19.11.2017 :: Homepage / Regino aktuell / 

„Hier stehe ich und kann nicht anders!“ - Ökumenischer Gottesdienst des Regino-Gymnasiums zum 500-ten Jahrestag der Reformation

Von Udo Weis

In der bis auf den letzten Platz gefüllten Prümer Basilika feierte die ganze Schulgemeinschaft am Freitag, dem 27.10.2017,  das epochale und weltgeschichtlich so folgenreiche Ereignis vor 500 Jahren, das untrennbar mit dem Namen Martin Luther verbunden bleibt. Durch die Vielfalt, die von den Beiträgen der verschiedenen musikalischen Gruppen der Schule, von einer Kurzgeschichte aus dem heutigen Schulalltag über ein fiktives Interview mit Martin Luther bis hin zur Predigt von Pfarrer Ruhl reichten, gelang es dem Vorbereitungsteam, die Kernbotschaft der Reformation nicht nur historisch verständlich zu machen, sondern sie auch in die heutige Zeit hinein lebendig auszulegen.

„Was gibt es an der Reformation eigentlich zu feiern? Ist sie nicht eher eine Katastrophe für die damalige Kirche gewesen, weil sie zu einer bis heute andauernden Kirchenspaltung geführt hat?“
Von dieser Frage gingen Frau Faschin und Frau Mattes in ihrem kurzen Überblick über die Wirkungsgeschichte des Thesenanschlags am 31.10.1517 aus. Sie verdeutlichten, dass der damals gewaltsam ausgetragene Streit und die Spaltung sicher kein Grund zum Feiern sind. Aber sie betonten, dass die beiden Konfessionen in 500 Jahren einiges dazugelernt haben und heute respektvoll und tolerant miteinander umgehen. Einen wirklichen Grund zum Feiern sahen sie vor allem in dem Mut Martin Luthers, damals seine Meinung zu ändern und zu seiner neuen Überzeugung zu stehen, auch vor dem Kaiser und den Großen des Reiches auf dem Reichstag in Worms 1521. „Durch solchen Mut kann sich etwas in der Welt verändern.“
Dass ein solcher Mut, gegen den Strom zu schwimmen, auch heute im alltäglichen Leben gefragt ist, zeigte eine Schülergruppe, die in einem Anspiel die Kurzgeschichte „Merle“ von Andreas Steinhöfel vorführten: ein neuer Lehrer wird wegen seiner Gummistiefel von einer Schulklasse gemobbt. Merle, die sich anfänglich am Mobbing beteiligt, bringt dann den Mut auf, sich allein gegen die Klasse zu stellen und das Verhalten der Mitschüler zu verurteilen.

Die Gewissensentscheidung von Merle und auch von Martin Luther vor 500 Jahren stand dann auch im Mittelpunkt eines fiktiven Interviews, das eine Reporterin (Frau Debald) mit Martin Luther (Aaron Igelmund) führte. Der Reformator macht darin deutlich, dass er ein tiefgreifendes Erlebnis hatte, in dem Gott ihn aufforderte, die Missstände in der Kirche nicht weiter hinzunehmen, sondern gegen sie anzukämpfen und für die Wahrheit einzutreten. In dem Interview wird deutlich, dass der Glaube (für Martin Luther) das ist, woran der Mensch sein Herz hängt, worauf er völlig vertraut, was sein ganzes Verhalten prägt. Deshalb kann der Glaube nicht belanglos sein. Gleichzeitig darf der Glaube als persönliche Überzeugung niemals anderen aufgezwungen werden. Heute nach 500 Jahren sehen wir den „Glauben“ weiter als damals: auch der Glaube an sich selbst oder die begründete humanistische Haltung eines Atheisten kann dem Menschen Energie und Mut für Veränderungen geben.

Der Oberstufenchor interpretierte anschließend gemeinsam mit dem Grundkurs 13 Musik das „klassische“ Reformationslied: Ein feste Burg ist unser Gott.
In seiner umfassenden Predigt spannte dann Pfarrer Ruhl den Bogen von diesem Lied, das in seiner kämpferischen Sprache von den Konfessionsstreitigkeiten und -kriegen geprägt ist, hin zur heutigen Zeit, in der beide Konfessionen nicht mehr gegeneinander, sondern miteinander – ökumenisch – für die Sache Jesu in einer immer noch unfriedlichen Welt eintreten.
Die Beiträge der Schülerinnen und Schüler wurden zwischendurch und am Ende mit reichlichem Applaus belohnt.

