert werden soll. Mit der Entscheidung des Kreisausschusses vom vergangenen Mittwoch ist die im Januar in Auftrag gegebene Prüfung der möglichen Varianten abgeschlossen: Das Regino-Gymnasium soll die Großbaustelle verlassen und vorübergehend in eine Modulschule auf dem Hartplatz oberhalb der Dell einziehen. Das hat mehrere Vorteile: Ganz oben steht natürlich die Frage der Sicherheit für die Schülerinnen und Schüler. Aber auch die Effekte für einen geregelten Schulbetrieb sind wichtig: Das Lehren und Lernen kann in größerer Ruhe stattfinden.  

Jetzt muss die politische Entscheidung des Kreisausschusses „auf Genehmigungsfähigkeit abgestimmt werden“, so Herr Alfred Marder von der Kreisverwaltung. Wenn alles läuft, wie geplant, soll die vorübergehende Auslagerung unserer Schule im August 2021 beginnen und drei bis vier Jahre dauern. Während dieser Generalsanierung des Abteigebäudes soll auch die Turnhalle neu gebaut werden. Unser Projekt Ganztagsschule in Angebotsform wartet noch auf die Genehmigung durch die Gremien des Kreises.   
Was bedeutet dieser Zeitplan für uns? Aller Voraussicht nach wird die jetzige MSS11 ihr Abitur im Fürstensaal schreiben können. In den kommenden Monaten werden wir als Schulleitung unseren Schulträger weiter konstruktiv begleiten. Wichtig ist eine angemessene Präsentation der Planungen, auch hier gibt es erste Überlegungen in Rücksprache mit dem Schulelternbeirat.  

Mit den besten Grüßen 

Albrecht Petri 

Der Kreistag hat beschlossen. Das „Dass“ ist klar, das „Wohin“ noch zu klären. Prüm 24.01.2019

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Schulgemeinschaft zeigte Flagge, als der Kreistag am Montag, dem 21.01.2019, in Schönecken tagte. Janine Nober und Ronya Goedecke für die Schülervertretung, Frau Rehm als Schulelternsprecherin, Herr Disch und Herr Horn für den Örtlichen Personalrat begleiteten mich zu der Sitzung. Als Gäste erlebten wir, wie der Kreistag jenen Beschluss fasste, der in den Sitzungen der letzten Woche (vgl. meinen Brief vom 21.01.2019) vorbereitet worden war.

Einstimmig beschloss der Kreistag zunächst: „… die Sanierung des Regino-Gymnasiums Prüm nicht in Abschnitte aufzuteilen und eine vollständige temporäre Auslagerung der Unterrichtsräume vorzusehen“.  Das war nach Lage der Dinge klar. Wichtig ist das Wort „temporär“: Nach der Bauphase geht es zurück in unser schönes Abteigebäude.

Der Kreistag beschloss weiter, „als Standort für die Container-Schule ein geeignetes Grundstück im Bereich des Schulzentrums zu finden [und] mit der Stadt Prüm wegen der temporären Nutzung des Hartplatzes auf der Sportanlage „In der Dell“ in Abstimmung zu treten. Soweit die Belegung des Hartplatzes für den Allgemeinsport es erfordert, sollen Ausweichmöglichkeiten für den Sportbetrieb mit der Stadt Prüm geprüft werden.“  Unser Wunsch, „im Bereich des Schulzentrums“ zwei Varianten zu prüfen, fand also Gehör. Zur Wahl stehen, wie auch in meinem Brief vom 21.01.2019 gezeigt, die beiden Varianten Wandalbert-Gelände und Hartplatz. Warum wir als Schulgemeinschaft für die Hartplatz-Variante sind, habe ich ebenfalls in meinem Brief beschrieben. Die ersten Gespräche mit der Stadt laufen längst. Ich danke unserer Stadtbürgermeisterin, Frau Weinandy, sehr für ihre koordinierende Hilfe.

Am meisten habe ich mich über den letzten Satz des Beschlusses gefreut. Denn der Kreistag hat abschließend den Beschluss gefasst, „…beim Abstimmungsprozess für die Auswahl eines geeigneten Standortes/Grundstückes für die Aufstellung der Container die schulischen und pädagogischen Belange der Schule zu berücksichtigen.“ (kursiv gedruckt sind Zitate aus der Beschlussvorlage: https://www.bitburg-pruem.sitzung-online.de/bi/vo020.asp; aufgerufen am 24.01.2019).

Das ist die Grundlage unserer Arbeit in den nächsten Wochen. Ich habe vorgestern mein Kollegium in einer Dienstbesprechung und gestern die Schülervertretung ausführlich informiert. Heute Abend tagt der Schulelternbeirat. Die bisherigen Gespräche waren intensiv und konstruktiv. Wir werden als Schulgemeinschaft unseren Schulträger bei der Entscheidungsfindung begleiten: Die Fragen, die sich stellen, sind vielfältig und zahlreich, sie umfassen alle Ebenen einer funktionierenden Schule.  Eine Arbeitsgemeinschaft aus Schülerinnen und Schülern, Eltern und Kolleginnen und Kollegen wird die Argumente für die von uns bevorzugte Variante „Regino 2.0 auf dem Hartplatz“ sammeln.

