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POL&IS-Politik und internationale Sicherheit (02.02.16-04.02.16)

von Angelina Diederichs & Helena Dimmer, 10.02.2016, MSS12

Auch in diesem Jahr fand erneut das Planspiel POL&IS, Politik und internationale Sicherheit, der Jugendoffiziere der Bundeswehr, statt. Die begrenzte Anzahl von 45 Teilnehmern wurde schnell erreicht, sodass am Montag, den 01.02.2016 eine 90-minütige Vorbesprechung stattfinden konnte.

Nach der Einführung in die Polissimulation, wurden bereits die Rollen an die Schüler vergeben.

Nun konnte es losgehen:

Dazu trafen sich die Schüler und Schülerinnen der Jahrgangstufen 12 und 13 am Dienstagmorgen (02.02.2016) um 08:00 Uhr im Konvikt und schlüpften schnell in ihre zugeteilten Rollen. Sofort wurden Sitzungen einberufen und erste Programme und Ziele für das kommende Polis-Jahr formuliert. Während sich jeweils die Staats- und Wirtschaftsminister und Regierungschefs zusammensetzten, handelten die NGOs erste Verträge ab, sammelten Spenden und die Weltpresse sorgte für brandaktuelle Schlagzeilen. Zeitgleich vergab die Weltbank Kredite und die UN-Generalsekretäre regelten und moderierten das Geschehen und die Verhandlungen. Am Ende eines Polis-Jahres, das sich in der Simulation über einige Stunden erstreckte, hielt jeweils ein Vertreter der Regionen eine Rede, um Erfolge und Verluste des vergangenen Jahres zu präsentieren. Dies wurde durch NGOs und Weltbank unterstrichen, da diese Übersichten und Bilanzen aus dem vergangenen Jahr vorstellten, die das Umweltengagement und das Wirtschaften der Regionen im Vergleich aufwiesen. Die Weltpresse veröffentlichte zeitgleich ihre Presseschau, in der das Vorgehen der Regionen kritisch hinterfragt wurde. Zu Beginn eines neune Polis-Jahres stellte die Weltpresse ihre Tagesschau vor, sodass sich die Regionen und Organisationen mit viel Elan und Motivation neuen Herausforderung widmeten.

Nach drei anstrengenden Simulationstagen kommen wir zu folgendem Fazit:

Das Planspiel war ein voller Erfolg. Die Schüler wurden in Rethorik, Kommunikationsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein geschult. Sie lernten die Komplexität des globalen Wirtschaftens und Politikbetreibens kennen, wodurch in jedem Teilnehmer politisches Interesse geweckt bzw. gefördert wurde. 

Die gesammelten Erfahrungen werden auch noch in der Zukunft eines Jeden eine Bereicherung darstellen, da man immer wieder mit Politik und deren Auswirkungen konfrontiert wird.

Pol&IS 2014

 

Pol&iS- Politik & internationale Sicherheit, so nennt sich das Planspiel von Jugendoffizieren für politikbegeisterte Schüler.

Auch dieses Jahr fand dieses Spiel wieder an unserer Schule statt. 45 Schüler der Stufen 12 und 13 versammelten sich am Mittwochmorgen (17.09.2014) im Konvikt in Prüm, um für die nächsten drei Tage voller Motivation in ein Spiel zu starten, auf das vermutlich alle sehr gespannt waren.

Nach einer ausführlichen Einführung und Einarbeitung in die Regeln, präsentierten die einzelnen Regionen auch schon ihre Pläne und Ziele für die kommenden Jahre.

Im Laufe der nächsten Tage und Polis-Jahre, wurden so aus ganz normalen Schülern Politiker.

Nicht nur die Wirtschafts-, Umwelt-, Staatsminister und Regierungschefs gingen ihre Aufgaben voller Elan an, auch die Organisationen gaben sich viel Mühe:

Die NGOs sammelten Spenden und kontrollierten das umweltbewusste Handeln der Staaten.

Die Weltbank vergab Kredite und stellte Bilanzen auf. Und die Weltpresse verfolgte das gesamte Geschehen und sorgte für die Aktualität ihrer Eilmeldungen.

Für jeden Akteur bedeutete dies, den ganzen Tag in seiner Rolle zu stecken, oft auch noch zu Hause.

Die abschließende Besprechung des Planspiels zeigte ein eindeutiges Bild: Pol&iS hat das politische Interesse geweckt und einen realistischen Einblick in die Politik gegeben.

Obwohl es drei lange und anstrengende Tage waren, hat jeder Teilnehmer positive, wichtige Erfahrungen gemacht, die nicht nur für die schulische Laufbahn nützen können, sondern auch noch für die Zukunft eine Bereicherung sind!

Bei dem Planspiel geht es darum, die Interessen eines Staates wirtschaftlich und politisch in Kooperation mit anderen Staaten, der Weltbank, der Presse und den Umweltorgansiationen zu vertreten. Hier müssen die verschiedenen Ministerien ihre Kommunikationsfähigkeiten und ihr Verhandlungsgeschick unter Beweis stellen und regionale Probleme bewältigen. In den verschiedenen Phasen werden von elf Ländern wichtige Entscheidungen getroffen über Güter, Umwelt und Sicherheit des Staates, welche am Ende jeder Runde in der alljährlichen Versammlung der vereinten Nationen in politischen Reden zusammengefasst werden. Ebenfalls ziehen Weltbank und Umweltorganisatoren ihre Bilanz. Zum Schluss trägt die Weltpresse die neusten Polis-Nachrichten vor und schon gibt es genug Aufgaben und Herausforderungen, um in das neue Polis-Jahr zu starten.