Mitwirkende: die Concert Band und Schülerinnen und Schüler der Klasse 6, der Mittelstufenchor, der Oberstufenchor, der Grundkurs 13 Musik, der Grundkurs Katholische Religion und der Grundkurs Evangelische Religion. Es predigt der evangelische Pfarrer Clemens Ruhl.

Abiturfeier 2017 am Regino-Gymnasium: 14 Abiturienten mit Note 1,5 und besser!

Von Martin Leineweber

„Ihr seid lebendigen Steinen gleich, seid tragfähig, belastbar, gebildet und stützt euch gegenseitig.“ Dieser Vergleich – zitatgestützt aus der „mentalen Landkarte Aachen, Prüm, Rom“ hergeleitet – prägte die Festrede des Schulleiters Albrecht Petri, als er am vergangenen Freitag, dem 31. März 2017, 124 Schülerinnen und Schülern des Regino-Gymnasiums das Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife überreichen konnte. Dabei gingen die magischen Worte, die Petri dem Leiter der Mainzer Studienstufe, Mathias Christmann, überließ, fast im Jubel unter: „Gesamtdurchschnitt 2,3: Das hat es am Regino-Gymnasium noch nie gegeben!“ Der beste Jahrgang der Schulgeschichte also, ein Zertifikat, das sich auch in den vielfältigen und teilweise schwergewichtigen Sonderpreisen für außerordentliche Verdienste bzw. Leistungen einzelner Abiturientinnen und Abiturienten auf den Gebieten Schulgemeinschaft, Naturwissenschaften, Sprachen, Gesellschaftswissenschaften, Musik oder Theater widerspiegelte. Passend hierzu auch die gewitzt-geschliffene Abschiedsrede des Schülersprechers Johannes Neisius.

Es gratulierte, stellvertretend für den Schulelternbeirat, Frau Sabine Rehm, für den Förderverein Frau Brigitte Schwalen und für den Verein der Ehemaligen und Freunde Herr Jan Herbst.

Das vermeintlich moderne Mitteilungsgebaren gewisser Politiker parodierend, hatte der stellvertretende Schulleiter Stephan Welker die Festgäste in der „coolen location“ Salvator-Basilika begrüßt: die Eltern, das Kollegium, Personen der Prümer Öffentlichkeit, darunter Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy und Verbandsbürgermeister Aloysius Söhngen und Vertreter benachbarter Schulen. Besondere Aufmerksamkeit erfuhr dabei traditionell die geschätzte Anwesenheit Ehemaliger, die vor zehn, fünfundzwanzig, vierzig, fünfzig oder, wie im Falle von Herrn Josef Heck, sogar vor fünfundsiebzig Jahren das Abitur ablegten. Viele dieser Persönlichkeiten unterstützen durch ihre Mitgliedschaft im Ehemaligenverein die Geschicke der Schule. Dies geschieht in gleicher Weise durch die rege Arbeit des Fördervereins, der die aktive Elternschaft abbildet. Zukünftig soll das Stützwerk aus lebendigen Steinen noch um eine dritte Säule erweitert werden. Man sei dabei, eine Schulstiftung zu gründen, wie Petri in einer Randnotiz erstmals öffentlich ankündigte.

Den Auftakt des Festes bildete in guter Tradition der Abiturgottesdienst, dem Pfarrer Clemens Ruhl und Pfarrer Siegfried May vorstanden. „Zauber der Zukunft“ lautete selbstredend das Motto.

Ein besonderes Lob gilt den Musik-AGs der Schule, die durch eine raffinierte Vielfalt in der Musikauswahl festlichen Glanz versprühten.

Das Abitur 2017 haben bestanden:

