25.03.2019 :: Fachschaften / Suchtpraevention / 
Fortbildung Maistep, am 10. November

 

Von Rainer Mäling

Essstörungen wie Magersucht und Bulimie nehmen bei Jugendlichen in der letzten Zeit deutlich zu und die Patienten werden immer jünger. Die körperlichen Schäden sind sehr gravierend.
Aus diesem Grunde fand am 10.11.2015 eine Fortbildung zu diesem Thema statt, an der 11 Kolleginnen und Kollegen unseres Gymnasiums teilnahmen. Im Laufe der Fortbildung stellte Frau Taubert (M.Sc. Psych.) von der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz das Präventionsprogramm "MaiStep" (Mainzer Schultraining zur Essstörungsprävention) der Mainzer Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie vor.
MaiStep ist als Projekt von dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen, dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, dem Verein zur Förderung feministischer Mädchenarbeit e.V. (FEMMA) und der KJP-Mainz entwickelt worden und setzt an, bevor Essstörungen überhaupt entstehen.
In einem theoretischen Teil beleuchtete Frau Tauber die Hintergründe für die unterschiedlichen Formen einer Essstörung sowie die körperlichen Auswirkungen auf die Patienten. Anschließend wurden die Lehrerinnen und Lehrer mit den Inhalten und Bausteinen des Programms vertraut gemacht. Insgesamt ist es Ziel, das Risiko an Essstörungen zu erkranken soweit wie möglich zu reduzieren. Dazu werden Aspekte, die eine Entstehung von Essstörungen begünstigen, im Unterricht präventiv behandelt.

Alkohol- und Drogenprävention 2015

Von Selina Haas, 11D3

Am Donnerstag, den 25. Juni 2015, fand in der Aula ein Projekt zur „Alkohol- und Drogenprävention“ statt. Über den Vormittag verteilt wurden alle zehnten Klassen und zwei Leistungskurse der Jahrgangstufe 11 aufgeklärt. Das Projekt wurde von der Organisation „Tour des Lebens“ durch J.-P. Schneider präsentiert.

Gemeinsam mit unterschiedlichen regionalen Krankenkassen und mit der Unterstützung sämtlicher Institutionen ist diese Organisation seit 2006 aktiv. Sie unterstützt Schulen mit solchen aufklärenden Darbietungen bei der Präventionsarbeit.

Dem lebendigen Vortrag konnte man einige interessante und bisher unbekannte Aspekte entnehmen. Viele Lacher brachten die Schüler und Schülerinnen dazu gerne und interessiert zuzuhören, wodurch das Ganze sehr lehrreich war.

Auch die experimentellen Elemente kamen positiv an. Mithilfe einer so genannte „Rauschbrille“, die von einigen Freiwilligen ausprobiert werden durfte, konnte man sich wortwörtlich sein eigenes Bild zum Thema Alkohol/ Trunkenheit machen. Erstaunlich, wie schwierig es war, in diesem Zustand beispielsweise einen Ball zu fangen.

Fazit: Herr Schneider brachte die Schüler und Schülerinnen nicht nur häufig zum Lachen, sondern brachte ihnen auch Einiges bei. Und vielleicht hat er auch den ein oder anderen zum Nachdenken angeregt.

So soll es sein!