Das gemeinsame Ziel ist klar: Wir müssen dafür sorgen, dass wir unsere lebendige Schule während der Bauphase weiterführen können. Dabei geht es nicht nur um den Unterricht, sondern – und das ist mir wichtig – auch um den gesamten Bereich der Arbeitsgemeinschaften. Meine Kollegin, Frau Born, fasste die Stimmung der Dienstbesprechung so zusammen: „Wir wuppen das!“

Mit den besten Grüßen

Albrecht Petri

Aus dem Trierischen Volksfreund vom 24. Januar 2019 mit freundlicher Genehmigung

Aus dem Wochenspiegel vom 25./26. Januar 2019

In der Ruhe liegt die Kraft!

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Eltern,
 

mit Erstaunen haben viele von Ihnen und Euch heute Morgen den Artikel im TV gelesen, der von einer Sitzung des Schulträgerausschusses am vergangenen Mittwoch in Bitburg berichtet. Dieser Ausschuss hat eine Sitzung des Kreistages vorbereitet, die am heutigen Nachmittag (21.01.2019) stattfindet. Die Schulgemeinschaft wird zugegen sein. Erst nach dieser Sitzung wissen wir Genaueres.

Dennoch will ich Ihnen und Euch die Situation gerne erklären. Sie ist zwar etwas kompliziert, lässt sich aber in Grundzügen so zusammenzufassen:

Schauen wir zunächst zurück auf den September 2017: Damals entschied sich unser Schulträger, das Regino-Gymnasium vollständig zu sanieren, sodass wir nach der Bauphase eine moderne Schule in unserem schönen Gebäude beziehen können. Eine solche Generalsanierung kostet viel Geld: Über 18 Millionen Euro wird das alles kosten. Dafür haben wir als Schulgemeinschaft dem Kreis Bitburg-Prüm zu danken. Während einer solchen Bauphase muss die Schule natürlich weitergehen: Bislang geplant war eine Sanierung in zwei Abschnitten. Der Unterricht wäre in schulnahe Container ausgelagert worden, so die ursprüngliche Idee.

Nun kam im März 2018 eine weitere Entscheidung hinzu, für die wir ebenfalls dem Schulträger zu Dank verpflichtet sind. Denn auch unsere Turnhalle soll abgerissen und neu gebaut werden. Beide Baumaßnahmen finden gleichzeitig statt, da sonst die Förderung z.B. durch Gelder des Bundes verfallen. Das aber bedeutet: Die Gesamtsanierung des Abteigebäudes und der gleichzeitig stattfindende Abriss und Neubau der Turnhalle machen aus unserem Schulgebäude und unserem Schulhof eine Großbaustelle.

Sprechen wir zunächst über den Schulhof, der muss geschlossen werden, da eine Baustelle Eure Sicherheit, liebe Schülerinnen und Schüler, gefährdet.

Auch die zwei Bauabschnitte lassen sich nun nicht mehr durchführen. Die Kreisverwaltung hat gemeinsam mit der Schulleitung mehrere Möglichkeiten geprüft. Als Schulleitung hatten wir auf das nördliche Drittel des Ausstellungsgeländes gehofft. Dieses ist aber Überschwemmungsgebiet und kann auch aus anderen rechtlichen Gründen nicht als Ausweichort dienen. Auch sämtliche anderen schulnahen Möglichkeiten entfallen.

All‘ das bedeutet, dass das Regino-Gymnasium während der voraussichtlich dreijährigen Bauphase ausgelagert werden muss. Ich habe den Schulträger darauf hingewiesen, dass es ein gewaltiges organisatorisches und logistisches Vorhaben bedeutet, unsere gesamte Schule an einen anderen Standort zu verlagern. Ebenfalls habe ich klargemacht, dass bei einem solchen Auszug auf Zeit immer auch Emotionen im Spiel sind.

Die Kreisverwaltung hat den Plan vorgelegt, uns auf das Gelände der Wandalbert-Hauptschule auszulagern. Ich habe darauf hingewiesen, dass wir damit erstens ein gewaltiges Aufsichtsproblem erzeugen und zweitens beinahe sämtliche Prümer Schulen tangieren würden; denn die BBS Prüm nutzt Teile des Gebäudes, die Kaiser-Lothar-Realschule plus hofft auf dieses Gebäude als Ziel ihres Umzuges und unsere Niederprümer Schwester nutzt die Sporthalle intensiv. Daher habe ich den Antrag gestellt, dass der Kreis Bitburg-Prüm die Stadt Prüm bitten möge, uns den sogenannten Hartplatz oberhalb der Dell zuzuweisen, um dort ein „Regino 2.0“ aufzubauen. Erreicht wurde in der Sitzung des Arbeitskreises Schulbau sowie in der Sitzung des Schulträgerausschusses, dass dem Kreistag vorgeschlagen wird, beide Varianten (Wandalbert-Gelände vs. Hartplatz) zu prüfen, und zwar unter Berücksichtigung schulischer, d. h. organisatorischer und pädagogischer Belange.

