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Regino-Schüler musizieren für Flüchtlinge - Schulkonzert am 6. Oktober 2015
Foto: LW-Archiv

Von Michaela Ostermann

Das traditionelle Schulkonzert des Regino-Gymnasiums am 6. Oktober in der Karolingerhalle in Prüm, in dem alle Musikgruppen der Schulgemeinschaft ihr Können unter Beweis stellen, stand in diesem Jahr unter dem Motto „Schülerinnen und Schüler engagieren sich für die Flüchtlinge im Eifelkreis Bitburg-Prüm“.

Die Concert-Band unter Leitung von Tobias Meyer war der „Eisbrecher“ des Konzertes und brachte mit schwungvollen Melodien die Leute in Stimmung. Alexandra Becker und die Sängerinnen und Sänger des Mittelstufenchores folgten; insbesondere bei „It’s raining men“, dem letzten der fünf vorgetragenen Chorsätze, wurde die Freude der Mädels und Jungs der 7. bis 10. Jahrgangsstufe am Singen spürbar.  

Der Oberstufenchor unter der Leitung von Martin Leineweber zog singend in die Halle ein und überzeugte wie immer nicht nur durch guten Chorgesang, sondern auch durch beeindruckende solistische Einlagen besonders talentierter Sängerinnen und Sänger; so schwärmte Manuel Ruhe aus der Klasse 8a1 in einem souveränen Auftritt von seiner „Deutschlehrerin“.  Ebenso zum Markenzeichen dieses Chores gehören die durchaus nachdenklich stimmenden Texte der ausgewählten Songs. Die Truppe wurde am Klavier begleitet von Petra Theis (Musikschule Kalimba).

Ein vorläufiger Höhepunkt des Konzertes bildete der Auftritt des  Musik-Grundkurses 13mu1 unter Leitung des Schülers Philip Pfeifer mit der Uraufführung des Songs „Regino’s Prümer“, der aus der Feder der Kursmitglieder selbst stammt und bei dem Einige mit ihren solistischen Einlagen – Lena Dahm (Gesang), Sophie Thomes (Saxophon), Michael Pick (Bratsche), Stefan Lenz (Euphonium) – ihr musikalisches Talent unter Beweis stellten. „Der Song hat echten Ohrwurmcharakter und das Potential, zu unserem Schulsong zu werden!“, so Markus Wolsiffer, der Musiklehrer des Kurses.

Nach einer kurzen Pause ging es weiter mit dem Schulorchester, das aufgrund zahlreicher Zugänge aus den Streicherklassen der vergangenen Jahre zu einer stattlichen Gruppe mit komfortabler Besetzung insbesondere der Streicherregister herangewachsen ist. Markus Wolsiffer brachte mit seiner Truppe nach zwei kürzeren Stücken sogar den 1. Satz („Allegro con brio“) von Beethovens 5. Sinfonie in der Bearbeitung von Thomas Stapf zu Gehör.

Elena Hoffmann erläuterte als Vertreterin des amtierenden SV-Teams des Regino-Gymnasiums, auf dessen Initiative das Engagement der Musikgruppen für die Flüchtlingshilfe zurückgeht, das Anliegen des Abends, etwas für die zahlreichen Flüchtlinge im Kreis zu tun, und rief die Zuhörerschaft zu großzügiger Spende am Ende des Konzertes auf. Monika Fink sprach in ihrer Funktion als Vorsitzende des Kreisverbandes des Deutschen Roten Kreuzes im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Grußworte und bedankte sich für das großartige Engagement der Schülerinnen und Schüler des Regino-Gymnasiums. Dem Förderverein der Schule und dem Verein der Ehemaligen und Freunde des Regino-Gymnasiums sei an dieser Stelle herzlich für die Übernahme des Kosten für das Konzert gedankt, damit die Spenden der Zuhörer auch vollständig der Flüchtlingshilfe zu Gute kommen konnten.

Mit einem weiteren Auftritt des Oberstufenchores ging das Programm weiter. Die Big-Band unter Leitung von Markus Wolsiffer war schließlich die letzte Musikgruppe der Schule, die das Ergebnis ihrer Probenarbeit präsentierte; bewusst schwungvoll erklangen drei Stücke in typischem Big-Band-Sound: „Gimme some lovin‘“, „What is hip?“ und „Hawai-five-o“.

Den Abschluss eines beeindruckenden Konzertabends bildete der Song „Die Menschen einer Welt“, der als Wettbewerbsbeitrag von den Schülerinnen und Schülern der Klasse 8a2 im vergangenen Jahr komponiert worden war und von allen insgesamt 150 Musikerinnen und Musikern unter Leitung von Martin Leineweber gemeinsam gespielt und gesungen wurde: „Lass uns singen, lass uns tanzen, lass uns Freunde sein! Das sind wir, die Menschen einer Welt! Tolerieren, respektieren, du und ich, das sind wir, die Menschen einer Welt!“ Einen thematisch besseren Abschluss hätte man sich nicht vorstellen können!


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