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Regino von Altrip

Regino wird Mitte des 9. Jahrhunderts in Altrip bei Speyer als Sohn einer Adelsfamilie geboren. Er tritt in das dortige Kloster Altrip ein, das zur Herrschaft der Abtei Prüm gehört. Als Prümer Abt führt er nach zwei verheerenden Normanneneinfällen 882 und 892 die Benediktinerabtei zu neuer Blüte. Im Liber Aureus (Goldenes Buch) lässt er die vorhandenen Urkunden über den Prümer Grundbesitz kopieren und mit dem Prümer Urbar legt er ein umfangreiches Güterverzeichnis der mächtigen Abtei an. Aus seiner Feder stammt zudem ein Visitationshandbuch, das einen umfangreichen Fragenkatalog für die mittelalterlichen Sendgerichte enthält. 899 verlässt er enttäuscht das Prümer Kloster, nachdem ihn lokale Adlige aus dem Amt gedrängt hatten. Regino findet Zuflucht beim Bischof von Trier. Dort widmet er sich der Musik und der Geschichts-schreibung und verfasst bedeutende Werke hierzu. Regino stirbt 915 und wird in St. Maximin in Trier bestattet.


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