Wir sehen jetzt, was heute Nachmittag entschieden wird. Kommt es zur Prüfung der Varianten, werden wir diese Prüfungsphase mit Argumenten begleiten. Es gilt, was ich oben sagte:
In der Ruhe liegt die Kraft!

Noch etwas ist wichtig. Wie immer die Entscheidung ausfallen wird, wir dürfen zwei Dinge nicht aus den Augen verlieren:

1)   Auch wenn ich mich wiederhole: Der Kreis hält an seiner Grundsatzentscheidung fest. Das Regino-Gymnasium bleibt im Abteigebäude. Das Ziel ist, nach der Bauphase eine moderne Schule in einem wunderbaren, dann auch sanierten Gebäude mit neuer Turnhalle zu beziehen.

2)   Der andere Aspekt ist für die vor uns liegenden Jahre fast noch wichtiger. Wohin wir auch umziehen werden, die Schulgemeinschaft bleibt zusammen. Also können wir, die Schulgemeinschaft des Regino-Gymnasiums, die Herausforderungen, die vor uns liegen, gemeinsam angehen.

Wir, die Schulleitung sowie die Lehrerinnen und Lehrer, sind es Euch, unseren Schülerinnen und Schülern, und Ihnen, liebe Eltern, nicht zuletzt aber uns selbst schuldig, aus der Situation das Beste zu machen. Ich weiß, dass Sie, liebe Eltern, uns mit Rat und Tat unterstützen werden (die vorverlegte Sitzung des Schulelternbeirates findet bereits am 24.01.19 statt). Es muss unser Ziel und Anspruch sein, weiterhin guten Unterricht zu ermöglichen und dann unter den Bedingungen der Bauphase einfach zu machen. Ich kenne meine Kolleginnen und Kollegen, ich schätze ihre Kreativität und Flexibilität. Ich vertraue ebenso sehr auf unsere Schülerinnen und Schüler. Im stetigen Dialog und im gemeinsamen Handeln werden wir diese Herausforderung meistern, dessen bin ich mir sicher.

 

Mit den besten Grüßen

Albrecht Petri

Ein starkes Signal des Kreistages!

Liebe Schülerinnen und Schüler, 

liebe Eltern,
liebe Kolleginnen und Kollegen, 

diverse Medien haben bereits darüber berichtet: Ja, es sind über 18 Millionen Euro, die der Schulträger in die Hand nehmen wird, um unser Gymnasium zu einer „modernen Schule an traditionsreichem Ort“ zu machen. So lautete unsere Definition, dies war die Zielperspektive, die wir dem von Herrn Billen (MdL) geleiteten Arbeitskreis Schulbau bei dessen Besuch Anfang September mitgegeben haben. Dieser Besuch diente der Präsentation der v.a. in den letzten beiden Jahren entwickelten Planungen. Vier thematische Schwerpunkte stehen hierbei im Zentrum: 1) Brandschutzmaßnahmen, 2) energetische Sanierung, 3) Barrierefreiheit (u.a. Aufzug) und 4) die Sanierung und teilweise Neukonzeption der Naturwissenschaften.

Dieser Besuch blieb nicht ohne Folgen: Am 29.09.2017 stimmte der Kreistag dem Gesamtpaket zu. Das ist ein starkes Signal. Das entspricht vor allem dem, was unser Landrat, Herr Dr. Streit, bei seinem letzten Besuch am Regino in Sachen Baumaßnahmen zugesagt hat: Man werde bei dem, was nötig sei, nicht sparen. Meinen Dank an alle Entscheidungsträger verbinde ich mit der Hoffnung, dass nun auch im weiteren Genehmigungsverfahren die „Ampeln auf Grün geschaltet“ werden können.

Hinter einer solchen Summe steckt nicht nur ein politischer Wille, sondern auch eine Menge an Vorarbeiten. Hier danke ich sowohl der von Herrn Olinger geleiteten Schulabteilung der Kreisverwaltung als auch dem Architekturbüro Wirty&Wirty sowie dem Planungsbüro Weber für die überaus gründlichen und sehr aufwändigen Vorarbeiten.

Ich danke aber auch Herrn Hafner, ohne dessen Ortskenntnis und Bereitschaft auch zu einer exotischen Auslegung des Begriffs der Dienstzeit die Planungen nicht so vorangekommen wären.

Blicken wir also nach vorne. Sobald die baufachliche Genehmigung vorliegt, können die Ausschreibungen beginnen. Wir sind also gespannt.

Gespannt dürfen wir auch auf die Turnhalle blicken. Hier haben in den Herbstferien Vermessungs-arbeiten begonnen, weitere planungsrelevante Vorarbeiten sind bereits ausgeschrieben. Die Kreisverwaltung bleibt auch hier bei ihrer Linie Gründlichkeit vor Aktionismus.

Nun wünsche ich allen einen guten Start in das neue Quartal, der MSS 13 aber jene Ruhe und Ausgeglichenheit, die zur konzentrierten Vorbereitung und Gestaltung der Vorabiturklausuren nötig sind.

Mit den besten Grüßen

Albrecht Petri