19.01.2019 :: Fachschaften / Sozialkunde / Direktkandidaten der Landtagswahl 2016 und Julia Klöckner zu Gast in Prüm / 
Kandidaten der Parteien zur Landtagswahl 2016 zu Gast in Prüm

Von Pascal Sepp, Mitglied im Vorstand der Kreisschülervertretung

„Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Tyrannei auf!“ (Wandspruch im Mainzer Landtag)
Dieses Zitat habe ich vor einiger Zeit gelesen. Es beschreibt meiner Meinung nach anschaulich, wie wichtig es ist, für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung einzustehen!
Doch leider hat sich bei vielen Menschen eine Politikverdrossenheit eingenistet, die mir, durch mein politisches Engagement, auch in meinem Umfeld auffiel.

Gerade die jungen Leute sind für politische Information und Beratung offener, als allgemein angenommen. Damit meine ich, dass man diese Menschen von der Wichtigkeit der Politik überzeugen kann.

Mit dieser Intension und Auffassung habe ich als Vorstandsmitglied der Kreisschülervertretung die Politikdebatte für Schülerinnen und Schüler initiiert und konnte Michael Billen (CDU), Jürgen Krämer (FDP), Nico Steinbach (SPD), Dietmar Johnen (B90 Die Grünen) und Viktor Oest (Die Linke) gewinnen.
Albrecht Petri, Mathilde Weinandy, Jan Herbst und ich hielten ein Grußwort,  bevor die hitzig geführte Debatte zwischen den Politikern begann. Alle Redner waren sich einig, dass das demokratische System nur mit aktiver Beteiligung funktionieren kann!

In der anschließenden Diskussionsrunde wurden die Fragen der Schülerinnen und Schüler  beantwortet. Eine strikte Zeitvorgabe seitens der Moderation nötigte die Politiker, schnell auf den Punkt zu kommen.

Ob Bildungs- oder Asylpolitik: Die Vertreter der Parteien standen Rede und Antwort!
Bei dieser Diskussion konnte sich jeder einen Überblick über die verschiedenen Ansätze der Parteien machen. Der Fokus lag dabei auf der politischen Lage vor Ort, also im Kreis.

Um einen weitumfassenderen Einblick in die aktuellen politischen Ereignisse zu erhalten, beantwortete anschließend Julia Klöckner die Fragen der Schülerinnen und Schüler.

An der allgemeinen regen Beteiligung merkte man, dass man den Jugendlichen keine pauschale  „Null Bock“-Einstellung vorwerfen kann. Ganz im Gegenteil!
Interesse an der Politik besteht. Sie muss nur so gestaltet und publiziert werden, dass die Schülerinnen und Schüler merken, dass ihre Probleme gehört und ernst genommen werden.

Mit dieser Veranstaltung wollte ich meine Mitschüler motivieren wählen zu gehen, denn meiner Meinung nach wählt derjenige, der nicht wählt, radikal.
Am 13. März 2016 ist Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. Es wäre schön, wenn auch Sie, lieber Leser, von Ihrem Stimmrecht Gebrauch machten!



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