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„Vorschule trifft Abiturientia“ – Experimentiertag am Regino

 

26.02.2015 Wenn die schriftlichen Abiturprüfungen abgeschlossen sind und die letzten Schultage für die Schülerinnen und Schüler eines Abiturjahrgangs angebrochen sind, beginnt eine Zeit für besondere Aktivitäten. So ist es bereits zur Tradition geworden, dass die jeweiligen Vorschulkinder der Integrativen Kindertagesstätte der Lebenshilfe Prüm e.V. in die Räume des Fachbereichs Chemie unseres Gymnasiums kommen und mit Schülerinnen und Schülern eines Chemiekurses experimentieren. Am Montag, dem 09. Februar 2015 war es wieder soweit: Fünfzehn Vorschulkinder kamen zusammen mit drei Erzieherinnen - Maria Reisen, Marianne Raskopp und Anna Blum – und wurden von den jungen Damen und Herren des Grundkurses Chemie (13 ch1) empfangen. Auch Herr Petri und die Chemielehrerin des Kurses 13 ch1, Frau Ostermann, begrüßten die kleinen Gäste. An den einzelnen Tischen waren Experimentierstationen von den Abiturienten des 13 ch1 sorgfältig vorbereitet und aufgebaut. Die Kinder verteilten sich in Zweierteams auf die einzelnen Stationen und führten die Experimente durch. Die „Großen“ erklärten, unterstützten und leiteten an ....

Es wurden bunte und beim Kontakt mit Wasser heftig sprudelnde Badezusätze aus „Haushaltschemikalien“ zusammengerührt und geformt, ebenso wurde Klebstoff aus Gummibärchen hergestellt. Auch kleine Kriminalisten kamen auf ihre Kosten, denn die Kinder erstellten ihre eigene Fingerabdruckkartei und überprüften Tinten für Geheimbotschaften auf ihre Tauglichkeit und Möglichkeiten zu dessen Entschlüsselung.

Die Naturwissenschaften gehen den Dingen auf den Grund, hier wird ganz genau hingeschaut und so gehörte zum Experimtierparcours auch das Basteln einer eigenen Lupe  dazu.

Die Liste der Geräte in Kinderzimmern, deren Funktion von Batterien abhängt, ist lang und der Ärger, wenn das Lieblingsspielzeug nicht mehr in Betrieb gesetzt werden kann, weil der Batterievorrat aufgebraucht ist, ist vertraut. So war es für die Kinder auch besonders interessant, eine eigene Batterie mit Hilfe von Kartoffeln und einigen Metallblechen zu „bauen“, die tatsächlich eine kleine Lampe zum Leuchten brachte.

Am Ende gab es einen „Forscher-Orden“ und ein reich bebildertes „Experimentier-Skript“, anhand dessen die Kinder zu Hause die Experimente wiederholen können.

Es ist jedes Mal rührend zu beobachten, wie alle zusammen experimentieren und sich die „Großen“ um die „Kleinen“ kümmern. Schüler wie Vorschulkinder scheinen Spaß an dieser doch etwas anderen Form von Unterricht zu haben. - Für die Schülerinnen und Schüler des 13 ch1 war diese Chemiestunde sicherlich eine echte Herausforderung, allerdings auch eine sehr bereichernde Erfahrung.

Michaela Ostermann


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