19.01.2019 :: Fachschaften / Geschichte / Das politische Genf / 
Das politische Genf - Hauptstadt der internationalen Diplomatie
Genf

Eine Exkursion der Fridtjof – Nansen - Akademie und der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz 16. bis 20. Juni 2014

Genf ist wohl nach New York die Hauptstadt der internationalen Diplomatie. Hier wurde 1920 infolge des Versailler Vertrages der Völkerbund gegründet, hier residierte das von Fridtjof Nansen inspirierte Hochkommissariat für Flüchtlinge und hier befindet sich heute der europäische Hauptsitz der Vereinten Nationen mit zahlreichen Sonderorganisationen.

In Genf wird über Abrüstung und Menschenrechte, Krieg und Frieden, Wirtschaft und Entwicklung verhandelt. 25 internationale Organisationen haben heute ihren Sitz in Genf, hinzu kommt im nahegelegenen Lausanne das Internationale Olympische Komitee.

 

Auch landschaftlich sind Genf und der Genfer See Weltklasse: Seit 2007 gehören die benachbarten „Weinterrassen von Lavaux mit Blick auf den See und die Alpen“ zum UNESCO-Weltkulturerbe.

 

Die Exkursion widmete sich der „internationalen“ Seite von Genf und Umgebung. Maria Braus, Fachlehrerin für Geschichte und Französisch am Regino-Gymnasium Prüm, nahm an der Exkursion teil und lernte bei den Besuchen der internationalen Organisationen deren diplomatische und humanitäre Arbeit näher kennen. Sie besuchte dabei mit dem Palais Wilson und dem Palais des Nations zentrale Schauplätze der Weltdiplomatie.

 

So standen auf dem Programm:

 

Ein Gesprächsbesuch beim UN – Hochkommissariat für Menschenrechte (UNHCHR) im Palais Wilson

Der Besuch des Völkerbundpalastes/Palais des Nations mit anschließender Besichtigung des Völkerbundmuseums

Ein Gesprächsbesuch beim UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR)

Die Besichtigung der Zentrale und des Museums des Internationalen Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes sowie

Ein Gesprächsbesuch bei der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD)

 

Bei einem Stadtrundgang konnte auf die bewegte Geschichte Genfs und die Rolle wichtiger Söhne dieser Stadt wie Johannes Calvin, Jean Jacques Rousseau und Henri Dunant eingegangen werden.

 

Die Unterbringung erfolgte in der traditionsreichen französischen Kurstadt Evian – les – Bains, die auch einen „beschaulicheren“ Blick auf den Genfer See ermöglichte.

Maria Braus


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