21.09.2017 :: Regino unterwegs / Austauschfahrten / Krakau, Polen / 

Besuch der Schülerinnen und Schüler vom VI. Lyceum, Krakau 2017

Abschiedsfrühstück im Kapitelsaal

Von Lena Nelles und Anna-Lena Ostermann

Voller Vorfreude auf das Wiedersehen mit den polnischen Schülern holten wir unsere Austauschpartner Dienstagabend in Prüm ab. Nach freudigen Begrüßungen ging es dann auch schon für alle nach Hause, und für unsere Gäste in die noch unbekannten Gastfamilien.

Mittwochs begleiteten die Schüler uns in den ersten beiden Stunden in den Unterricht, damit sie sich ein Bild davon machen konnten, wie sich der deutsche Unterricht zum polnischen unterscheidet. In der dritten und vierten Stunde gingen wir gemeinsam in die Dell und spielten dort verschiedene Teamsportarten wie Basketball, Volleyball – unteranderem der Nationalsport der Polen - und Fußball unter Leitung von Herrn Götz und Frau Sternkopf.

Am Mittag fand dann eine Führung in der Basilika von Monika Roleff statt, an der beide Gruppen teilnahmen.

Am Nachmittag hatten wir Freizeit, die einige von uns nutzen um den Schülern Prüm zu zeigen und gemeinsam den ersten Tag zusammen ausklingen zu lassen.

Den darauf folgenden Tag verbrachten wir in Köln. Dort machten wir zwei getrennte Führungen im Dom, eine deutschsprachige und eine polnischsprachige. Außerdem besuchten wir eine offene Probe in der Kölner Philharmonie, die sehr beeindruckend war.

Später hatten wir Zeit zur freien Verfügung, die wir nutzen konnten um uns ausgewählte Museen in Köln anzusehen. Gegen Abend ging es dann nach einem anstrengenden, aber erlebnisreichen Tag zurück nach Prüm.

Am Freitag besuchten wir Trier, dort machten wir eine sogenannte „Expertenführung“, in der die deutschen Schüler zu zweit oder alleine kleine Vorträge über die verschiedenen Sehenswürdigkeiten wie z.B. das Amphitheater, die Kaiserthermen, den Dom, die Konstantin-Basilika und natürlich die Porta Nigra vorbereitet hatten und vortrugen. Herr Brosowski konnte uns als begleitender Geschichtslehrer zusätzlich allerlei Wissenswertes erzählen.

Danach hatten wir in Trier ebenfalls Freizeit, damit unsere Austauschschüler auch den Rest der ältesten Stadt Deutschlands erkunden konnten. Anschließend fuhren wir nach einem eindrucksreichen Tag nach Hause.

 

Samstags trafen wir uns nachmittags, um mit dem Bus zur viandener Burg zu fahren. Nach einer Stunde, die uns zur freien Verfügung stand um die Burg zu erkunden, fanden wir uns schließlich wieder zusammen um weiter nach Echternach zu fahren um dort den Abend im Konzert des Symphonischen Blasorchesters im Trifolion ausklingen zu lassen. Nach dem Konzert traten wir dann spät abends die Heimreise an und beendeten den erlebnisreichen Tag.

Den vorletzten Tag durften wir nach unseren eigenen Plänen frei gestalten. Einige deutsche Schüler fuhren mit ihren Austauschschülern nach Luxemburg, andere ins Schwimmbad nach Bitburg oder grillten an einem Weiher in der Nähe von Olzheim.

Es war ein sehr entspannter Tag, der dafür genutzt werden konnte, um sich von den vorherigen Tagen zu erholen.

Den Vormittag des letzten Tages konnten die polnischen Schüler in ihren Gastfamilien verbringen bevor wir uns alle mit unseren Familien zu einer Wanderung zur Skihütte in der Wolfsschlucht aufmachten. Dort verbrachten wir einen schönen Nachmittag mit tollem Wetter bei Grillen und gemütlichem Beisammensein, um den Austausch langsam ausklingen zu lassen.

Bevor die polnischen Schüler zur Heimreise ansetzten, trafen wir uns mit unseren Lehrern im Kapitelsaal der Schule um ein letztes gemeinsames Frühstück einzunehmen und um die ereignisreichen zwei Wochen Revue passieren zu lassen. Gegen halb elf traten die polnischen Schüler – nach einer langen Verabschiedung – die Heimreise gen Krakau an.

Abschließend können wir festhalten, dass der Polenaustausch eine sehr erlebnisreiche und schöne Fahrt war, in der man die Kultur des jeweilig anderen Landes sehr gut kennenlernen und natürlich auch neue Kontakte aufbauen konnte. Es ist wichtig den Kontakt zu unseren Landesnachbarn zu pflegen – auch auf Grund der schwierigen Verhältnisse und Beziehungen während des 2. Weltkrieges. Daher ist natürlich auch der Höhepunkt der Fahrt der Tagesausflug nach Ausschwitz, bei der einem sehr wohl bewusst wird, dass sich so eine Katastrophe nicht noch einmal ereignen darf!

Darüber hinaus sind viele neue Freundschaften entstanden, auch über die Landesgrenzen hinweg, denn Kontakte kennen keine Grenzen bzw. Entfernungen.  

Besuch Prümer Schüler am VI. Lyceum Krakau

Von Fabienne Eicks und Elisa Sohns


Der Schüleraustausch Polenfand in der Woche vom 09.05. bis zum 16.05.2017 statt.  18 Schüler der Stufe 10 verbrachten eine Woche in ihren Gastfamilien in Krakau und lernten dabei die polnische Lebensweise kennen.  

Nachdem die Schüler an ihrem Ankunftstag ihre Gastfamilien kennengelernt hatten, fand am nächsten Tag ein Tanz-Workshop statt. Anschließend fand eine sehr informative Stadtbesichtigung quer durch Krakau statt. Am Donnerstag fand bei gutem Wetter eine Wanderung durch den Nationalpark Ojcow statt. Im Anschluss wurde am späten Nachmittag mit allen Schülern zusammen gegrillt. Der folgende Tag startete mit Sportunterricht.  Es wurden ein Volleyball-Turnier und ein Staffellauf-Wettkampf veranstaltet. Die geplante Wanderung zu dem Kosciuszko-Hügel in Krakau fiel leider wegen schlechtem Wetter aus, weshalb die Austauschschüler den Nachmittag frei gestalten konnten. Das Wochenende verbrachten alle deutschen Schüler bei ihren Gastfamilien. Die Aktivitäten waren sehr unterschiedlich. Es war von einem Zoobesuch, Bowling, Salzbergwerkbesichtigung, Floß fahren bis hin zu „Chillen“ am See, Shoppen und Grillen alles dabei. Am Montag besuchten die deutschen Schüler das Konzentrationslager in Ausschwitz und Birkenau. Dies war mit Sicherheit eine lohnenswerte Erfahrung.

Dienstag hieß es dann für alle früh aufstehen und Abschied nehmen. Doch freuen wir uns schon auf ein Wiedersehen, wenn die polnischen Schüler vom 30.05-06.06 die Eifel entdecken werden.

Bilder aus Krakau, vom 09.05. bis 16.05.2017


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