Antonia Abels Olzheim; Nataša Adžic Arzfeld; Janine Andre Daleiden; Robert  Arimond Balesfeld; Male Arimond Prüm; Johannes  Arnoldi Strickscheid; Larissa Aßmann Arzfeld; Sofia Bach Prüm; Michèle Backes Schwirzheim; Esther Marie Backes Giesdorf; Jonas Backes Auw; Tobias Ballmann Lichtenborn; Fabienne Ballmann Prüm; Eva Baltes Prüm; Jean Pierre  Baltes Prüm; Leon Bastuck Prüm; Henrik Bell Stadtkyll; Anthony Binte Prüm; Katharina Brandt Schlausenbach; Henrik Burbach Arzfeld; Catherine Candels Harspelt; Jana Christen Pronsfeld; Paulina Cremer Ellwerath; Peter Cremer Rommersheim; Tanja Diederichs Ormont; Angelina Diederichs Habscheid; Helena Dimmer Prüm; Kerstin Ehleringer Winterspelt; Daniel Eichten Roth; Jessica Eppers Schönecken; Claudia Veronika Fischbach Prüm; Iffet Genç Prüm; Thomas Gierenz Arzfeld; Sabrina Gieretz Orlenbach; Johanna Gieretz Orlenbach; Niklas Gieretz Lünebach; Nicolas Glandien Pronsfeld; Lena Gretz Winterspelt; Selina Haas Watzerath; Laura Haas Prüm; Nikola Haas Hallschlag; Carina Hahn Schönecken; Lucas  Hänsel Rommersheim; Christina Hansen Pronsfeld; David Hansen Schwirzheim; Lina Hermes Pronsfeld; Miriam Hess Olzheim; Laura Heyen Pronsfeld; Andrea Hoffmann Matzerath; Nathalie Hoffmann Lünebach; Elena Hoffmann Olzheim; Karsten Hoffmann Schwirzheim; Karsten  Jänen Winterspelt; Theresa  Jobelius Olzheim; Jutta Johanns Weinsheim; Wiebke Jost Stadtkyll; Nina  Käpper Büdesheim; Fabian Kaufmann Auw; Sebastian Kirsch Feuerscheid; Marie Klaka Prüm; Luisa  Knauf Winterscheid; Oliver  Kockelmann Watzerath; Hannah Kohlen Schönecken; Beatrice Kohnenmergen Prüm; Theresa Kribs Arzfeld; Jay Maurice Krieger Prüm; Lea Nora Krommen Dasburg; Kevin Kunz Niederprüm; Lisa Lammes Wallersheim; Eric Josef Lenz Brandscheid; Claudia Lenz Sellerich Hontheim; Hannah Lenz Prüm; Oliver Link Bleialf; Elena Lorse Prüm; Johannes Marxen Dingdorf; Christoph Meiters Bleialf; Lars Meyer Stadtkyll; Roman Meyers Winringen; Anna Michely Buchet; Nathalie Mies Prüm; Nina Milbert Lichtenborn; Theresa Müller Lasel; Amela Muric Prüm; Laura  Nahrings Prüm; Johannes Neisius Bleialf; Marcel Nober Schwirzheim; Julia Papkalla Prüm; Daniel Peifer Weihs Üttfeld; Lukas  Pfeiffer Roth; Christoph Podszus Winterscheid; Hanna Proll Pronsfeld; David Rauen Brandscheid; Linda Reuland Leidenborn; Vanessa Röder Arzfeld; Jennifer Röder Arzfeld; Marlena Roderich Leidenborn; Robin Roloff Watzerath; Pia Schaperdoth Prüm; Sylvia Scheuern Pronsfeld; Lars Schier Lierfeld; Dennis Schilling Eschfeld; Anna Lena Schmitz Rommersheim; Elena Schneider Fleringen; Johannes Schneider Pintesfeld; Niklas Schoden Lützkampen; Jana Scholtessen Prüm; Niklas Schuhn Hersdorf; Leonie Schumacher Rommersheim; Jonathan Schütz Wawern; Karoline Spies Daun Boverath; Anna Marie Spoo Schönecken; Lena Staudinger Pronsfeld; Andreas Thibol Pronsfeld; Lukas Thome Wawern; Julia Anna Tix Prüm; Selina Trappen Nimshuscheid; Annika Tücks Hallschlag; Uwe Vogt Herscheid; Lisa Vonderhagen Hersdorf; Monika Wagner Stadtkyll; Lena Weckmann Lasel; Amanda Winkelmann Winterspelt-Wallmerath; Jonathan Woidtke Daleiden; Nils Wonner Lünebach

 

Die zehn besten Prüfungsergebnisse erzielten:

Lucas Hänsel, mit dem Durchschnitt 1,0 und 854 Punkten

Robert Arimond, mit dem Durchschnitt 1,0 und 853 Punkten

Nataša Adžić, mit dem Durchschnitt 1,1 und 809 Punkten

Hanna Proll, mit dem Durchschnitt 1,2 und 798 Punkten

Marlena Roderich, mit dem Durchschnitt 1,2 und 788 Punkten

Karsten Jänen, mit dem Durchschnitt 1,3 und 776 Punkten

Lars Schier, mit dem Durchschnitt 1,3 und 775 Punkten

Hannah Kohlen, mit dem Durchschnitt 1,3 und 771 Punkten

Carina Hahn, mit dem Durchschnitt 1,4 und 757 Punkten (VvP Niederprüm)

Jonathan Woidtke, mit dem Durchschnitt 1,5 und 750 Punkten

 

Eine besondere Auszeichnung erhielten:

Buch und Urkunde

Kultusministerium

Robert

Arimond

Rotary-Preis

Rotaryclub Bitburg-Prüm

Wiebke

Jost

Mathematik

Deutsche Mathematiker-Vereinigung

Lucas

Hänsel

Mathematik

Volksbank Eifel

Christoph

Podzus

Mathematik

Volksbank Eifel

Vanessa

Röder

Mathematik

Volksbank Eifel

Lars

Schier

Mathematik

Volksbank Eifel

Anna-Lena

Schmitz

Physik-Buch

Deutsche Physikalische Gesellschaft

Lars

Schier

Biologie

DAK in Prüm

Male

Arimond

Biologie

Barmer GEK in Prüm

Robert

Arimond

Biologie

VBIO

Hanna

Proll

Biologie

AOK in Prüm

Marlena

Roderich

Chemie

Manfred Donike Gesekkschaft e. V.

Lucas

Hänsel

Chemie

Gesellschaft Deutscher Chemiker

Anna-Lena

Schmitz

Deutsch

Literarische Gesellschaft / Scheffelbund

Nathalie

Hoffmann

Englisch

HNC

Nataša

Adžić

Englisch

HNC

Nikola

Haas

Englisch

HNC

Lea

Krommen

Französisch

Fachschaft Französisch

Antonia

Abels

Französisch

Fachschaft Französisch

Robert

Arimond

Französisch

Fachschaft Französisch

Lukas

Thome

Geschichte

Philogogen-Verband

Jonathan

Woidtke

Philosophie

Deutsche Gesellschaft für Philosophie e. V.

Lucas

Hänsel

Philosophie

Deutsche Gesellschaft für Philosophie e. V.

Karsten

Jänen

Sport

Landessportbund: Pierre de Coubertin

Wiebke

Jost

Engagement

Eltern/Ehemalige/Förderverein

Nataša

Adžić

Engagement

Eltern/Ehemalige/Förderverein

Kerstin

Ehleringer

SV

Eltern/Ehemalige/Förderverein

Elena

Hoffmann

SV

Eltern/Ehemalige/Förderverein

Nina

Milbert

SV Elter/Ehemalige/Förderverein Roman Meyers

SV

Eltern/Ehemalige/Förderverein

Johannes

Neisius

SV

Eltern/Ehemalige/Förderverein

David

Rauen

SV

Eltern/Ehemalige/Förderverein

Anna-Lena

Schmitz

SV

Eltern/Ehemalige/Förderverein

Julia

Tix

Durchschnitt

Eltern/Ehemalige/Förderverein

Nataša

Adžić

Durchschnitt

Eltern/Ehemalige/Förderverein

Robert

Arimond

Durchschnitt

Eltern/Ehemalige/Förderverein

Johanna

Gieretz

Durchschnitt

Eltern/Ehemalige/Förderverein

Carina

Hahn

Durchschnitt

Eltern/Ehemalige/Förderverein

Lucas

Hänsel

Durchschnitt

Eltern/Ehemalige/Förderverein

Karsten

Jänen

Durchschnitt

Eltern/Ehemalige/Förderverein

 Hannah

Kohlen

Durchschnitt

Eltern/Ehemalige/Förderverein

Nina

Milbert

Durchschnitt

Eltern/Ehemalige/Förderverein

Hanna

Proll

Durchschnitt

Eltern/Ehemalige/Förderverein

Vanessa

Röder

Durchschnitt

Eltern/Ehemalige/Förderverein

Marlena

Roderich

Durchschnitt

Eltern/Ehemalige/Förderverein

Lars

Schier

Durchschnitt

Eltern/Ehemalige/Förderverein

Julia

Tix

Durchschnitt

Eltern/Ehemalige/Förderverein

Jonathan

Woidtke


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