Der römische Dichter Ovid beschreibt in seinen Metamorphosen (Verwandlungsgeschichten) unter anderem die Entwicklung vom goldenen Zeitalter zum eisernen Zeitalter.

Hatte der Mensch im goldenen Zeitalter ohne Nöte und Ängste, ohne Krieg, Hunger und Entbehrungen in völliger Freiheit und Sicherheit gelebt, in paradiesischen Zuständen sozusagen, war das eiserne Zeitalter geprägt von Rechtlosigkeit, Krieg, Feindschaft, Verbrechen, Grenzüberschreitungen und Ausbeutung.

Annika Burggraf (MSS 12) hat als freiwillige kreative Aufgabe im Leistungskurs Latein dieses eiserne Zeitalter in einer beeindruckenden Collage mit originalen Textzitaten aus den Metamorphosen, aber auch mit Bezügen zur Gegenwart dargestellt und veranschaulicht.

Von Stephan Welker