Chiara Bachels und Annika Hons, MSS 12.

POL&IS-Politik und Internationale Sicherheit 2013

 

Wir, die Kurse 13 Sk1, 13 Sk2 und 12 Sk2 haben in der Zeit vom 09.09.2013 – 11.09.2013 einen Einblick in die Regierungsarbeit und die internationalen Organisationen gewonnen. Jugendoffiziere führten dieses Planspiel mit uns drei Tage durch und dienten als Art Betreuer. Anmerken lässt sich hierbei noch, dass das Regino-Gymnasium dieses Spiel zuletzt vor 10 Jahren durchführen konnte, da es in den letzten Jahren meist ausgebucht war.

Und nun zu den Regeln: Nach anfänglicher Einweisung wurden wir durch Losziehung in unsere einzelnen Länder „hinein geboren“. Innerhalb der Regionen wurden die Tätigkeitsfelder in Regierungschef, Wirtschaftsminister und Staatsminister aufgeteilt.

Der Regierungschef ist dafür zuständig, Ideen, Vorschläge und Ziele zu sammeln, um diese in einem „Programm“ zu veröffentlichen. Zum Wohle seiner Region kann er Verträge und Abkommen schließen. Das Amt des sicherheitspolitischen Beraters übernimmt der Staatsminister. Er ist für die Außen- und Sicherheitspolitik der Region verantwortlich, führt Sicherheitskräfte in Friedens- und Kriegszeiten und somit zählt auch die Auf- und Abrüstung zu seinen Aufgaben. Der Wirtschaftsminister, welcher sich um die finanziellen Angelegenheiten kümmert, berechnet und protokolliert den jeweiligen Jahreshaushalt und kann mittels Kreditaufnahme bei der Weltbank seinen Spielraum erweitern. Als internationale Tätigkeitsfelder gab es die UN-Generalsekretärin, die Weltbank, die NGO’s (bestehend aus Amnesty International und Greenpeace) und die Weltpresse. Diese dienten dazu, alle Ergebnisse aufzufassen und daraus ein Fazit für die Anwesenden zu erstellen. Durch diese Verteilungen lernten wir die unterschiedlichen Positionen besser kennen und konnten uns mit deren Aufgaben vertraut machen.

In Konferenzen kamen die Wirtschaftsminister zusammen, um ihre Ergebnisse zu besprechen und zu vergleichen. Dort wurden außerdem Handelsbeschlüsse vollzogen und die unterschiedlichsten Güter getauscht. An Gütern gibt es Industriegüter, Energiegüter, Rohstoffgüter, Agrargüter und den weniger guten Müllfaktor. Diese müssen durch Handel jeweils so erhöht werden, dass der Mindestlebensstandard der einzelnen Regionen gedeckt ist. Hierbei stellten sich gelegentlich Fehler heraus, aber auch die Finanzkrisen innerhalb der Regionen, denn Indien war bei dem Planspiel am zweiten Tag das finanziell schwächste Land und musste einen Kredit aufnehmen.

Auch die Staatsminister und Regierungschefs durchliefen solche Konferenzen, jedoch in ihrem eigenen Fachgebiet.

Nach diesen Konferenzen bereiteten die jeweiligen Minister/Chefs ihre Ziele, Umsetzungsmöglichkeiten oder auch Erfolge vor, welche sie vor allen Vertretern in einer Präsentation, der simulierten UN-Vollversammlung veröffentlichen mussten. Jede Region musste dies täglich abhalten und war auf Fragen anderer vorbereitet. Die Organisatoren der Bundeswehr gaben später jedem einzelnen Referendar ein persönliches Feedback, welches wir auch für den späteren Lebensweg zu Herzen nehmen sollten.

Dieses Verfahren führten wir drei POL&IS Jahre durch. Ein POL&IS Jahr besteht aus verschiedenen Phasen: Die Beratung, Programme/ Produktion/ Stationierung, Kurzberatung 1, Handel/Verhandlungen/Einsätze, Kurzberatung 2 und Internationale Informationen.

Nach Beenden der vorhergesehenen Phasen setzten wir uns zusammen und besprachen unsere Erfahrungen und Eindrücke. Rückblickend lässt sich sagen, dass dieses Spiel vor allem für einen Sozialkunde Leistungskurs sehr spannend und lehrreich war, es jedoch auch einige stressige Zeitpunkte gab. Durch die vielen Präsentationen lernten wir das freie Sprechen vor großen Gruppen, da der Ablauf eher wie eine Art Seminar verlief. Denn wer gegen Regeln verstieß, wurde „bestraft“, bzw. musste wie im wirklichen Leben mit Konsequenzen in der ganzen Region rechnen und somit konnte man diese drei Tage nicht als „Spiel“ bezeichnen, sondern wirklich als „simulierter Regierungsalltag“.

 10.09.2013 Daniel Rossen und Britta Hahn


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