21.09.2017 :: Regino unterwegs / Studienfahrt Jahrgang 12 nach Katalonien 2017 / 

Studienfahrt der Stammkurse 12Bi2, 12M1 und 12SP1 nach Katalonien

Unsere Reise begann am Sonntagabend, den 23. April 2017.Wir starteten gemeinsam mit unseren Lehrern Frau Zimmer, Herr Metzen, Herr Di Stefano und Frau Weis gegen 20:00 Uhr vom Gerberweg in Prüm unsere Studienfahrt in das 1200 Kilometer entfernte Calella, welches in der Autonomen Region Katalonien nördlich von Barcelona liegt. Gemeinsam mit den Busfahrern, die versuchten uns die Fahrt mit Witzen und lustigen Sprüchen so angenehm wie möglich zu gestalten, wurde die 14-stündige Busfahrt viel erträglicher als wir dachten.

Im Hotel Internacional angekommen, durften wir gegen Mittag unsere Zimmer beziehen und hatten bis zum Abendessen Zeit, das sonnige Calella in Kleingruppen zu erkunden.

Am darauffolgenden Tag ging es nach dem Frühstück das erste Mal nach Barcelona. Bei gutem Wetter nahmen wir in zwei größeren Gruppen jeweils an einer Stadtführung teil, bei welcher wir unter anderem Bauwerke von Antoni Gaudí, einer der bedeutendsten Architekten Spaniens, im gotischen Viertel betrachteten, die Rambla, welche den Hafen mit der Plaça de Catalunya verbindet, entlang spazierten und uns katalonische Bräuche nähergebracht wurden. Ein Beispiel dafür wäre das St. Jordi Fest am 23. April, das unserem Valentinstag entspricht. An diesem Tag verschenken die Männer an jede wichtige Frau in ihrem Leben, egal ob Mutter, Schwester oder Frau eine Rose. Die Frauen schenken den Männern im Gegenzug ein Buch. Nach etwas Freizeit fuhren wir gemeinsam mit dem Bus in den Park Güell, dieser ist Gaudís Hommage an die Natur, der sich insbesondere durch vielen bunten Mosaike kennzeichnet. Ursprünglich sollte er als Wohnsiedlung dienen, jedoch scheiterte dieses Projekt aufgrund fehlender finanzieller Mittel. Von hier aus hatten wir einen wunderschönen Ausblick über ganz Barcelona und am Horizont ließ sich das Meer erahnen.

Am Mittwochvormittag befuhren wir mit dem Bus den Montjuic, Barcelonas Hausberg, der viele der Sportstätten, die für die olympischen Spiele 1992 erbaut wurden, beheimatet. Auf dem Berg besuchten wir das Olympiastadion und genossen auf einer Aussichtsplattform den weiten Blick über die Hafenstadt. Am Nachmittag besichtigten wir bei leider schlechterem Wetter das Freilichtmuseum Poble Espanyol, welches Bauwerke aus den verschiedenen Regionen und Epochen Spaniens in Form von Nachbauten widerspiegelt. Unter anderem zu sehen sind ein romanisches Kloster, Teile von Palästen, die Stadtmauer von Ávila oder auch ein Nachbau des Tores des Heiligen Vizenz. Abends besichtigten wir Gaudís größtes Bauwerk, die Sagrada Familia, eine römisch-katholische Basilika, die gleichzeitig das Wahrzeichen der Stadt darstellt. Im Jahr 2026 soll der Bau dieser beeindruckenden Sehenswürdigkeit, der 1882 begonnen wurde, zu Ehren Gaudís an seinem 100. Todestag abgeschlossen werden.

Da der Donnerstag für eine Wanderung an der Costa Brava zu verregnet war, entschieden wir den letzten Tag ebenfalls in Barcelona zu verbringen. Dieses Mal erkundeten wir am Vormittag Barcelona auf eigene Faust, um weitere Sehenswürdigkeiten, Plätze und Stadtviertel zu erkunden, typische spanische Gerichte, wie Tapas zu kosten oder in die Modewelt Spaniens einzutauchen.

An unserem letzten Tag reisten wir mit dem Zug nach Blanes, um dort den Botanischen Garten zu besuchen. Hier wurde uns auf beeindruckende Art und Weise die Pflanzenvielfalt des mediterranen Raums nähergebracht.  Vor und nach der Erkundung dieses botanischen Highlights hatten wir bei herrlichem Wetter Zeit, die Strandabschnitte des kleinen Küstenstädtchens Blanes zu genießen oder die kleinen Läden an der Promenade zu erkunden. Gegen 18:00 Uhr traten wir unsere Rückreise nach Prüm an, wo wir am nächsten Morgen müde, aber gut gelaunt ankamen.

Es war eine sehr aufschlussreiche, informative, aber auch lustige Woche. Ein besonderer Dank gilt den Lehrern, die uns begleitet haben, sowie den Busfahrern, die sich stets sehr verständnisvoll zeigten und immer für gute Stimmung sorgten. 


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