Von Michaela Ostermann

Vom 26. Bis 28. März 2019 fand das Landesfinale "Jugend forscht" in den Räumen der BASF in Ludwigshafen statt.

Gleich zwei Regino-Schüler, Jonas Gretz (Abiturient 2019) und Anna-Lena Ostermann (MSS 12) hatten sich im Februer bei den beiden Regionalwettbewerben in Bitburg (Jonas) bzw. Trier (Anna-Lena) durch einen Sieg qualifiziert für die Teilnahme am Landeswettbewerb im Fachgebiet Chemie. 

Beide haben sich tapfer und wie sich bei der Preisverleihung auch herausstellte, erfolgreich den Chemie-Juroren sowie weiteren Juroren-Teams für die Zuweisung der Sonderpreise gestellt. 

Jonas Gretz' Arbeit mit dem interessanten Thema "Nano-Partikel - Fluch oder Segen?" erhielt auf Landesebene als Sonderpreis einen einwöchigen Forschungsaufenthalt an der FH Trier und einen Geldpreis in Höhe von 50 €. Jonas hat den Einfluss von Zinkoxid-Nanopartikeln auf Mirkroorganismen exemplarisch an Hefe untersucht. Die Nanopartikel, die u.a. auch in div. Sonnenschutzlotionen verwendet werden, hat er selbst hergestellt und deren Größe durch Bestrahlung mit UV-Licht ermittelt.

Anna-Lena beschäftigte sich in ihrer Arbeit mit synthetischen Farbstoffen in Lebensmitteln, weil insbsondere die Azofarbstoffe in den letzten Jahren sehr in die Diskussion geraten sind. Sie verwendete die UV-Vis-Spektroskopie als Analysenmethode, um verschiedene bunt gefärbte Süßigkeiten, Dessserts und Getränkepulver auf ihren Gehalt an künstlichen Farbstoffen zu untersuchen. Sie nahm auch synthetisch gefärbte Produkte aus den USA in den Blick. Die Ergebnisse waren vielfältig. Anna-Lena erhielt in Ludwigshafen den Sonderpreise von 250 € sowie ebenfalls einen Forschungsaufenthalt: zwei Wochen darf sie in einem Forschungslabor der BASF verbringen. Das Wertvollste und wahrlich Überraschendste für sie: 2. Platz im Fachgebiet Chemie - diese Platzierung ist mit 200 € dotiert.

Herzlichen Glückwunsch Anna-Lena und Jonas!

Von Miriam Repplinger und Lisa Born

Auch 2019 kann die Schulgemeinschaft wieder stolz auf ihre Forscher sein. Mit 10 Arbeiten ging das Regino-Gymnasium bei den Regionalwettbewerben in Trier (15.02.) und Bitburg (18.02.) an den Start. Die hohe Anzahl an Teilnehmern brachte nicht nur einen Schulpreis ein, sondern auch viele Einzelpreise.

In der Kategorie Jugend forscht (Alterssparte ab 15 Jahre) erhielten Mika Irsfeld, Patrick Palzer und Marius Schal (9a2) einen Sonderpreis. Sie beschäftigten sich mit der Frage „Wie sauber ist Prüm?“. Hierzu bestimmten sie die biologische Wasserqualität von sieben verschiedenen Standorten zwischen der Quelle in Ormont und dem Bitburger Stausee, indem sie die Arten, der dort lebenden Tiere und ihre jeweilige Häufigkeit bestimmten.

In der Sparte ‚Technik‘ traten Jan Lichter (9a1/n), Silas Thoelkes (8p) und Yannick Weiers (9a1/n) mit ihrem Projekt „No eye -Smart eye!“ in Trier an. Sie bauten eine Kappe mit integrierten Sensoren, mit deren Hilfe blinde Menschen auf drohende Hindernisse aufmerksam gemacht werden. Wir gratulieren den Jungforschern, die für Ihre Entwicklung den dritten Platz erhielte.

Jana Dingels, die mit ihrer Arbeit „Versuch einer massenspektrometrischen Untersuchung“ bereits einen Hans-Riegel-Fachpreis (s. zugehöriger Artikel) gewonnen hatte, erhielt gleich zwei Sonderpreise. Anna-Lena Ostermann (Regionalwettbewerb Trier) und Jonas Gretz (Regionalwettbewerb Bitburg) gratulieren wir herzlich zum Regionalsieg in Chemie.

Anna-Lena untersuchte in ihrem umfangreichen Projekt die Farbstoffe in verschiedenen Lebensmitteln. Dazu nahm sie zunächst mithilfe eines UV-Vis-Spektrometers die reinen Farbstoffe „unter die Lupe“, um im Anschluss eine Aussage über die Zusammensetzung in den Lebensmittel­proben machen zu können.

Jonas Gretz erforschte in seinem Projekt bereits seit November 2017 den Einfluss der Nanopartikel auf die Umwelt. In zahlreichen Ansätzen untersuchte er mithilfe von Hefe, welchen Einfluss Nanopartikel auf Bioprozesse haben. Die Zinkoxid-Partikel stellte er selbst her und bewies die gelungene Synthese durch deren Fluoreszenz bei Bestrahlung mit UV-Licht.

Anna-Lena und Jonas werden nun Ende März am Landeswettbewerb bei der BASF in Ludwigshafen antreten. Wir drücken den beiden neuen Konkurrenten fest die Daumen!

 

In der Kategorie Schüler experimentieren erzielten Linn Schröter, Raphael Krämer und Tim Grewenig (8a2) ebenfalls den ersten Platz in Chemie. Nachdem die drei feststellten, dass in manchen Kaugummis nicht gerade gesundheitsförderliche Stoffe enthalten sind, versuchten sie aus verschiedenen Materialien selbst Kaugummi herzustellen. Nachdem sie verschiedene Rezepte ausprobierten, gelang es ihnen mithilfe von Chicle, der aus dem Milchsaft des Breiapfelbaums stammt, eine leckere Alternative zu kreieren. Die drei werden im Mai beim Landeswettbewerb in Ingelheim antreten. Wir wünschen euch viel Erfolg!

Den dritten Platz in der Sparte Chemie erreichte Jaden Dahm (9a1/n), der Spinnenfäden verschiedenen chemischen Experimenten unterzog. Auch versuchte er, Spinnenseide auf verschiedene Weise künstlich herzustellen, musste jedoch feststellen, dass das Naturprodukt den künstlichen Spinnenfäden deutlich überlegen ist.

Ebenfalls erfolgreich teilgenommen haben Astrid Gierten (9a1/n) und Chiara Samol (8a1), die in ihrem Projekt Haarproben verschiedener Farben mit unterschiedlichen Naturprodukten, wie Kaffee und Honig, färbten. Ebenfalls mit Farben beschäftigten sich Fabian Husch, Mira Samol und Judith Wehse (6a1), die in ihrem Projekt Eier auf natürliche Weise färbten. So konnten sie zum Beispiel mit Blaubeeren tolle Farbtöne erzielen. Julia Disch (5a1) extrahierte aus verschiedenen Blüten und Blättern Farbstoffe, die sie im Anschluss durch Zugabe von Zitronensaft bzw. Waschmittel so veränderte, dass sie ein möglichst großes Farbspektrum erhielt.

Die Regino-Forscher wurden in den Forscher-AGs von Nora Zimmer, Elisabeth Preutenborbeck, Miriam Repplinger und Lisa Born betreut.