23.07.2017 :: Schul-AGs / Schulsanitätsdienst / 

Von Clemens Hackenberg

Ein Schüler sitzt auf dem Stuhl, den Kopf nach hinten gelegt und heftig atmend. Daneben auf dem Boden ein zweiter. Ein Konchensplitter ragt aus seinem Bein und es fließt Blut aus einer Wunde. Ein dritter sitzt mit einer Platzwunde am Kopf an ein Tischbein gelehnt. Jeweils sechs Jugendliche der Schulsanitätsdienste von Kaiser Lothar Realschule plus und Regino Gymnasium Prüm üben den Ernstfall. 

Ohne detaillierte Absprache wurden 3 Schüler professionell geschminkt. Dann werden für jeden Verletzten zwei Schüler gerufen, die die Erste Hilfe leisten müssen. Sie wissen erst mal nicht, was sie erwartet. Ein dritter Schüler protokolliert das Vorgehen der Rettungsdienstler mit einer Checkliste. Diagnose, Ansprache des Verletzten, Erste Hilfe vor Ort, Verstärkung rufen: Alles wird genau notiert. Anschließend bespricht die ganze Gruppe: was wurde richtig gemacht, wo gab es Fehler, was kann man noch optimieren? Besser kann man den Ernstfall nicht proben. 

Wir sind stolz auf unseren Schulsanitätsdienst, der so bereitwillig unsere Schulgemeinschaft stärkt.  Aus der ehrenamtlichen Arbeit bei den Rettungsdiensten bringen die Schüler viel Fachwissen im Umgang mit Verletzten und Unfällen mit. Sie treffen sich regelmäßig Donnerstags, machen Übungen, kontrollieren die Erste-Hilfe-Kästen auf Vollständigkeit, stehen auf Sportfesten und in den Pausen zur Verfügung oder sonst, wenn man sie braucht. 

Federführend agieren an der Kaiser-Lothar Realschule plus zur Zeit Jean Pierre Meier und Maximilian Schmitz für den Schulsanitätsdienst. Sie haben den Überblick, weisen neue MitschülerInnen ein und können Jugendliche durch ihr Engagement zum Mitmachen begeistern. Die Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbeauftragten Lehrern funktioniert und soll so weiter geführt werden.


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